Am 8. Mai ist im Jahr 2022 Muttertag – DER Tag, an dem es Zeit ist, die tollen Frauen zu ehren, die uns das Leben geschenkt haben (was man natürlich auch an den anderen 364/365 Tagen des Jahres tun sollte…). Passend zum Anlass haben wir vom EAT CLUB uns gedacht, dass das doch mal eine tolle Gelegenheit ist, tolle Köstlichkeiten mit euch zu teilen – direkt aus Muttis Kochtopf!

Rezepte von der Mama: Das Beste von den Besten

EAT CLUB Redakteurin Franzi war als Kind eine ziemlich wählerische Esserin. Ihre Mama hatte Mühe, überhaupt Gerichte zu finden, die komplett verputzt wurden. Zu oft blieb die Hälfte liegen. An Fisch war abseits von panierten Stäbchen eigentlich nicht zu denken. Bis Franzis Mutter auf die Idee kam, Seelachs mit Lauch und Möhren – und einer ordentlichen Portion Kartoffelbrei – zu servieren. Der fand sofort Zustimmung und erinnert Franzi auch heute noch an Mamas Kochkünste von früher.

Eine weiße Auflaufform mit gebackenem Seelachs, Möhren und Lauch, in der ein Löffel steckt, in der Draufsicht.
Ein Gericht, dass unsere Redakteurin noch aus Kindertagen kennt, ist gebackener Seelachs mit Möhren und Lauch. © Getty Images/ larik_malasha

Polnische Kartoffelklöße Kopytka auf weißem Teller, serviert auf dunkler Arbeitsplatte.
Heute gibt es mal Klöße Polnischer Art: Kopytka! © Shutterstock/difenbahia

Denkt EAT CLUB Redaktionsleiterin Olivia an ein typisches Mama-Gericht, dann fallen ihr sofort polnische Kopytka ein. Schon als Kind saß Olivia am Küchentisch und schaute hypnotisiert dabei zu, wie ihre kleine, zierliche Mutter echte Muckis bewies, als sie den Teigberg erst kräftig knetete und dann zu kleinen Klößen verarbeitete.

Ab und an durfte Olivia auch ein bisschen mithelfen und etwas Mehl oder Stärke dazukippen, bis der Teig die richtige Konsistenz hatte. Währenddessen erklärte die Mama immer wieder, was genau sie da gerade macht – schließlich soll das Kind dieses besondere Familiengericht auch irgendwann im Repertoire haben. Und so brav Olivia immer zugehört hat – selbst wird sie es wohl nie so gut hinbekommen. Tja, Mama ist eben die Beste!

Die ultimative Wohlfühlküche!

In der heimischen Küche von Redakteurin Jessica ging es oft drunter und drüber. Drei Leute, die alle unterschiedliche Geschmäcker hatten – da kommt man nur selten auf einen gemeinsamen Nenner. Daher hat ihre Mama sich oft große Mühe geben müssen, damit jeder zufrieden gestellt ist und nicht hungrig den Platz verlässt. Mehrere Gerichte auf dem Esstisch waren da Alltag.

Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree zählen zu den Klassikern der deutschen Küche. © Shutterstock / AS Food studio

Nur am Sonntag, da wurde groß gekocht und jedermanns Leibspeise zubereitet: Rinderrouladen mit Kartoffeln und Rotkohl. Ein klassisches Gericht der deutschen Küche, aber die Rouladen von Jessicas Mama sind einfach einmalig. Dabei gilt: Je schärfer, desto besser! Ein ähnliches Rezept gibt es auch bei uns auf EAT CLUB!


