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Hackfleisch braten? Mit diesen 5 Tipps läuft’s wie am Schnürchen

Du magst Hack? Dann solltest du unbedingt unsere Tipps zum Hackfleisch braten lesen. Es gibt nämlich kleine Stolperfallen, die du kennen solltest.

Drei gebratene Hackfleisch-Pattys in Grillpfanne.
Ob bei Frikadellen oder Bolognese: Mit unseren Tipps zum Hackfleisch braten holst du das Beste aus dem Fleisch heraus. © Getty Images/ nerudol

Hackfleisch landet hierzulande ja gern und regelmäßig in der Pfanne. Zumindest, wenn man sich nicht vegetarisch oder gar vegan ernährt. Man kann aber auch viele Leckereien aus Hackfleisch zaubern: Bolognese, Frikadellen, Hackbraten – um mal nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Wir geben dir heute ein nützliche Tipps in Sachen Hackfleisch braten an die Hand, damit auch wirklich alles glatt läuft. Manchmal macht man nämlich hier und da einen kleinen Fehler, der unerfreuliche Konsequenzen nach sich zieht…

Hackfleisch braten – Tipp 1: Achte auf die richtige Fleisch-Temperatur

Durch die spezielle Form hat Hackfleisch ganz schön viel Oberfläche – was wiederum dafür sorgt, dass Gehacktes ziemlich anfällig für Keime und Co. ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, lagern viele Leute das Fleisch entsprechend bis unmittelbar vor dem Bratprozess im Kühlschrank.

Solltest du aber nicht machen! Ist das Fleisch noch zu kalt, wenn es auf heißes Fett trifft, erleidet es quasi einen Temperaturschock – und das wiederum sorgt dafür, dass das Gehackte beim Braten besonders viel Wasser verliert. Auf diese Weise wird das Hack schnell ziemlich trocken und die Konsistenz erinnert an Gummi. Nicht so cool.

Besser: Hole das Hackfleisch mindestens 15 Minuten, maximal (!!!) zwei Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank und lasse es bei Zimmertemperatur ruhen. So bleibt das Fleisch saftig.

Tipp 2: Beim Würzen das Timing beachten

Hier kommt es tatsächlich ein wenig darauf an, was genau du da in die Pfanne hauen willst. Bei Frikadellen und anderen kompakten Hack-Varianten sollte das Fleisch schon vor dem Formen gewürzt werden.

Anders verhält es sich aber bei den „krümeligen“ Gerichten, wegen der Zubereitung. Hier solltest du erstmal so lange braten, bis der Dampf verflogen ist, ehe du die Gewürzstreuer schwingst. Bei speziellen Gewürzen wie Pfeffer, Knoblauch- oder Paprikapulver solltest du sogar bis ganz zum Ende der Bratzeit warten. Andernfalls könnte das Gewürz verbrennen – was sich negativ auf den Geschmack des gesamten Gerichts auswirken kann.

Tipp 3: Wähle eine ausreichend große Pfanne

Verbrannte Gewürze sind jetzt nicht so erstrebenswert – aber das Fleisch darf nach dem Braten gern ein wenig Röstaroma haben. Wenn sich aber zu viel Fleisch in einer zu kleinen Pfanne tummelt, dann wird das eher nichts, da das oben liegende Fleisch keinen Kontakt zum Pfannenboden bekommt und somit eher gedünstet und nicht gebraten wird.

Idealerweise sollte das komplette Hackfleisch Kontakt zum Pfannenboden haben. Wenn du aber keine Pfanne hast, die groß genug ist, dann brate das Fleisch besser nach und nach an. Sobald alles durch und krümelig ist, kann es dann wieder zusammengegeben werden.

Tipp 4: Lass das Fett zum Braten erst richtig heiß werden

Hier gilt dasselbe Prinzip wie bei anderen Fleischsorten: Auch das Hackfleisch soll erst dann in die Pfanne, wenn das Fett so richtig heiß ist. Falls du dir nicht sicher bist, kannst du den Holzlöffeltest machen. Dafür einen Holzlöffel in das Fett halten. Bilden sich Bläschen am Löffel, ist das Fett heiß genug und das Hack kann in die Pfanne gegeben werden.

Achso, auch wichtig: Nicht jedes Öl eignet sich auch zum Anbraten. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber.

Tipp 5: Nicht zu oft wenden

Ist das Hackfleisch in der Pfanne, klappt bei vielen im Kopf erstmal der Schalter um, der verlangt: Umrühren! Wenden! Keine gute Idee, denn auch auf diesem Weg gibt das Fleisch zu viel Wasser ab und wird trocken und gummiartig.

Besser: Hackfleisch gleich gut auf dem gesamten Pfannenboden verteilen und es sich dann erstmal bei mittlerer Hitze setzen lassen. Wenn die pfannenzugewandte Seit gut angebraten ist (nach etwa fünf Minuten), dann kann auch häufiger gewendet werden, damit das Ganze krümelig wird.


Ja, selbst so ein einfacher Prozess kann seine Tücken haben. Mit unseren Tipps zum Hackfleisch braten sollte allerdings alles glatt gehen. Nun kannst du also loslegen – etwa mit unseren Rezept-Vorschlägen:

Du findest unsere Ratgeber spannend? Dann klick dich doch mal durch und lerne viel Neues aus der fleischigen Foodie-Welt: