Hach ja: PASTA! Könnten wir glatt jeden tag essen, machen wir aber natürlich nicht. Dennoch hat die Teigware einen wichtigen Platz in unserem Speiseplan eingenommen – ob wir nun nur für uns selbst kochen oder auch für Freunde und Familie. Aber es ist gar nicht so einfach, die richtige Menge zuzubereiten. Wir verraten dir, wie viele Nudeln pro Person wirklich eingeplant werden sollten.

Nudel-Menge pro Person: So kochst du nie wieder zu viel – oder zu wenig

Pasta geht einfach immer, ob nun als Beilage oder als Star eines Hauptgerichts. Leider verschätzen sich viele beim Kochen immer hinsichtlich der Menge. Immerhin quillt die getrocknete Teigware beim Kochen ordentlich auf und verdoppelt sich in etwa im Gewicht. Am Ende hat man zu wenig gekocht und man bleibt hungrig zurück. Oder aber, man hat zu viel gekocht – und die Nudeln landen schlimmstenfalls in der Tonne.

Glücklicherweise gibt es da ein paar Faustregeln, mit denen man immer die richtige Menge kocht.

Pasta-Menge: Auf das Gericht kommt’s an

  • 125 g Nudeln im getrockneten Zustand sind pro Person ideal, wenn du eine leichte Gemüse- oder Tomatensauce zur Teigware servierst.
  • 100 g Nudeln im getrockneten Zustand sind pro Person ausreichend, wenn die Pasta in gehaltvollen Varianten gereicht wird – etwa als Carbonara oder mit einer fettigen Käse- oder Sahnesauce.
  • 100 g Nudeln im getrockneten Zustand sind pro Person super, wenn du einen Nudelsalat servieren möchtest.
  • 25 g Nudeln im getrockneten Zustand sind pro Person wunderbar, wenn du eine Nudelsuppe kochen möchtest.
  • 50 bis 75 g Nudeln im getrockneten Zustand pro Person brauchst du, wenn Pasta die Beilage zu Fleisch oder Fisch serviert wird.

Jetzt musst du eigentlich nur wissen, was genau du kochen möchtest – und wie viele Leute mitessen. So findest du immer die richtige Nudelmenge.

Frische Pasta: Wie viel braucht man hier?

Oftmals greift man beim Nudelnkochen auf die getrocknete Ware zurück – und genau darauf beziehen sich die oben genannten Mengen. Da gibt es aber auch noch die frische Pasta, die man im Kühlregal des Supermarkts finden kann, und jene, die man selbst zu Hause macht.

Frische Teigware nimmt beim Kochen nicht so viel Wasser aus, wie die getrocknete Alternative – weshalb sie sich in Sachen Gewicht auch nicht verdoppelt. Wenn man für gewöhnlich davon ausgeht, dass man am Ende 250 g gekochte Pasta haben möchte, dann sollte man circa 190 g frische Pasta in den Kochtopf werfen.

Sonderfall: Ausgefallene Nudelsorten

All die Angaben beziehen sich auf klassische Pastasorten aus Hartweizengrieß. Seit geraumer Zeit gibt es aber auch andere Nudelsorten, etwa aus Linsen, Erbsen oder Lupinen. Diese haben nicht nur weniger Kohlenhydrate, sondern auch wesentlich mehr Ballaststoffe, wodurch sie viel besser sättigen. Deshalb kannst du die oben angegebenen Mengen im getrockneten Zustand um circa 30 Prozent reduzieren.


Und wenn du dann doch mal zu viel gekocht haben solltest, müssen die Nudeln längst nicht in der Tonne landen. Lies bei uns, mit welchen Tricks du gekochte Nudeln einfrieren kannst.

Du fragst dich jetzt, was du Leckeres mit Pasta kochen könntest? Da haben wir natürlich ein paar Ideen für dich:

Du willst die Pasta am liebsten gleich selbst machen? Im Video zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie es geht.

Richtige Expertinnen in Sachen Nudeln sind übrigens die Pasta Grannies. Sie laden schon seit ein paar Jahren auf YoutTube in Ihre Küchen ein und teilen Familienrezepte und Geschichten aus ihrem langen Leben. Die kurzen Clips sind fürs Bäuchlein und fürs Herz.