Wenn du öfter mal auf Instagram oder Pinterest unterwegs bist, sind sie bei dir bestimmt schon einmal auf dem Bildschirm aufgetaucht: üppig belegte und zum Anbeißen aussehende Charcuterie Boards. Vor allem in den USA erleben sie seit dem letzten Jahr ein Comeback, und auch hierzulande erfreuen sich die Platten immer größerer Beliebtheit. Was genau hinter dem neu entdeckten Trend steckt? Wir verraten es dir.

Was ist eigentlich ein Charcuterie Board?

Schon der Name lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn Charcuterie ist Französisch und heißt so viel wie Fleischerei, Feinkost oder Delikatesse. Und das beschreibt die Platten, auf denen so viele Leckereien wie möglich Platz finden, schon ganz gut. Es ist übrigens kein Wunder, dass die Bretter vor allem auf Instagram und Pinterest so einen Erfolg haben: Mit ihrem durchaus dekorativen Look sind sie einfach wie gemacht für Plattformen, die in Sachen Bildsprache viel Wert auf Ästhetik legen.

Zu den Köstlichkeiten auf einem klassischen Charcuterie Boards gehören neben Crackern, Baguette und Brot vor allem verschiedene Wurst- und Käsesorten. Aber keine Angst, so ein Schlemmerbrett kannst du auch als Vegetarier und Veganer genießen, da die wichtigste Regel bei der Zubereitung lautet: drauf kommt, was dir gefällt (und schmeckt).

Früher waren Charcuterie Boards ein typisches Party-Food, aber spätestens seit dem letzten Jahr tauchen sie auch immer wieder im Alltag auf. Du gönnst dir doch auch gerne mal was Gutes, oder? Ganz egal, ob fürs Abendbrot in der Familie oder zum Snacken beim Netflix-Abend auf dem Sofa, Charcuterie Boards machen einfach Spaß! Dabei liegen ihre Vorteile auf der Hand: Die Platten kannst du sogar zubereiten, wenn du normalerweise zwei linke Hände in der Küche hast. Lange dauert es auch nicht, und in der Auswahl und Anzahl der Zutaten sind dir so gut wie keine Grenzen gesetzt. So, genug geredet, jetzt wird’s Zeit fürs Eingemachte und die wichtigste Frage: Wie stellt man ein Charcuterie Board zusammen?

Los geht’s: Zutaten für dein Brett

  • Du hast es dir bestimmt schon gedacht: Das Wichtigste für ein Charcuterie Board ist natürlich ein (rustikales) Brett. Ganz nach Belieben darf’s aber auch eine schlichte Schiefer- oder eine edle Marmorplatte sein. Hauptsache, du hast eine Basis, die groß genug für all die Leckereien ist, die gleich darauf arrangiert werden – selbst, wenn du ganz alleine snackst.
  • Apropos Leckereien: Wie schon erwähnt, landen auf einem klassischen Charcuterie Board Wurst und Käse – und das reichlich. Such dir gerne drei oder vier verschiedene Sorten aus und variiere bei Aroma und Konsistenz. Zartes Fleisch in Scheiben sowie härtere Wurst und Käse im Ganzen oder in Würfeln sind ideal für deine Platte. Achte beim Belegen darauf, dass du die Zutaten an verschiedenen Stellen des Brettes platzierst.
  • Als nächstes warten Aufstriche und Dips auf ihren großen Auftritt. Du kannst Hummus, Guacamole und Co in kleine Schälchen füllen und diese zwischen Käse und Wurst aufs Brett stellen. Und weil sie so herrlich zum Dippen geeignet sind, dürfen natürlich auch Brot, Cracker und Baguette mit auf die Platte.
  • Wo jetzt noch Platz ist, kommen allerlei dekorative Kleinigkeiten zum Einsatz: Marmeladen, Nüsse, süßer oder scharfer Senf, knackige Weintrauben und frische Feigen, Cherry-Tomaten, eingelegte Gurken und alles, worauf du sonst noch Lust hast.

Beautiful Boards: 4 Ideen für dein Charcuterie Brett

Spätestens jetzt hast du wahrscheinlich ziemlich Lust auf dein eigenes Charcuterie Board bekommen. Wie gut, dass wir schon mal ein paar Ideen für dich gesammelt haben. Auf die Platten, fertig, los!

Bella Italia: Zaubere aus deinem Charcuterie Board einen Antipasti-Traum, indem du Käse und Schinken aus dem Land am Mittelmeer wählst. Wie wäre es zum Beispiel mit hauchdünnem Parma-Schinken, cremigem Burrata und würzigem Parmesan? Grissini und eine kleine feine Auswahl verschiedener Pestos runden das Brett ab.

Vegetarisch und vegan schlemmen: Natürlich haben wir auch eine Idee für alle Vegetarier und Veganer: Entweder kannst du Käse und Wurst mit fleisch- und milchlosen Alternativen ersetzen – da gibt es mittlerweile ja einige im Supermarkt. Oder du lässt sie einfach ganz weg und greifst stattdessen zu knackigen Gemüsesticks, frischem Obst, Hummus und Guacamole, Oliven, getrockneten Tomaten, Nüssen und alles, wofür dein Herz sonst noch schlägt.

Sommerlich genießen: Weil der Sommer uns mit herrlich süßen Früchten verwöhnt, widmen wir ihm ein eigenes Charcuterie Board. Denn ohne Erdbeeren, Himbeeren, Honig- und Wassermelone wären die heißen Tage nur halb so schön, und genau deshalb sind sie ideal für diese Idee. Außerdem passen die Obstsorten ganz hervorragend zu Wurst und Käse – auch in Form von Marmelade.

Guten Morgen: Der Geheimtipp, um müde Morgenmuffel in gutgelaunte Gourmets zu verwandeln. Dieses Charcuterie Board zum Frühstück punktet mit fluffigen Pancakes, Speck und jeder Menge frischem Obst. Für die Extraportion Süße sorgen Schokocreme und Ahornsirup.

Nicht vergessen: Bei diesen Ideen handelt es sich nur um Inspiration. Das Tolle an so einem Charcuterie Board ist ja, dass es sich ganz individuell gestalten lässt. Auch unsere vier Themenboards kannst und solltest du mit weiteren Zutaten kombinieren. So wird aus deiner Platte ein kulinarisches Highlight. Lass es dir schmecken!