Im asiatischen Raum gibt es viele Bezeichnungen für Pandan. In Thailand bezeichnet man ihn als Bai Toey Hom, in Japan als Takonoki und im malaiischen Raum als Daun Pandan. Der Fakt, dass es für Pandan so viele Bezeichnungen gibt, lässt schon darauf schließen, dass Pandan in großen Teilen des ostasiatischen Raums seit Jahrhunderten mit der dortigen Essenskultur verflochten ist. Auch hierzulande lassen sich Rezepte und neue Food-Trends mit Pandan immer häufiger beobachten. Grund genug für uns, im EAT CLUB mal nachzuhaken, was Pandan genau ist und wonach es schmeckt. Wir verraten dir also alles, was du zu Pandan wissen musst!


Was ist Pandan genau?

Pandan (Pandanus amaryllifolius) ist eine Pflanzenart der Schraubenbaumgewächse. Die immergrüne Palme wächst vorrangig in Südostasien und erreicht Höhen von bis zu 80 cm. Die langen, dunkelgrünen Blätter sehen nicht nur toll aus, sondern haben noch einiges mehr zu bieten.

Pandan als neues Superfood?

Tatsächlich entsteht gerade ein kleiner Hype um Pandan. Das liegt wahrscheinlich zum einen an der giftgrünen Farbe, die man erhält, wenn man einen Extrakt aus Pandan herstellt und den man dann zum Süßen und Färben von Desserts einsetzen kann. Zum anderen wird ihm auch in der thailändischen Medizin eine heilende Wirkung attestiert. So soll Pandan bei Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck helfen und obendrein entzündungshemmend wirken. Für die beschriebenen Effekte gibt es hierzulande allerdings noch keine wissenschaftlichen Belege.

Kochen mit Pandan

Pandan ist wirklich ein kulinarischer Allrounder und eignet sich sowohl für herzhafte, als auch für süße Speisen. Die Pflanze wird insbesondere bei herzhaften Gerichten oft zum indirekten Aromatisieren benutzt. Sprich, die Pandanus-Pflanzenblätter werden nicht direkt verzehrt, sondern beispielsweise beim Kochen hinzugefügt. Gibt man also beispielsweise ein ganzes Pandanblatt mit in den quellenden Reis, erhält er eine dezent süße, leicht nussige Note. Genial schmecken auch in ganzen Pandan-Blättern gegarte oder gedämpfte Fleisch- oder Fischgerichte.

Außerdem lässt sich, wie erwähnt, auch ein giftgrüner Extrakt aus Pandan herstellen. Dieser ist aufgrund des Vanillearomas wie gemacht für Desserts jeglicher Art. Ganz zu schweigen von dem tollen Grün, welches man als Bonus obendrauf erhält und welches sonst nur schwer auf natürliche Art und Weise zu erzielen ist. Auch für einen grünen Smoothie oder ein grünes Porridge am Morgen eignet sich Pandan hervorragend.


Probiere Pandan in deiner Küche aus und überzeuge dich am besten selbst vom neuen Food-Trend. Wir haben es bereits getan und sind hellauf begeistert. Hier mal zwei köstliche Beispiele: