Frische Kokosnuss mit ihrem aromatischen Inneren ist einfach der Knaller – und irgendwie auch der Inbegriff sommerlich exotischer Genüsse. Klar, gibt es die Steinfrucht schon in Stückchen geschnitten zu kaufen, doch manchmal kann man einer ganzen Kokosnuss im Obstregal nicht widerstehen. Schon landet die Frucht im Einkaufskorb und man fühlt sich cool, erhaben und wie ein*e echte*r Foodie. Doch dieses Gefühl verschwindet wieder, wenn man zu Hause vor der dem Ding steht, es ganz realistisch betrachtet und sich fragt: „Wie öffnet man eine Kokosnuss? Elegant am besten ohne Hammer?“ Du weißt schon… DER Hammer, mit dem du Nägel in die Wand schlägst und Unpassendes passend gemacht hast beim letzten Umzug. Den du jetzt aber partout nicht mehr finden kannst…

Wie öffnet man eine Kokosnuss? Mit dem Hammer am einfachsten

Ja, tatsächlich. Mit einem Hammer und einem spitzen Gegenstand (etwa ein Korkenzieher oder ein Schraubendreher) öffnet sich so eine Kokosnuss am einfachsten. Dann muss man sich die Nuss einfach nur genau ansehen und die drei Vertiefungen an der Frucht finden, die an Augen erinnern. In zwei dieser Vertiefungen mit dem spitzen Gegenstand ein Loch bohren und das austretende Kokoswasser mit einem Glas auffangen.

Anschließend muss man nur die Naht mit den Fingern abtasten und die dickste Stelle der Kokosnuss finden. Frucht auf einen stabilen, harten Untergrund legen und mit dem Hammer auf die dickste Stelle schlagen, bis die Kokosnuss auseinander bricht. Dann kann man ganz easy das Fruchtfleisch aus der Schale lösen.

Hier schön zu sehen: die drei „Augen“ der Kokosnuss. © Getty Images/ Cavan Images

Auch ohne Hammer möglich – wenn auch mit kleinen Verlusten

Aber wir haben es ja schon festgestellt: Wir brauchen eine Problemlösung ohne Hammer (was hoffentlich auch für alle anderen Sorten an Problemen gilt…). Ob der Hammer nämlich nun einfach im Umzugschaos verloren gegangen ist oder aber, weil man gerade etwa zwecks Picknick im Park hockt und beim ersten Date niemanden mit schweren Geschützen erschrecken will.

So oder so: Du bekommst die Kokosnuss auch so auf, wobei ein wenig Kraft vonnöten ist. Aufgestaute Aggressionen können ebenfalls nicht schaden – ebenso wie ein harter Untergrund. Einfach die Kokosnuss an der Stelle der oben genannten drei „Augen“ in die Hand nehmen, ooordentlich Schwung holen und die Frucht auf den Boden oder einen Stein schlagen. Immer wieder, mit viel Schmackes, einmal im Kreis herum. Mit genügend Kraft sollte die Nuss also auch ohne Hammer und spitzen Gegenstand zu knacken sein.

Kleines Manko: Das Kokoswasser wird so vermutlich auslaufen und lässt sich nicht auffangen. Naja. Bisschen Schwund ist halt immer…


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