Eine Frau hält vegane Vanille-Himbeer-Eispops mit Schokoglasur aus dem Kochbuch "Vegan Paradise" in die Kamera.
Perfekt für den Sommer: die veganen Vanille-Himbeer-Eispops aus dem Kochbuch "Vegan Paradise" von Bianca Zapatka. © Bianca Zapatka

Und wieder gehen wir auf Reisen: dieses Mal dank Bianca Zapatka und ihres Kochbuchs „Vegan Paradise“. Denn mit den bunten, tierfreien Rezepten nimmt uns DIE vegane Bloggerin mit auf einen Trip rund um den Globus. Es geht quer durch die Welt: Wir starten im Orient und in Indien, machen einen Abstecher ans Mittelmeer, bevor es weitergeht nach Amerika. Zwischendurch machen wir auch Halt in Deutschland und fliegen von dort weiter zu unserem letzten Stopp Asien. Was wir von der Reise mitbringen? Jede Menge kulinarische Klassiker und neue Ideen aus aller Welt, die alle ohne tierische Produkte schmecken.

„Vegan Paradise“ nimmt uns mit auf eine vegane Weltreise

Bianca Zapatka ist den meisten wahrscheinlich spätestens schon einmal über den Weg gelaufen, wenn sie sich im Internet nach veganen Gerichten umgeguckt haben: Zapatka hat auf ihrem Blog und auf ihrem Instagram-Kanal eine riesige Auswahl an kunterbunten Speisen. Eine Auswahl davon hat sie in „Vegan Paradise“ zusammengestellt. Schon beim ersten Blick auf die Rezeptbilder erwarten einen paradiesische Zustände – die Bloggerin, Foodstylistin und Fotografin versteht es nämlich ausgezeichnet, ihre Koch-und Backkreationen ins rechte Licht zu rücken.

Das Paradies bedeutet für mich nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch viele kleine Dinge im Leben […] Ich liebe es, mit natürlichen pflanzlichen Lebensmittel zu kochen und zu backen und meine Speisen mit frischem Gemüse, Kräutern und Früchten hübsch anzurichten – wie man weiß, isst das Auge ja bekanntlich mit.

Bianca Zapatka

Zapatka setzt auf natürliche Zutaten und einen nachhaltigen Umgang beim Kochen und Backen. „Verbote haben dabei meines Erachtens noch nie geholfen“, sagt sie. Verbote sind auch gar nicht nötig: Wenn man so im Kochbuch schmökert, hat man nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Ganz im Gegenteil. Da tauchen Königsberger Klopse neben türkischer Pizza, Tacos mit Blumenkohl und Pilz-Gyros auf. Sicherlich hat man für die Gerichte nicht gleich alle Zutaten zu Hause parat, vor allem dann nicht, wenn man sich nicht ausschließlich vegan ernährt. Aber die meisten findet man mittlerweile in Bio-Läden und sogar in gut sortierten Supermärkten.

Genau das ist es, was für mich das „Vegan Paradise“ auszeichnet: pflanzliche Gerichte, die himmlisch schmecken, wunderbar präsentiert sind, einfach von der Hand gehen, dem Körper guttun und dabei auch noch möglichst nachhaltig sind.

Bianca Zapatka

Hast du Lust, mit auf die vegane Weltreise zu kommen? Jetzt, da der Sommer und die Urlaubszeit ja quasi schon an unsere Türen klopfen, haben wir uns für eine coole Erfrischung und den Weg in die USA entschieden. Wir machen Eis! Machst du mit?

Rezept für Vanille-Himbeer-Eispops mit Schokoglasur

Zutaten für 8 Eispops:

Für die Eiscreme:

  • 150 g Cashewkerne
  • 200 g Kokoscreme (von einer 400-g-Dose Kokosmilch)
  • 2 EL Ahornsirup (oder anderer Sirup/ Zucker)
  • 2 TL Vanilleextrakt

Für die Himbeerfüllung:

  • 150 g TK-Himbeeren
  • 1 1/2 EL Ahornsirup (oder anderer Sirup/ Zucker)
  • 1 EL Chiasamen

Für die Schokoglasur:

  • 150 g vegane Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil, gehackt)
  • 1 1/2 EL Kokosöl

Nach Belieben zum Dekorieren:

  • bunte Zuckerperlen oder Zuckerdekor

Außerdem:

  • 8 Silikon-Eisformen

Zubereitung:

Die Eiscreme zubereiten:

Die Cashews mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen (oder in einem kleinen Topf 15 Minuten kochen, wenn es schnell gehen soll).

Die eingeweichten Cashews in ein Sieb abgießen und mit frischem Wasser abbrausen.

Cashews, Kokoscreme, Ahornsirup und Vanilleextrakt in den Hochleistungsmixer oder die Küchenmaschine geben und cremig pürieren (oder einen leistungsstarken Stabmixer verwenden).

Die Himbeerfüllung zubereiten:

Die TK-Himbeeren in einem Topf erhitzen und kurz köcheln lassen, bis man sie leicht mit einer Gabel zerdrücken kann. Ahornsirup und Chiasamen unterrühren und beiseitestellen, bis die Mischung eindickt, dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

Die Hälfte der Cashewcreme in die Silikon-Eisformen füllen und mit einem Stiel versehen. Etwa 1 EL Himbeerfüllung pro Form in der Mitte verteilen. Dann die restliche Cashewcreme daraufgeben, glatt streichen und ins Gefrierfach stellen, bis das Eis vollständig gefroren ist (mindestens 3-4 Stunden oder besser über Nacht).

Die Schokoglasur zubereiten:

Die Schokolade hacken, mit dem Kokosöl in einen Topf geben und über einem heißen Wasserbad langsam schmelzen.

Die Eispops vorsichtig aus der Form lösen und in die Schokolade tunken. Auf Backpapier legen und die Schokolade aushärten lassen (wenn die Schokoladenschicht zu dünn ist, kann man die Eispops ein zweites Mal eintunken).

Anschließend nach Belieben dekorieren und bis zum Verzehr im Gefrierfach aufbewahren.

Vor dem Verzehr mindestens 15 Minuten antauen lassen, damit das Eis cremiger wird.


Bianca Zapatka: „Vegan Paradise: Himmlische Rezepte aus aller Welt“, Becker Joest Volk Verlag, 28,00 Euro.

Buchcover "Vegan Paradise".
Buchcover „Vegan Paradise“. © Becker Joest Volk Verlag

Wir schmökern jede Woche in einem anderen Kochbuch für dich. Dabei haben wir schon das eine oder andere Schätzchen entdeckt: