Du hast Spaß daran, Neues auszuprobieren und scheust dich nicht vor ausgefallen Zutaten? Probier‘ dich an diesem asiatischen Klassiker: chinesisches Buddha’s Delight mit knackigem Gemüse, saftigem Tofu und süß-saurer Sauce.

Chinesisches Buddha’s Delight hat seinen Namen von den vegetarischen Mönchen, denen dieses Gericht wahre Erleuchtung bringen soll. Die Sinne werden stimuliert und auf der Zunge tanzen die Geschmäcker. Auch bei großen chinesischen Familienessen darf der Gaumenschmaus nicht fehlen. Denn gerade in den ersten Tagen des neuen Jahres soll ausschließlich vegetarisch oder vegan gekocht werden. Dies dient der Selbstreinigung und der Stärkung der Selbstlosigkeit durch Verzicht.

Die Zutaten für chinesisches Buddha’s Delight

Bei vielen der Zutaten für dieses Gericht handelt es sich um Basics der asiatischen Küche: Alleine in diesem Gericht sind dabei drei verschiedene Arten von verarbeitetem Soja enthalten, das in China und Südostasien sehr beliebt ist. Buddha’s Delight macht vor allen Dingen wegen des Geschmack und der Konsistenzen so viel Freude. Das Zusammenspiel aus den fluffigen, frittierten Tofubällchen und dem knackigen Chinakohl zum Beispiel, genau so wie Shiitake-Pilze und Lilienblüten. Achte dafür beim Sautieren der Zutaten darauf, das Gemüse nicht zu verbrennen oder zu gar zu kochen.

Und bevor du mit dem Brutzeln loslegen kannst, musst du dir den Asiamarkt deines Vertrauens vorknöpfen. Scheu‘ dich nicht, dort nach Hilfe und Beratung zu fragen, wenn es um die richtige Auswahl an Zutaten und Zusammenstellungen geht! Falls du etwas einfach nicht finden solltest, kannst du immer noch mit der vollmundigen und würzigen Sauce punkten. Achte dabei darauf, diese Fehler im Umgang mit Gewürzen zu vermeiden.

Wenn du wiederum experimentierfreudiger bist, kannst du auch eine Vielzahl an weiteren Zutaten zum Gericht hinzufügen. Gut passen zum Beispiel Sojasprossen, Erbsen, Paprika und Morcheln. Deiner Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Probier‘ dich an weiteren chinesischen Gerichten! So zauberst du für deine Gäste ein wunderbares Buffet, bei dem von allem gekostet werden kann:

Weitere Gerichte aus dem asiatischen Raum sammeln wir für dich fleißig hier auf EAT CLUB und sind gespannt, welche davon du ausprobierst!

Chinesisches Buddha’s Delight

Schwierigkeit: Mittelschwer Vorbereitungszeit 15 min Zubereitungszeit 20 min Ruhezeit 15 min Gesamtzeit 50 Min. Portionen: 6 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Ein Fest für die Sinne: Das chinesische Buddha Delight verzaubert dich mit seinen außergewöhnlichen Zutaten und dem vollmundigen Geschmack!

Zutaten

Zubereitung

  1. Zunächst die Shiitake, Lilienblüten und Fu Zhu in Wasser für 15 Minuten einweichen. Ingwer und Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Lauch in Ringe schneiden und in grüne und weiße Teile aufteilen. Den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden. Die Pilze und die Lilien abtropfen und in mundgerechte Stücke schneiden.

  2. Das Öl in einer großen Pfanne oder im Wok erhitzen. Den Ingwer im Öl für 30 Sekunden anrösten, dann den fermentierten Tofu hineingeben und mit dem Kochlöffel zerkleinern. Den Knoblauch und den Lauch ebenfalls auf mittlerer Stufe mit anrösten. Nun auch die Pilze und Lilienblüten hinzufügen und eine Minute sautieren. Mit dem Reiswein ablöschen. 

  3. Den Chinakohl, den frittierten Tofu und die Fu Zhu ebenfalls hinzufügen und bei höchster Stufe für zwei Minuten anbraten. Dann die grünen Lauchstücke hinzufügen und alles mit Sesamöl, der Sojasauce, Zucker und Gemüsebrühe ablöschen. Mit geschlossenem Deckel nun für sechs Minuten eindicken lassen. 

  4. Währenddessen die Nudeln in kaltem Wasser einweichen lassen und nach den sechs Minuten zu dem Gemüse dazugeben. Noch einmal auf hoher Stufe aufkochen lassen, bis die Nudeln die Flüssigkeit in der Pfanne aufgesogen haben. In einer großen Schale auf dem Tisch mit Reis servieren.