Aus der Vogelperspektive ist ein Topf zu sehen, in dem Lammgulasch mit frischen Kräutern ist Neben dem Topf liegen eine Zwiebel, eine Kartoffel und ein Zweig Rosmarin.
Kopf hoch! Den Winter-Blues kann man wunderbar mit einem Lammgulasch bekämpfen. © Shutterstock / Tatiana Volgutova

Auch unsere EAT CLUB Redakteurin Betsy hat ein Lieblings-Rezept von Mama: ein feines Lammgulasch mit frischen Kräutern. Liebend gern hat Betsy immer nach einem Vorwand gesucht, noch ein weiteres Mal probieren zu dürfen – bis die Mama nach dem fünften Mal die Nase voll hatte und Betsy mit einem Grinsen im Gesicht aus der Küche scheuchte. Begleitet von einem nur scheinbar strengem „Genug probiert … sonst bleibt ja nix übrig“.


Wenn in der Heimat bei EAT CLUB Redakteur Niko der Duft von Hackbraten mit unfassbar viel Käse in Schwaden durch die Luft fliegt, öffnen sich wie von Zauberhand sonntags um 12 Uhr überall Fenster. Heraus schweben benommene Freund*innen und Verwandte, die selbst im Feierkoma dieser göttlichen Genussquelle nicht widerstehen können. Auf einmal erwacht man an der Tafel von Nikos Mama und erfreut sich seines Lebens. Dazu gibt’s grünen Salat und Spätzle. Ein Gericht wie eine Legende.

Gefüllter Hackbraten mit Käse und Schmorgemüse zum Muttertag auf weißem Teller mit frischem Thymian. Im Hintergrund Tomaten und Knoblauch. Frontalansicht.
Mamas gefüllter Hackbraten mit Käse und Schmorgemüse hat zurecht längst Legendenstatus. © shutterstock / Lapina Maria

Eine Portion Pho mit Rindfleisch auf einem schwarzen Untergrund. In der Suppe sind außerdem Reisnudeln, Kräuter, Limettenscheiben und Chilischoten. Auf der Schüssel liegen zwei braune Essstäbchen.
Pho Bo vietnamese soup with beef and rice noodles on a dark background, top view © Getty Images / Olga Chzhu

Sonntags gab’s bei EAT CLUB Redakteurin Kha zu Hause immer Pho mit Rindfleisch. Als Kind fand sie die berühmte vietnamesische Nudelsuppe ziemlich langweilig und unaufregend – mittlerweile lässt sie der Gedanke an die aromatische, klare Brühe mit zarten Reisbandnudeln und Rindfleischstreifen, die noch in der Brühe garen, ganz warm ums Herz werden. Dazu noch frische Chili, Limettenspritzer und einige Spritzer Hoisin-Sauce und fertig ist Mamas Spezialität. Wobei jede vietnamesische Mama auch ihr eigenes Rezept für Pho hat. Ziemlich gut trifft es jedoch das Rezept von EAT CLUB Kollegin Vivien:

Manchmal muss es etwas Süßes sein!

Bei schwerem Heimweh und Sehnsucht nach Leichtigkeit greift unsere Redakteurin Charlotte immer wieder auf die guten Rezepte ihrer Mama zurück. Die stecken voller Liebe in den einzelnen Zutaten und hinterlassen ein warmes Gefühl im Magen und im kleinen Herzen. Perfekt, wenn man Mama vermisst und sie ganz nah bei sich haben möchte. Ein Favorit: Aprikosen-Clafoutis.

Saftiger Aprikosen-Clafoutis aus Pfannkuchen-Teig und fruchtigen Aprikosen, bestreut mit Mandlen und Puderzucker.
Dieser französische Aprikosen-Clafoutis schmeckt nach leichten Tagen und Sonne! © Getty Images / Chiociolla

Rezepte von der Mama sind doch einfach ohne jeden Zweifel immer die besten. Wen wundert es auch… schließlich sind Mütter ja sowieso und insgesamt und überhaupt alle die besten. insgesamt die besten!

In diesem Sinne: Einen frohen Muttertag, ihr Superfrauen! Lasst euch feiern – und im Idealfall auch mal von euren Lieben bekochen. Die müssen schließlich auch alle noch daran arbeiten, irgendwann für dieses eine, besondere Rezept berühmt-berüchtigt zu sein…