Du liebst Fritten einfach über alles? Können wir nur zu gut nachvollziehen. Die große Liebe führt allerdings nicht selten dazu, dass man mal etwas mehr zubereitet, als man am Ende auch wirklich essen kann. Aber: Was dann? Den Rest einfach wegwerfen? Quatsch! Tatsächlich kann man Pommes wieder aufwärmen – auch wenn einem das vielleicht nicht gleich in den Sinn käme. Wir verraten dir, mit welchen Methoden das geht.

Pommes aufwärmen: 3 einfache Methoden

1. In der Pfanne

Kalte Pommes in der Pfanne aufwärmen? Klingt komisch, klappt aber super gut. Einfach eine Pfanne auf den Herd stellen und circa 2 TL Öl hineingeben. Am besten eignen sich hitzeresistente Öl-Sorten, etwa Raps- oder Sonnenblumenöl. Pfanne und das in ihr befindliche Fett auf höchster Stufe erhitzen, dann die Fritten gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen.

Hast du mehr Pommes, als auf den Pfannenboden passen, solltest du sie portionsweise erwärmen, da das Ergebnis sonst eher unbefriedigend wird.

Die Fritten nun für circa drei Minuten rundherum anbraten. Beim Wenden vorsichtig vorgehen, damit die Pommes nicht matschig werden. Wenn du besonders dicke Pommes aufwärmen willst, kann der Prozess auch einen Moment länger dauern.

Nach dem Erhitzen die Pommes aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett aufgesogen wird. Fertig!

2. In der Heißluftfritteuse

Einfacher geht es kaum – zumindest, wenn du ein glücklicher Besitzer einer Heißluftfritteuse bist. Obendrein ist es sogar ziemlich fettarm, Pommes in der Heißluftfritteuse aufzuwärmen.

Das Gerät einfach vorheizen und die Kartoffelware in den Korb geben. Dieser sollte aber nicht mehr als bis zur Hälfte gefüllt sein, damit die Fritten auch wirklich gut gelingen. Pommes vier Minuten lang erwärmen, dann Korb aus dem Gerät nehmen, den Inhalt gut durchschütteln – und das Ganze weitere vier Minuten erhitzen. Easy, nicht wahr?

© tenor

3. Im Ofen

Pommes kann man auch im Ofen aufwärmen. Dafür das Gerät einfach auf 180 Grad Umluft vorheizen und währenddessen ein Blech mit Backpapier auslegen. Fritten nebeneinander auf dem Papier verteilen und das Blech in den Ofen schieben.

Nach etwa sieben Minuten kannst du schon mal testen, wie das bisherige Ergebnis geworden ist. Sind die Pommes knusprig und auch heiß? Dann können sie aus dem Ofen genommen werden – andernfalls Backzeit um eine Minute verlängern und Kostprobe wiederholen. Solange, bis die Pommes so sind, wie du es gerne hättest.

Da die Pommes aber schnell trocken werden können, solltest du wirklich am besten neben dem Ofen stehen. Ein wenig Fingerspitzengefühl ist hier schon gefragt.

Was dann doch alles schief laufen kann…

Ja, das klang jetzt alles ziemlich einfach – was aber nicht heißt, dass die Methoden allesamt gelingsicher sind. Zunächst einmal sei gesagt: So perfekt wie nach dem ersten Backen werden aufgewärmte Pommes nicht sein, aber immer noch lecker – und es muss nichts in der Tonne landen.

Was du aber keineswegs machen solltest: Fritten in der Mikrowelle erhitzen. Das ist eine richtig blöde Idee. Warm werden sie so zwar auch, dafür ändern sich aber sowohl die Konsistenz als auch der Geschmack – und das nicht zum Positiven. Oft werden Fritten so an manchen Stellen schlabbrig, an anderen zu hart. Nicht eben ein erfreuliches Geschmackserlebnis…

Achso, noch ein Tipp: Wenn du Pommes aufwärmst, kann auch viel Würze verloren gehen. Unbedingt noch mal kosten und gegebenenfalls nachwürzen.


Mit unseren Tipps brauchst du dir keine Sorgen mehr zu machen, dass zu viel gebackene Pommes im Müll landen. Dann kannst du jetzt ja beherzt loslegen und mit unserem Rezept deine Pommes selbst machen. Und wenn du dann doch auf TK-Fritten zurückgreifen willst/musst, verraten wir dir gern auch, wie diese auch ohne Fritteuse kross werden. Einfach loslegen – und Pommes mit den folgenden Rezepten einen Feinschliff verleihen:

Du willst zu den Fritten gleich auch noch einen tollen Burger? Im Video stellen wir dir ein ganz tolles Rezept vor: