Ein Cordon Bleu ist für wahre Fleischliebhaber. Für jene, die hinterm Mond leben und nicht wissen, was dieses Wort bedeutet: Es handelt sich um Kalbsfleisch gefüllt mit Käse und herzhaftem Schinken, das alles ausgebacken in einer knusprigen Panade. Klingt für einige nach einem Traum und für andere nach einem Albtraum. Ich persönlich finde, ab und zu kann man sich das Ganze schon mal gönnen. Letztens hab ich mich dann, ohne es überhaupt gegessen zu haben, plötzlich gefragt woher der Name stammt und was diese französisch-klingende Aneinanderreihung von Worten eigentlich bedeutet. Also aufgepasst: Ich habe mal wieder das WWW auseinandergenommen, mich durch fette Wälzer gekämpft und mit Expert*innen gesprochen um für dich zu berichten, woher der Name „Cordon Bleu“ eigentlich stammt.

Was bedeutet der Name „Cordon Bleu“?

Also, es gibt in dieser Angelegenheit mehrere Theorien. Das gefüllte Kalbsschnitzel hat seinen Ursprung wohl in der Schweiz, wo das Panieren von Fleisch ja ohnehin große Zustimmung findet.

Aber zurück zum Namen des Cordon Bleu’s. Eins ist schon mal klar: Es ist französisch. Umgangssprachlich beschreibt ein Cordon Bleu wohl eine besonders talentierte und geschickte Küchenfee, wörtlich übersetzt jedoch heißt es „blaues Band“. Ein blaues Band also. Nun gut. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass die Namensgebung aber nicht viel mit der Optik des Leckerbissens zu tun haben kann.

Jetzt kommt mein Recherchetalent ins Spiel. Mehrere Quellen und Legenden zufolge ist „Das Blaue Band“ eine Auszeichnung für außerordentliche Taten, wie in diesem Fall für die schnellste Atlantiküberquerung. Diesen Preis holte sich im Jahre 1933 der Herr Georg August Louis Leopold Ziegenbein (was ein Name). Er überquerte mit seinem Schiff „Bremen“ in sage und schreibe vier Tagen, 17 Stunden und 42 Minuten den großen Teich. Revolutionär! Dieser Erfolg sollte natürlich gebührend gefeiert werden, so lud er die Reichen und Schönen zu sich ein und bat seinem Schweizer Koch nur das Beste vom Besten für seine Gäste anzurichten. Mit Käse sollte es sein, so seine einzige Bedingung. Da der ehrenwerte Koch allerdings schon das Kalbsfleisch zurechtgeschnitten und vorbereitet hatte, musste er sich nun etwas einfallen lassen. Er packte kurzerhand einfach etwas Käse und ein Stück Schinken in die aufgeschnittenen Stücke, panierte das neuartige Etwas mit altem Brot und richtete es hübsch an.

Somit war der Grundstein für das gefüllte Kalbsfleisch, wie wir es heute kennen, gelegt. Zu Ehren des Herrn Ziegenbein gab er der Neuerfindung den Namen Cordon Bleu, was übersetzt eben „Blaues Band“ heißt.

Cordon Bleu nach EAT CLUB – Art

Jetzt wo wir schon so lange über das Gericht gequatscht haben, verdienst du es auch, zu wissen wir der EAT CLUB sein persönliches Cordon Bleu macht.

Zutaten für ein Cordon Bleu

Zubereitung

  1. Die Schnitzel klopfen, etwas salzen und halbieren. Auf eine Seite den Kochschinken und den Käse legen und die andere Hälfte auflegen. Mit Zahnstochern fixieren.
  2. Das Schnitzel zunächst in Mehl, dann im verquirlten Ei und abschließend im Paniermehl wälzen und in heißem Öl goldbraun ausbacken.

Mal was anderes ist auch unser saftiges Spargel-Cordon Bleu mit Dill-Kartoffeln. Und ganz besonders zu unserem Cordon Bleu empfehlen können wir dir leckere Bratkartoffeln. Wir wissen, diese Art der Zubereitung der Knolle kann ziemlich herausfordernd sein. Damit du dieser Kampfansage gewachsen bist, haben wir hier unsere besten Tipps und Tricks für die besten Bratkartoffeln für dich zusammengefasst.

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