So ein Gefrierfach ist schon etwas Feines. Es bietet Raum, TK-Lebensmittel für die spätere Verwendung einzufrieren – und wenn man mal nicht alles aufgegessen hat, muss ein leckeres Gericht nicht in der Tonne landen und wird stattdessen einfach eingefroren. Doof aber, wenn man das gefrorene Gut aus dem Froster holt und feststellen muss: Da hat sich ja Gefrierbrand gebildet! Muss das Abendessen oder gar der Sonntagsbraten nun ausfallen? Ist Gefrierbrand schädlich? Und wie kann man ihn überhaupt vermeiden? Wir haben die Antworten.

Gefrierbrand schädlich? Nein – lecker aber auch nicht

Um uns vor Augen zu führen, ob Gefrierbrand schädlich ist, sollten wir natürlich erst einmal unter die Lupe nehmen, was genau Gefrierbrand überhaupt ist. Sicherlich hast du schon mal Gefrorenes aus dem Froster genommen und gesehen, dass sich ausgetrocknete Stellen gebildet haben, die rötlich-braun oder auch weiß verfärbt sind. Dabei handelt es sich um Gefrierbrand – und der kann aus verschiedenen Gründen entstehen.

Möglicherweise war das betroffene Produkt beim Transport einer Temperaturschwankung ausgesetzt. Alternativ dazu kann das auch in der heimischen Tiefkühltruhe passieren. Das geschieht eben dann, wenn das Gefriergut undicht oder zu locker verpackt war – wodurch es Kontakt mit der Luft bekommt und an diesen Stellen Wasser verdunstet. Es entsteht Gefrierbrand.

Immerhin: Der Verzehr von Lebensmitteln mit Gefrierbrand ist nicht gesundheitsschädlich – was aber nicht heißt, dass die Lebensmittel noch genießbar wären. Gefrierbrand verändert den Geschmack und die Konsistenz des Lebensmittels – und beim Fleisch können betroffene Stellen schnell mal zur zähen Schuhsohle avancieren. Spaß hast du damit am Ende sicherlich nicht. Vorsorge ist hier das absolute Zauberwort!

Gefrierbrand vermeiden: So gehst du am besten vor

Wer weiß, wie Gefrierbrand entsteht, kann sich eigentlich auch herleiten, wie man ihn am besten vermeidet. Das beginnt tatsächlich schon im Supermarkt selbst. Nach dem Bezahlen solltest du TK-Waren am besten in Kühltaschen nach Hause transportieren, die für gewöhnlich im Markt zum Kauf angeboten werden. So riskierst du nicht, dass die Produkte auf dem Heimweg einer Temperaturschwankung ausgesetzt sind.

Außerdem ist es super wichtig, dass du dein potenzielles Gefriergut vor dem Gang in den Froster richtig gut verpackst. Ideal sind etwa verschließbare Gefrierbeutel. Lebensmittel hineingeben, Luft herausstreichen und Beutel verschließen. Je weniger Luft im Beutel verbleibt, desto besser. Wer stattdessen auf verschließbare Vorratsdosen zurückgreifen will, sollte auf die passende Größe achten. Je mehr die Dose gefüllt ist, desto weniger Luft kommt an das Gefriergut.


So ein Gefrierschrank ist eine wirklich praktische Angelegenheit – da dürften wir uns alle einig sein. Richtig zum Einsatz gebracht, kann man so länger etwas von TK-Gemüse oder bereits gekochten Speisen haben. Bei uns erfährst du, worauf du generell beim Einfrieren von Lebensmitteln achten solltest. Außerdem verraten wir dir im Ratgeber, wie lange man Essen überhaupt einfrieren kann.

Was du zum Beispiel mit gefrorenen Früchten so anstellen kannst, zeigen wir dir hier: