Ist in einem Rezept von Dünsten die Rede, wissen die wenigsten Hobbyköch*innen, was es damit auf sich hat. Das macht nichts, denn hier lüften wir das Geheimnis um den Fachbegriff aus der Profi-Küche.

Allgemeines zum Dünsten

Dünsten ist eine besonders schonende und fettarme Garmethode, bei der die ursprünglichen Aromen erhalten bleiben. Und so funktioniert Dünsten: Gemüse, Fleisch, Wild, Geflügel oder Fisch kommen in einen Topf oder in eine Pfanne. Man gibt etwas Wasser oder Fett dazu, legt einen Deckel auf und lässt das Lebensmittel bei etwa 100 Grad sanft garen. Die Flüssigkeit kann aber auch, wie zum Beispiel bei einigen Gemüsesorten, aus dem Gargut selbst kommen. Im Grunde ist Dünsten eine Kombination von Kochen und Dämpfen.

Methoden kombinieren

Wie so oft im Leben gibt es natürlich Ausnahmen: Fleisch und Wild brät man oftmals zunächst in wenig Fett an. Erst dann werden sie, zum Beispiel in etwas Hühnerbrühe, Rinderbrühe oder Gemüsebrühe, gedünstet. Das Ergebnis: ein zartes und saftiges Stück Fleisch mit einer wunderbar krossen Kruste. Die Garzeit ist länger als beim Kochen, aber die vielen gesunden und lebenswichtigen Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Wie zum Beispiel bei diesen leckeren Gerichten:

Sollten dir immer wieder neue Begriffe wie „Dünsten“ in der Küche über den Weg laufen, ist das kein Problem. In unserem Kochlexikon findest du alle Begriffe von A bis Z.