Haferflocken zum Frühstück? Auf jeden Fall! Vor allem im Sommer frühstücke ich Haferflocken, Leinsamenschrot, Natur-Joghurt, frische Milch und sehr viel Obst. Mittlerweile lese ich öfters, dass Haferflocken rösten angesagt ist. Handelt es sich nun um einen Spleen oder einen Food-Trend? Oder ist die Zubereitung schlichtweg beides?

Haferflocken rösten – so soll ich es machen, wenn ich es denn mache

Sämtliche Anleitungen zum Haferflocken rösten lesen sich gleich. Ist ja auch keine Wunder. Schließlich kann ich ja auch nicht das Rad neu erfinden. Und so soll ich es machen:

  1. Öl oder Butter bei niedriger Hitze in einer Pfanne erhitzen.
  2. Die Haferflocken in das Fett geben, langsam rösten und dabei immer wenden. Warum? Das Getreide kann unglaublich fix anbrennen. Dann schmeckt es nicht mehr. Außer du magst bittere Haferflocken.
  3. Echte Fans geben jetzt noch Honig oder Zucker zu den Haferflocken, damit sie schön karamellisieren. Fertig.
  4. Du kannst natürlich auch Haferflocken auf Vorrat rösten. Dann heize den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vor. Pack die Haferflocken auf das Blech und röste sie etwa 10 Minuten im Backofen. Diese dabei stehts im Auge behalten, da sie schnell anbrennen können. Rühre die Haferflocken 1-2 Mal um und bewahre sie anschließend in einer Metalldose auf. Dort sind sie ewig haltbar, da ihnen die Flüssigkeit entzogen wurde.

Fazit

Haferflocken rösten: Spleen oder Trend? Für mich weder noch. Mach es, wenn du es magst. Genieße es. Meine Großmutter hat früher muffige Haferflocken in der Pfanne angeröstet, allerdings ohne Fett. So sollten sie besser schmecken. Mochte ich nie. Aber History repeating ist ja nicht nur ein Song von den Propellerheads feat. Shirley Bassey, sondern auch eine Tatsache. Was früher hip war, wurde ein paar Jahre später hop in die Tonne getreten und irgendwann wurde hop wieder hip.

Ich weiß nur, dass in mein Müsli weder erhitzte Butter noch Öl kommen. Röstaromen und Fett am Morgen liebe ich eher in Form eines Full English Breakfast. In meinem Herzen schlagen eben zwei Herzen: Eins für Müsli und das andere für Röstaromen und Fett. Aber bitte nicht gleichzeitig.

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