Das Original: Bayerische Breze-Rezept zum selbst backen

Auf einem Holzbrett liegen drei bayerische Breze

Hurrah, Hurrah für das köstliche Laugengebäck. Die Amerikaner feiern sogar am 26. April den Tag der Brezel, also den US-National Pretzel Day. Und auch wir sind dabei – aber das ganze Jahr. Denn es gibt sie mittlerweile auch in ganz Deutschland – und das ist auch gut so. Aber die Breze, wahlweise auch als Brezel bekannt, ist ein bayerisches Kulturgut. Egal, wer sie wann oder wo erfunden oder zuerst gebacken hat: Denke ich an eine Breze, denke ich an Bayern. Punktum! Und mit unserem einfachen Rezept kannst du das herzhafte Gebäck ganz einfach dahoam in deiner persönlichen Versuchsküche selbst herstellen. Wie auch diese Klassiker aus dem schönen Süden der Republik:

Tja, und was esse ich zur Breze? Auch hier gibt es eine enorme Auswahl: Richtig deftig wird es mit einem cremigen Gänse-Rillettes oder einem würzigen Eiersalat mit Schnittlauch. Aber auch eine Tomatenbutter passt wunderbar. Dazu gibt es natürlich ein frisches Helles, das selbstverständlich nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Und wieso wir in Deutschland ein Reinheitsgebot haben, erfährst du hier. Und noch ein Tipp: Ratgeber Mehltype – welches Mehl für welches Rezept. So, jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit deiner Breze!


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Zubereitungs-Methode , ,
Gänge ,
Schwierigkeit Anfänger
Zeit
Zubereitungszeit: 20 min Ruhezeit: 1 Stunde Gesamtzeit: 1 hr 20 Min.
Portionen 10
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

An unsere Bayerische Breze kommen nur die besten Zutaten: Und dies schmeckt man bereits beim ersten Biss! 

Zutaten
  • 20 Gramm Hefe (frisch)
  • 200 Milliliter Wasser (lauwarm)
  • 0.5 Teelöffel Zucker
  • 400 Gramm Mehl (Type 550)
  • 20 Gramm Butter (zimmerwarm)
  • 1,5 Liter Wasser
  • 3 Esslöffel Natron
  • Salz (grob, nach Belieben)
Zubereitung
  1. Die Hefe zerkrümeln und mit 200 ml lauwarmes Wasser und Zucker verrühren, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Am besten mit einen Handrührer und Knethaken verwenden. Dann ein sauberes Handtuch über die Schüssel legen und an einem warmen und zugfreien Ort 1 Stunde ruhen lassen.

  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In 10 gleichgroße Stücke schneiden. Die Teigstücke zu langen Strängen formen, in der Mitte etwa fingerdick, und zu den Enden hin dünn. Daraus eine Breze schlingen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  3. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.  1,5 Liter Wasser mit dem Natron aufkochen. Die Brezen mit einer Schaumkelle nach und nach in die Natronlauge gleiten lassen und etwa 1 Minute sieden lassen. Dann herausnehmen, abtropfen lassen und auf das Backpapier legen. Mit dem groben Salz bestreuen. Je nach Geschmack, mal mehr oder mal weniger Salz drüber streuen. Die Brezen auf der mittleren Schiene etwa 17-20 Minuten backen. Rausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit frischer Butter genießen!