Eine Sache erst einmal vorweg: All diese Produkte haben den gleichen Ursprung. Sie bestehen nämlich aus Sahne. Wer sich jetzt denkt: „Na toll, Sahne…“, braucht sich keine Sorgen zu machen. Es gibt durchaus auch etwas kalorienärmere Varianten unter den Rahmprodukten. Also: Die grundlegenden Unterschiede zwischen Schmand, Crème fraîche, saurer Sahne und anderen Rahmvarianten liegen im Geschmack und im Fettgehalt.

Unterschiede von Schmand, Crème fraîche und Co: Rahmprodukte im Vergleich

Saure Sahne (Sauerrahm)

Der Fettgehalt von saurer Sahne liegt bei nur 10 Prozent. Deswegen eignet sie sich eher für die Zubereitung von Dressings, Desserts oder Dips. Durch ihren relativ geringen Fettgehalt flockt sie beim Kochen aus, das heißt, sie gerinnt und erzielt somit leider nicht den gewünschten Effekt. Also: saure Sahne am besten immer nur für kalte Speisen verwenden!

Crème fraîche

Dieses Rahmprodukt ist tatsächlich eine Variation von saurer Sahne. Durch ihren Fettgehalt von mindestens 30 Prozent gerinnt sie nicht beim Kochen und eignet sich daher hervorragend zum Kochen, etwa zum Andicken oder Abschmecken von Soßen und Suppen. Du kannst die Crème fraîche aber auch für kalte Speisen oder zum Backen verwenden.
Aufgepasst: Sei vorsichtig bei der Menge an Crème fraîche, die du verwendest. Nimmst du zu viel, mildert sie den Geschmack und deine leckere Soße wird fad.

Crème légère

Hier kommt die gute Nachricht: Crème légère ist die leichte Alternative der Crème fraîche! Sie eignet sich zwar nicht ganz so gut zum Kochen, da es bei zu hohen Temperaturen zum Ausflocken kommen kann. Trotzdem kann man damit seine Suppen oder Soßen schön verzieren! Aber auch hier gilt: Ein Dessert oder ein Dip können ebenfalls gut mit der Crème légère zubereitet werden.

Schmand

Schmand ist ebenfalls eine Art der sauren Sahne. Er hat einen Fettgehalt, der meistens zwischen 20 – 29 Prozent liegt, deswegen hat er eine feste Konsistenz. Schmand kann man eigentlich genau da benutzen, wo man auch Crème fraîche benutzen würde, denn man spart damit direkt ein paar Kalorien. Also: Deine nächste Suppe oder Torte freut sich schon auf eine Portion Schmand!

Crème double

Die Crème double ist mit rund 40 Prozent der Spitzenreiter bei den Fettgehältern. Dieses Rahmprodukt hat es wirklich in sich. Es ist zwar aufgrund seines Fettgehalts besonders cremig, wird aber aus Süßrahm hergestellt und hat deswegen einen leicht süßlichen Geschmack. Deswegen eignet sich Crème double eher zum Backen als zum Kochen.

Süße Sahne (Schlagsahne)

Die süße Sahne ist heute das einzige Rahmprodukt mit einer flüssigen Konsistenz. Obwohl sie 30 Prozent Fett enthält, eignet sie sich nicht sehr gut zum Andicken oder Abschmecken von Soßen und Suppen, weil sie die Zutaten nämlich nicht bindet. Somit wird die Konsistenz nicht dicker. Trotzdem kann sie gut als Basis von Suppen oder Soßen verwendet werden. Und zu guter Letzt: Aufgeschlagen ist die süße Sahne einfach unschlagbar, wenn es um das Verzieren von Kuchen oder Eis geht.

Siehst du, gar nicht so schwer, oder? Mit ein wenig mehr Licht im Dunkel der Rahmprodukte weißt du jetzt, worin die Unterschiede liegen und ob du nun Schmand, Crème fraîche oder saure Sahne oder doch einen anderen Rahm für dein Gericht benötigst.


Du hast jetzt viel zum Thema Suppen und Soßen gelesen. Aber weißt du auch, wie man Soße natürlich binden kann? Wir verraten es dir!

Quellen: lecker.de, fitforfun.de, kochbar.de, eigene Recherche