Zum National Food Truck Day in den USA haben wir uns überlegt, dass wir diesen Feiertag nicht an uns vorüberziehen lassen dürfen. Denn längst sind Food Trucks kein amerikanisches Phänomen mehr, sondern auch in Deutschland im Alltag angekommen. Es gibt kaum einen Menschen, der noch nicht an einer mobilen und fahrbaren Kochstation gegessen hat. Den heutigen Tag zu Ehren dieser mobilen Restaurants, Innovatoren und Herolde von Streetfood aus der ganzen Welt feiern wir deswegen gleich auf mehrere Weise. Wir beginnen mit der Story hinter dem Truck. Was hat der erste Food Truck verkauft und wo stand er? Anschließend gibt’s eine kleine Auswahl an Food Truck-Gerichten aus unserem Bestand, von klassisch bis abgefahren.

Food Truck klingt halt besser als Imbisswagen

Die ersten Food Trucks dieser Erde fuhren in Texas durch die Prärie und versorgten die Cowboys auf ihren langen Viehtrieben quer durch den Westen. Es gab keine festen Gerichte, das Konzept der mobilen Küche war aufgrund der Versorgungslage das einzig konstante. Fleisch, vor allem Rind und Bison, oder Fisch mit Bohnen, Mais und Cowboy Kaffee. Sogar der Name des Ideengebers ist überliefert. Charles Goodnight baute einen alten Studebaker Armeewagen zu den aus Western bekannten Chuck Wagons um und kochte auf seinen Reisen für sich und seine Cowboys.

Ein Chuck Wagon als mobile Küche umgebaut. Credit: Getty Images / benoitb

Der Weg ist frei für kreative Ideen

Von hier aus entwickelten sich in den Jahren unfassbar viele Varianten, die alle von Motorisierung profitierten. Austern und Hot Dogs poppten vor allem in Brooklyn auf. In den 1930er Jahren gab es den ersten Höhepunkt, als sich Austernverkäufer, Suppenküchen und mobile Garküchen zu den ersten Streetfood-Märkten zusammenrafften, sicherlich unter hygienisch heute zumindest bedenklichen Zuständen. Auch deutsche Imbisswagen poppten in der Zeit danach immer wieder auf, fahrende Jahrmärkte hatten das Konzept in eine andere Richtung weiterentwickelt. Der endgültige Durchbruch verschaffte dem Food Truck der Eiswagen. Ja genau…. was sonst ist ein Eiswagen als ein Food Truck?

Tacos, Tacos überall Tacos

Spezialisiert wurde sich in 1960ern. Die ersten mobilen Taco-Trucks sind die letzte Evolutionsstufe vor den heutigen Trucks und nach den Mensawagen und College-Caterings. Sie verkauften Tacos nach mexikanischen Originalrezepturen an die mexikanischen Einwanderer, die als mobile Arbeitskräfte heute nicht wussten, wo und ob sie morgen arbeiten würden. Also mobile Küche vollgepackt und Taco-Time!

Heute ist das Bild um einiges bunter. Nicht nur die Trucks sind farbenfroh und fallen, sofern sie TÜV bekommen sogar in Deutschland, meilenweit auf, sondern auch das Angebot umfasst das gesamte Streetfood-Potenzial dieser Welt. Es gibt über all in den Städten Food Truck Festivals. Auf Wochenmärkten finden sich immer mehr Köche und Quereinsteiger, die geniales Streetfood aus dem Truck auf die Faust verkaufen. Und die Entwicklung nimmt solange kein Ende, wie es Menschen gibt, die es einfach lieben, Essen aus der ganzen Welt vor der Haustür direkt auf die Hand serviert zu bekommen. Also hoffen wir, dass es nie endet. Unser Streetfood-Portfolio findest du übrigens hier.

Peace!

Wenn du immer auf dem Laufenden sein willst, schau in unsere Food News. Hier findest du natürlich alles zu aktuellen Food-Feiertagen wie dem Tag des Picknicks oder dem Tag des Gins. Einfach reinschauen und schmökern. Unten blätterst du durch ein paar Highlights: