Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Das Toastbrot. Ob zum Frühstück, zum Mittag, überbacken, belegt, getoastet, das Toastbrot kann einfach alles. In den verschiedensten Variationen ist es auch bei uns in Deutschland einfach überall erhältlich und dennoch fragen wir uns: Woher kommt eigentlich das Toastbrot? Hier erklären wir dir, woher das beliebte Brot kommt.

Woher kommt das Toastbrot?

Das typische, helle Toastbrot ist erst seit den 1950ern bei uns in Deutschland bekannt. Zwar ist das leichte Rösten von Brot schon seit dem Mittelalter Gang und Gebe, doch um eigentliches Toastbrot hat es sich dabei nicht gehandelt.

In Großbritannien wird gebratenes und geröstetes Brot schon seit dem Mittelalter als „Toast“ bezeichnet. Dabei wurde es erst im 17. Jahrhundert üblich, das geröstete Brot mit Butter zu bestreichen und zum Frühstück oder zum Tee zu verzehren. Im Jahr 1909 erfand dann der Amerikaner Frank Shailor von der Firma General Electric den ersten elektrischen Toaster, der auch ab diesem Jahr in Produktion ging.

Zeitgleich brachten in Deutschland  AEG und Rowenta sogenannte „Brotröster“ auf den Markt. Der Begriff „Toast“ war zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbreitet. Dies änderte sich, als nach Ende des zweiten Weltkrieges die amerikanischen Pop-Up-Toaster zu uns kamen, bei denen das Toast nach Beendigung des Röstvorgangs nach oben geschubst wird. So spezialisierten sich die ersten Bäckereien und Betriebe auf das immer beliebter werdende Toast. Inzwischen ist es kaum noch wegzudenken!

Das Weißbrot war bereits schon im alten Ägypten weit verbreitet! Im ägyptischen mittleren Reich beispielsweise erhielten Beamte als Teil ihres Lohns täglich zwei Laibe Weißbrot. Im alten Rom gab es außerdem eine eigene Innung der Weißbrotbäcker! Wenn du beim nächsten Frühstück in dein Toast beißt, verfolgst du damit also eine jahrhundertealte Tradition.


Du hast Toastbrot selbst gebacken und befürchtest nun, es nicht mehr rechtzeitig aufessen zu können? Hier verraten wir dir, welche Backwaren du einfrieren kannst und worauf du dabei achten musst.

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Leckeres Brot geht wirklich immer. Falls du niemals genug davon bekommst, dein Brot selbst zu backen, haben wir hier noch einige Rezepte für dich vorbereitet:

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