Nicht alle Begrifflichkeiten aus dem Küchenuniversum sind uns geläufig. Der Küchen-Jargon hat schon auch seine Tücken… Unser Kochlexikon erklärt Begriffe wie „unterheben“ und gibt Tipps, wenn du mal nicht weiterweißt. Für mehr Klarheit in unserem liebsten Raum: der Küche!

„Unterheben“ ist ein Begriff, bei dem es sich immer um einen Teig dreht. Um genau zu sein: Es handelt sich dabei um zwei Massen, die zu einem Teig werden. Bestimmt hast du schon mal Pancakes gemacht, dafür braucht man neben Mehl, Milch und Backpulver als Grundzutaten auch Eischnee. Dieser wird vorsichtig etwa mit einem Spachtel unter den restlichen Teig gehoben, sodass die Luftbläschen nicht zerplatzen. So werden die Pancakes nämlich besonders fluffig.

„Unterziehen“ ist eine Begrifflichkeit, die wir im selben Atemzug klären sollten, es ist nämlich fast das Gleiche. Allerdings handelt es sich nicht um zwei flüssige Massen, die vermengt werden, sondern eher um Festeres, wie beispielsweise Nüsse oder Schokoladen-Stückchen. Dafür gibst du das Extra-Topping auf den Teig und ziehst ihn dann darüber.

Die Ausnahme: Steht in deinem Rezept, dass Mehl untergehoben werden soll? Bei manchen Teigen ist es wichtig, das Mehl so vorsichtig wie möglich zu der Teigmasse dazuzugeben. Häufiges Rühren führt nämlich zu einer Aktivierung des Mehl-Klebers, was deinen Kuchenteig zäh werden lässt.


Hast du jetzt Appetit auf Kuchen bekommen? Da haben wir natürlich Rezepte in petto! An der Schwarzwälder-Kirsch-Baisertorte kannst du das Unterheben richtig gut üben.