Bengalisches Streetfood – Chotpoti

Eine braune Schale mit dem Chotpoti auf einem braunen Leinentuch.

Chotpoti ist, wie der Titel es schon verrät, ein sehr beliebtes Streetfood in Bangladesh. Es ist hauptsächlich eine Kichererbsensuppe, die aber reichlich mit Gewürzen und frischem Gemüse versehen wird. In manchen Rezepturen werden auch noch gekochte Eier als Topping verwendet, aber in unserem Fall haben wir knusprige Brotchips verwendet. Diese kannst du im asiatischen Lebensmittelhandel bekommen. Hier werden sie als Foochka oder Fuchka-Chips angeboten.

Wenn du den Teller siehst und vor allem die ganzen Komponenten der Zutatenliste erblickst, wirst du wahrscheinlich denken, dass dieses Gericht sehr kompliziert und aufwendig ist für ein schnelles Essen auf der Straße. Aber ich kann dich beruhigen, du wirst das auf jeden Fall locker hinbekommen, denn allzu kompliziert ist es gar nicht. Auch Chotpoti beweist wieder einmal, dass es nicht immer Fleisch benötigt, um glücklich zu werden. Genau wie in der bengalischen Küche gibt es auch in der indischen Küche viele Snacks auf die Hand, die auf Fleisch verzichten und stattdessen mit intensiven warmen Aromen punkten. Beispielsweise Pav Bhaji oder knusprige Pani Puri.

Und noch eine Besonderheit gilt es in diesem Zuge erwähnen, von der du eventuell noch nicht gehört hast. Aber nur so kannst du eben auch neuartige Geschmäcker und Aromen kennenlernen. Im Chotpoti wird schwarzes Salz verwendet, welches auch Kala Namak genannt wird. Veganer*innen kennen das wahrscheinlich nur zu gut, um einen leichten Ei-Geschmack in Speisen zu bekommen. Aber sei vorsichtig mit der Dosierung, da es einen starken Schwefel-Geschmack hat. Lust auf weitere Streetfood-Rezepte? Dann schau mal hier:


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Gänge ,
Schwierigkeit Anfänger
Zeit
Vorbereitungszeit: 10 min Zubereitungszeit: 30 min Gesamtzeit: 40 Min.
Portionen 2
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

Bengalisches Streetfood der Extraklasse: unser Chotpoti mit Kichererbsen und knusprigen Brotchips.

Zutaten
    Für Chat Masala, Tamarinden-Sauce und Knoblauch-Ingwer-Paste
  • 5 Gramm Kreuzkümmel (ganz)
  • 5 Gramm Koriandersaat
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Kala Namak
  • 75 Gramm Tamarinde
  • 100 Milliliter Wasser
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Kala Namak
  • 25 Gramm Knoblauch (frisch)
  • 50 Gramm Ingwer (frisch)
  • 20 Zwiebel
  • 20 Milliliter Wasser
  • Für die Kichererbsensuppe und das Topping
  • 1 Handvoll Kartoffeln (gekocht)
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl
  • 50 Gramm Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Teelöffel Salz
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 400 Milliliter Wasser
  • 1 Handvoll Koriander
  • 10 Foochka-Chips
  • 500 Milliliter Pflanzenöl (zum Frittieren)
Zubereitung
  1. Zunächst Kreuzkümmel und Koriandersaat anrösten. Dann mit Chilipulver und Kala Namak vermahlen. 

  2. Für die Tamarinden-Sauce die Paste ohne Kerne im Wasser auflösen. Mit unserer Chat Masala Gewürzmischung sowie Zucker und Kala Namak würzen.

  3. Für die Paste Ingwer schälen und klein schneiden. Den Knoblauch abziehen und ebenfalls grob schneiden. Dann mit etwas Wasser pürieren.

  4. Nun wenige Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser bissfest garen. Für die Suppe Zwiebel abziehen und in Streifen schneiden. Dann mit Lorbeerblättern in heißem Öl anbraten. Knoblauch-Ingwer-Paste sowie Chat Masala hinzufügen und mitrösten. Dann Wasser und Kichererbsen hinzugeben, mit Salz würzen und für 15 Minuten köcheln.

  5. Dann vor dem Anrichten noch die Brotchips frittieren und den Koriander abbrausen und zupfen. Nun die Suppe auf zwei Teller verteilen. Dann mit Koriander, Kartoffel, Tamarindensauce, Chat Masala (1/2 TL) und den zerbröselten Foochka-Chips servieren. Guten Appetit!