Am liebsten kochen wir unsere Speisen alle frisch – aber man kennt es ja: Es gibt auch Momente, da überfällt uns ganz spontan ein Jieper und dann muss es schnell gehen. Da ist es manchmal schon ganz praktisch, wenn man mal auf Fertigprodukte zurückgreifen kann. Dennoch: Auch dann soll ein Gericht lecker sein – vor allem, wenn’s um Süßes geht. Deshalb verraten wir dir heute, mit welchen Tricks Tütenpudding wie selbst gemacht schmeckt.

Tütenpudding: Mit diesen Tricks schmeckt er wie selbst gekocht

Wer auf Fertigprodukte zurückgreift, der will sicherlich auch nicht extra zum Supermarkt, um diese aufzupimpen. Deshalb haben wir dir hier einige Hilfsmittel zusammengestellt, die für mehr Geschmack sorgen – und die du ganz bestimmt zu Hause hast.

1. Trick: Einfach mal die Milch austauschen

Meist wird Puddingpulver mit heißer Milch verrührt. Muss aber gar nicht sein! Schau mal, ob dein Kühl- und/oder Vorratsschrank eines der folgenden Produkte bereithält:

  • Kondensmilch: Kaffeetrinker haben ja gerne mal Kondensmilch im Haus – und die kann man auch hervorragend für die Zubereitung von fertigem Pudding verwenden. Kombiniere doch mal herkömmliche Milch mit Kondensmilch, um ein viel cremigeres Geschmackserlebnis zu erzielen. Auf welches Mischverhältnis du setzt, ist ganz deinem Geschmack überlassen.
  • Sahne: Hier verhält es sich ähnlich wie bei der Kondensmilch. Auch Sahne verleiht deinem Tütenpudding das Maximum an Cremigkeit – und hier solltest du ebenfalls nach dem für dich besten Mischverhältnis schauen. Pure Sahne kann nämlich ganz schön reinhauen – also besser nicht Milch zu 100 Prozent durch Sahne austauschen.
  • Kokosmilch: Es gibt einige Puddingsorten, die sich ganz hervorragend mit Kokosmilch zubereiten lassen – etwa Schokopudding. Hier schmeckt das Dessert schnell mal nach diesem einen, ziemlich beliebten Schokoriegel…

2. Trick: Mehr Würze, Baby!

Tütenpudding wird in den verschiedensten Geschmacksrichtungen angeboten – und doch kann es manchmal ganz schön eintönig werden. Wirf mal einen Blick in dein Gewürzregal – gut möglich, dass sich hier ein kleiner Schatz versteckt, der den Pudding hervorragend aufwerten kann:

  • Lebkuchengewürz: Passend zur Adventszeit kann ein wenig Lebkuchengewürz im Fertigpudding nicht schaden. Einfach 1 bis 2 TL zur fertigen Pulvermischung geben. Am Besten passt das übrigens zu den Geschmacksrichtungen Vanille, Schokolade oder Sahne.
  • Zimt: Das aromatische Gewürz verleiht so einigen Leckereien das gewisse Etwas – so auch einem Fertigpudding in den Sorten Vanille oder Sahne!
  • Vanille: Der Klassiker! Aber nun wirst du dich vermutlich fragen, weshalb du Vanille verwenden solltest, wenn du ja gerade schon Vanillepudding kochst. Tatsächlich kannst du mit dem Mark einer Vanilleschote die Intensität deines Desserts maximieren. Und wenn du nur Sahnepudding im Haus hast, kannst du auf diesem Wege natürlich einen Vanillepudding zaubern. Auch ein Päckchen Bourbon-Vanillezucker ist eine gute Idee. Probiere es mal aus!
  • Kardamom: Ein kleiner Glücksfall? Wenn du Kardamom UND Zitronenpudding im Haus hast. Einfach 1/2 TL Kardamom zur Pudding-Mischung geben – und schon entführt dich dein Dessert in die sommerliche Südsee.

3. Trick: Mehr Umdrehung, bitte!

Na? Alle volljährig hier? Dann ist’s ja gut – denn diese Tricks für Tütenpudding sind nix für Kids!

  • Kaffee/Espresso: Kaffee-Getränke haben ein unvergleichliches Aroma – und dieses ergänzt hervorragend so manche Puddingsorte. Einfach ein bisschen weniger Milch/Sahne/Kondensmilch nehmen und zum Beispiel durch einen Espresso-Shot ersetzen. Himmlisch!
  • Liköre: Ein Blick in die Hausbar kann Wunder bewirken – da schmeckt am Ende garantiert nichts mehr nach Tütenpudding. Amaretto passt etwa toll zu Nusspudding, während Kahlúa und Irish Cream Puddingsorten wie Vanille, Schokolade und Sahne veredelt. Oder wie wäre es mit Pfefferminzlikör zu Schokopudding? Da schmeckt das Dessert gleich wie diese beliebten Schoko-Minz-Täfelchen… Aber auch hier darauf achten, dass du die Menge an Milch und Co entsprechend reduzierst. Sonst wird’s zu dünn!
Schokoladiger Chia Pudding mit Mandeln in kleinem Glas, daneben Mandelsplitter
Nüsse, Schokolade und Beeren – tolle Toppings! Credit: Getty Images/ YarenAkkus

4. Trick: Kleine, feine Extras

So – den Pudding selbst solltest du mit diesen Tricks ordentlich auf Vordermann gebracht haben. Nun geht es an die Toppings, die dem Fertigprodukt den letzten Feinschliff verleihen. Und je nach gewählter Sorte hast du da so unglaublich viele Möglichkeiten!

  • Nüsse: Nüsse gehen ja irgendwie immer – und sie verleihen dem Pudding ein wenig Biss. Davon profitiert am Ende praktisch jede Sorte. Haselnuss, Mandeln, Macadamia… Lecker!
  • Schokolade: Ob geraspelt, in Form von Streuseln oder einfach die krümeligen Reste vom Schoko-Nikolaus – ob in den fertigen Pudding gerührt oder einfach darüber gestreut. Schokolade wertet den Tütenpudding so richtig auf!
  • Gebäck: Hast du noch Kuchen- oder Keksreste übrig? Dann zerbrösle einfach die Reste und streue sie über den fertigen Pudding. Ultra gut!
  • Früchte: Und alle, die es gern gesund mögen – wie wäre es denn mit leckeren Früchten? Beeren passen super, ebenso wie Bananenscheiben, Kirschen und Co. Wenn du keine frische Ware im Haus hast, können auch Konservenfrüchte das i-Tüpfelchen auf deinem Fertigpudding sein.

Fertigpudding aufpeppen – es ist so einfach!

Es gibt so unglaublich viele Tricks, mit denen du den Tütenpudding aufwerten kannst. Irgendeine der Zutaten hat sicherlich jede:r zu Hause – so bleibt es abwechslungsreich und es kommt sicher keine Langeweile auf.

Und wenn dann doch mal mehr Zeit da ist, kannst du natürlich auch den Tütenpudding im Schrank lassen und selbst einen kochen. Wir haben da ein paar Ideen:

Falls du dich fragst, welche Desserts die EAT CLUB Redaktion am liebsten mag, wirst du hier fündig.