Morgens zum Frühstück gönnst du dir am liebsten ein leckeres Müsli? Dann weißt du sicher, dass fertige Müsli-Mischungen aus dem Supermarkt meist voll von Zucker und anderen ungesunden Inhaltsstoffen sind. Deswegen sind wir überzeugt: Selbst gemachtes Müsli ist weitaus gesünder, denn du weißt ganz genau, was drin ist und kannst kontrollieren, was du deinem Körper zufügst. Klingt gut, oder? Wenn du jetzt Lust hast, dein eigenes Müsli zu kreieren, bleib‘ dran! Wir zeigen dir heute die besten Zutaten für selbst gemachtes Müsli.

Auch beim Frühstück gilt: Selbst gemacht ist immer noch am Besten. Außerdem macht das Kreieren vom eigenen Müsli sogar richtig Spaß und du kannst deine Kreation stetig perfektionieren, bis du das für dich perfekte Frühstück geschaffen hast!

Los geht’s: Die besten Zutaten für selbst gemachtes Müsli

Im Grunde kann dein Müsli alles enthalten, was du dir vorstellen kannst. Deiner Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Welche Zutaten aber besonders gut geeignet sind, zeigen wir dir jetzt!

1. Nüsse aller Art

Eine Schale voller Nüsse auf einem dunklen Untergrund.

Nüsse sind gesunde Alltagshelfer. Während sie gut schmecken, sorgen sie in deinem Müsli auch noch für einen gewissen Crunch. Obendrein haben sie eine sehr hohe Nährstoffdichte und sind reich an gesunden Fetten und somit eine der besten Zutaten für selbst gemachtes und ausgewogenes Müsli.

Darüber hinaus enthalten Nüsse auch wichtige Mineralstoffe wie beispielsweise Magnesium. Das ist wichtig für deine Knochen und deine Nerven. Außerdem haben Nüsse eine ausgleichende Wirkung für deinen Blutdruck, da sie viel Folsäure enthalten.
Übrigens: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt im Sinne einer ausgewogenen Ernährung, täglich etwa eine Handvoll Nüsse zu essen.

2. Getreide als Energielieferant

Quasi verpflichtend in einem ausgewogenen Müsli ist Getreide. Egal, ob in Form von Flocken oder gepoppt – die Feldfrüchte enthalten komplexe Kohlenhydrate, die viel Energie liefern können. Somit sind sie eine wichtige Zutat für dein selbst gemachtes und ausgewogenes Frühstück.

Eine Schale mit Haferflocken. Daneben ein Löffel und ein Geschirrtuch.

Aber aufgepasst: Nicht alle Getreidesorten sind gleich gesund. Bei Hafer, Hirse, Dinkel, Amaranth und Quinoa musst du dir aber keine Gedanken machen. Diese Sorten sind reich an B-Vitaminen, die deine Nerven stärken. Außerdem enthalten sie eine große Menge an Ballaststoffen, die für ein langes Sättigungsgefühl sorgen. Apropos Ballaststoffe: Hier findest du die Top 10 der ballaststoffreichsten Lebensmittel.

3. Samen und Kerne liefern gesunde Fette

Auch Samen und Kerne sind eine gute Zutat für dein selbst gemachtes und ausgewogenes Müsli. Besonders gesund sind Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Chiasamen und Hanfsamen.

Samen und Kerne in einer kleinen Schale. Das Ganze auf einem hölzernen Untergrund.

Vor allem durch ihren hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wie Omega 3 sind Kerne und Samen perfekt für dein Müsli. Außerdem sind sie reich an Proteinen und antioxidativen Pflanzenstoffen. Und das Beste: Im Müsli schmecken sie auch noch richtig gut.

Übrigens: Die Redewendung „Man ist kerngesund“ kommt nicht von ungefähr. In Kernen steckt geballte Kraft, und so viele nahrhafte Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien auf so kleinem Raum findest du sonst nirgends.

4. Getrocknete Früchte für die gewisse Süße

Es muss nicht immer künstliches Süßungsmittel sein – auch mit naturbelassener Süße wird dein Müsli schnell viel genießbarer. Durch ihren hohen Ballaststoffgehalt sorgen Trockenfrüchte für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und haben gleichzeitig auch noch eine darmregulierende Wirkung.

Eine Schale mit getrockneten Früchten. Die Schale steht auf einem grauen einfarbigen Untergrund.

Aber aufgepasst: Der übermäßige Konsum von getrocknetem Obst kann abführend wirken! Außerdem hat es durch den Trocknungsprozess eine hohe Kaloriendichte und einen gesteigerten Wert an Zucker. Somit können die süßen Früchtchen schnell zu einer ungeahnten Kalorienfalle werden. Es gilt also: bitte mit Vorsicht genießen.

Nichtsdestotrotz ist getrocknetes Obst eine der besten Zutaten für selbst gemachtes Müsli. Während getrocknete Aprikosen deinem Körper viel Kalium liefern, versorgen Papaya und Ananas dich mit Enzymen, die deine Verdauung unterstützen.

5. Gewürze für das gewisse Etwas

Verschiedene Gewürze auf Löffeln und in Schalen auf einem dunklen Untergrund.

