Alle lieben thailändische Currys. Egal ob nun rotes, gelbes oder grünes. Und auch egal, ob nun mit knuspriger Ente, Hähnchen, Tofu, Seitan oder einfach Gemüse. Kein Wunder, denn es ist superschnell zubereitet, gesund, bekömmlich und in der richtigen Kombination auch ohne jeglichen Geschmacksverlust für Veganer*innen geeignet. Auch bei der Beilage ist fast alles erlaubt von Reis oder Kartoffeln bis hin zu Mie- oder Reisbandnudeln. Wir präsentieren dir vier Zutaten, mit denen dein Curry definitiv noch besser schmecken wird.

Ein so einfaches und vielseitiges Gericht, dessen Sauce in der Regel aus Currypaste und Kokosmilch besteht. Und wenn man eine gute Currypaste nimmt, braucht es eigentlich auch nicht viel mehr, könnte man meinen. Allerdings gibt es auch noch Zutaten, die nicht so bekannt sind und deinem Curry eine neue Intensität und Aromenvielfalt verleihen. Im Asia-Markt sind die kommenden vier Zutaten eigentlich immer erhältlich und wenn du dein Curry mit ihnen verfeinerst, stellst du es geschmacklich auf eine neue Ebene. Pimpe dein Curry also und gebe ihm geschmacklich einen Extra-Kick mit diesen vier Zutaten:

Galangal: Sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch köstlich. Credits: Shutterstock/ matkub2499

1. Galangal oder Galgant ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse. Er ist zumeist auch in den thailändischen Gewürzpasten enthalten. Frisch in das Curry reingeschnitten erinnert er jedoch nur entfernt an Ingwer und ist eher scharf, seifig und hat etwas von Kiefer. Er sollte jedoch wie ganzes Zitronengras vor dem Servieren entfernt werden, damit du nicht direkt draufbeißt.

Palmzucker gibt es genau so zu kaufen. Am besten vor Benutzung ein Stück rausbrechen. Credit: Shutterstock/ MR. KHATAWUT

2. Palmzucker gibt deinem Curry eine süße, leicht malzige Note und entfaltet im Curry einen ganz besonderen Geschmack. Er wird durch das Einkochen und Kristallisation der Blütenstände verschiedener Palmenarten gewonnen. Am besten als erstes in den Topf geben und dann mit Fischsauce oder Kokosmilch ablöschen.

Curry-Blätter sind einfach hervorragend für würzige Gerichte aller Art. Sie ergänzen somit auch jedes Thai-Curry. Credit: Shutterstock AmyLv

3. Curry-Blätter heißen im Handel in der Regel Curryleaves und sind meist getrocknet oder gefroren verfügbar. Bereits das Wort Curry verspricht ein aromatisches Feuerwerk und im Bauch eine herrliche Wärme. Das Gewürz ist ja aber bekanntlich eine Gewürzmischung und sollte also nicht mit den Curry-Blättern oder dem Curry-Kraut gleichgestellt werden. Das Curry-Blatt hat eher ein frisch-herbes Aroma und einen Hauch von Zitrone. Es eignet sich gleichermaßen für indisches, aber eben auch thailändisches Curry.

Kaffir-Blätter werden besonders ind er südostasiatischen Kücher verwendet. Credits: Shutterstock/ AmyLv

4. Diese Kaffir-Blätter werden im Handel in der Regel unter der Bezeichnung Lime Leaves angeboten. Die Pflanze stammt aus den tropischen Gebieten Asiens und schmeckt pikant-zitronenartig. Genauso wie die Curryblätter und der Galangal sind sie sehr zäh und nicht zum Mitessen gedacht.


Gib diese Zutaten zu deinem nächsten Curry dazu und schmecke den Unterschied! Falls du auf der Suche nach passenden Rezepten bist, um es gleich auszuprobieren, haben wir hier unten einige für dich parat: