Viele glauben, der Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen liege im regionalen Sprachgebrauch und das beides letztendlich dasselbe ist. Das ist allerdings nicht wahr, wobei Zwetschgen eine Unterart der Pflaume sind, die durch Kreuzungen entstanden ist, genau so wie beispielsweise Renekloden oder Mirabellen. Erfahre hier, wie du Pflaumen und Zwetschgen auseinanderhalten kannst und wofür du sie am besten verwendest.


Wie unterscheide ich Pflaumen und Zwetschegen?

Wenn du die beiden Früchte zum direkten Vergleich nebeneinanderlegst, erkennst du den Unterschied wahrscheinlich recht schnell. Pflaumen sind eher rund und über die ganze Frucht verläuft eine Kernnaht. Ihr Farbspektrum reicht von blau bis rot oder gelb und lila. Ihr Fruchtfleisch hingegen ist immer gelblich.

Zwetschgen haben im Gegensatz dazu immer eine deutlich kleinere und ovale Form. Sie rangieren farblich zwischen dunkelblau bis violett und ihr Fruchtfleisch leuchtet regelrecht neongrün bis gelblich.

Wie verwende ich die beiden Früchte am besten?

Pflaumen sind sehr saftig, süß und ihr Fruchtfleisch ist sehr weich. Darum lassen sich aus Pflaumen wunderbar Saucen, Chutneys oder Marmeladen herstellen. Das eher feste Fruchtfleisch der Zwetschge und ihr säuerlicher Geschmack eignen sich hingegen hervorragend zum Backen. Das prominenteste Beispiel in diesem Zusammenhang ist mit Sicherheit der altbekannte Blechkuchen. Aber auch in viele andere Köstlichkeiten wie dieser Galette mit Zwetschgen kommen die kleinen Steinfrüchte hervorragend zur Geltung. Nun kennst du den Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen, kannst sie bestens bestimmen und ihrem optimalen Verwendungszweck zuführen.


Du bekommst einfach nicht genug von Pflaumen und Zwetschgen? Kein Problem, wir versorgen dich gerne mit Rezepten rund um das spätsommerliche Steinobst. Wie wäre es hiermit?