Gewürze können richtig gesund sein, wusstest du das? Sie machen nicht nur was für den Körper, sondern auch für die Psyche. So sollen Vanille und Zimt zum Beispiel eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Außerdem können sie den Blutzuckerspiegel regulieren.

Gewürze wie Zimt, Vanille, Kardamom und Ingwer schmecken in deinem Müsli besonders gut. Aber auch Kurkuma oder Ingwer kannst du in geringen Mengen unter dein Frühstück mischen. Ingwer ist schon eine halbe Ewigkeit für seine besonders heilende Wirkung bekannt. Er enthält viele verdauungsfördernde und kreislaufanregende Stoffe – ist also nahezu perfekt als beste Zutat für selbst gemachtes Müsli. Außerdem können Gewürze deinem Körper beim Stoffwechsel helfen und die Fettverbrennung ankurbeln.

6. Sogenannte Superfoods mit vielen Vitaminen

Superfoods gelten als ganz besonders gesund. Sie sorgen für eine Extraportion Vitamine und Nährstoffe und sind eine der besten Zutaten für selbst gemachtes Müsli. Lebensmittel wie Açaí, Goji, Chia, Maca, Baobab und sogar Kakao kannst du ohne Bedenken zu deinem Müsli hinzufügen.

Verschiedene Superfoods auf Löffeln.

All diese Superfoods sind vor allem reich an Vitamin C, welches dein Immunsystem stärkt und eine antioxidative Wirkung hat. Auch der Kakao enthält viel Magnesium, ist also gut für dein Nervensystem und gibt deinem Müsli gleichzeitig noch einen natürlich schokoladigen Geschmack.

Aber nicht nur exotisches Superfood ist gesund. Auch unsere heimischen Früchte wie Blaubeeren, Himbeeren, Leinsamen oder Walnüsse haben es in sich und können dein Müsli in eine besonders gesunde Mahlzeit verwandeln.

7. Milchprodukte als Eiweißquelle

Verschiedene Milchprodukte in Glasbehältern und in einer Schale. Daneben Holzlöffel.

Für die gewisse Portion Eiweiß eignen sich Milch sowie andere Milchprodukte. Außerdem sorgen sie dafür, dass du dein Müsli nicht staubtrocken genießen musst. Sie versorgen deinen Körper mit Präbiotika, welche deine Verdauung anregen und gut für die Darmflora sind.

Hierbei gibt es jedoch einiges zu beachten: Achte bei der Verwendung auf frische Bio-Produkte mit guter Qualität. Wähle dabei am besten die ungesüßte Naturvariante. Darüber hinaus kannst du auch gerne auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen. Soja-, Reis,- Hafer- oder Mandelmilch oder -Joghurt, hier geht alles! Dabei tust du auch gleichzeitig noch was für die Umwelt. Besser geht’s fast gar nicht. Wenn du doch lieber Kuhmilch trinkst, erfährst du hier, woran man Milch aus artgerechter Tierhaltung erkennt.

8. Frisches Obst für die extra Portion an Vitaminen

Ob Äpfel, Ananas, Bananen oder Trauben – hier geht wirklich alles! Wenn du über Obst in deinem Granola nachdenkst, kannst du dich richtig austoben. Es sorgt für Geschmack und Abwechslung und ist somit eine der besten Zutaten für selbst gemachtes Müsli. Achte aber am besten darauf, dass du saisonal und regional kaufst.

Verschiedenes Obst liegt auf einem hölzernen Untergrund.

Alle Arten von Beeren enthalten viel Vitamin C, Äpfel sind reich an antioxidativen Pflanzenstoffen und Aprikosen liefern dir viel vom Provitamin A. Du merkst schon, egal für welches Obst du dich entscheidest, hier kannst du nichts falsch machen. Außerdem verwandelt frisches Obst dein Müsli auch gleich noch in eine bunte, ansehnliche Mahlzeit. Besser geht’s gar nicht.

9. Natürliche Süße statt ungesundem Industriezucker

Versuche, raffinierten Zucker zu vermeiden. Er ist einfach nicht gut für deinen Körper und kann schnell zu Blutzuckerschwankungen führen. Deswegen empfehlen wir: Greife auf natürliche Süße zurück! Dies kann Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft, Melasse oder Kokosblütenzucker sein.

Ahornsirup in einem Glas. Dahinter eine Flasche mit Ahornsirup. Das Ganze auf einem hölzernen Untergrund.

Neben Kohlenhydraten, die dir Energie geben, enthalten natürliche Süßungsmittel auch noch Vitamine und wichtige Mineralien. Trotzdem gilt hier: In Maßen, nicht in Massen! Denn auch diese alternativen Süßungsmittel enthalten Kalorien und ein übermäßiger Konsum kann schnell ungesund werden.


Das waren Sie. Unsere besten Zutaten für dein selbst gemachtes Müsli. Übrigens: Weitere hilfreiche Ratgeber findest du in unserer Kochschule!

Wir finden, das Beste an Müslis ist, dass du sie immer wieder neu gestalten kannst. So wird es nie langweilig. Damit du unsere Tipps und Tricks nicht vergisst, haben wir direkt ein paar leckere Müslis für dich kreiert. Viel Spaß beim Ausprobieren!