Wenn man sich einen spanischen Abend gönnen will, inklusive eines Menüs mit mehreren Gängen, bedarf es spanischen Flairs von Anfang bis Ende für einen gelungenen Abend mit mucho passion! Und das beste Ende eines spanischen Menüs ist, si klaro, Crema Catalana. Die kleinen goldigen Dessertgöttlichkeiten sind allerdings brachial süß. Wir lieben das. Sollte ja nur eine Warnung sein.

Crema Catalana ist mehr als nur das spanische Pendant zu Crème Brûlée und Panna Cotta. Sie sind alle irgendwie verwandt, das steht fest. Aber wann wer mit wem wen gezeugt hat, kann man nicht final bestimmen. Genealogie ist zwar irgendwie lustig und Etymologie macht mich, als Germanist auch irgendwie nachvollziehbar, ein bisschen wuschig, aber sie machen dich nicht und mich nicht satt.

Dessertklassiker: Was geht noch neben Crema Catalana?

Krönende internationale Abschlüsse eines tollen Menüs gibt es unzählige. Auch bei uns ist die Auswahl riesig. Um es dir etwas zu erleichtern, gibt es hier eine kleine Auswahl.

Sechs Nationen, sechs Desserts? Ich hoffe, du hast genug Klamotten im Schrank. Willst du richtig lustig sein? So ein echter Dessertclown? Dann machst du Crema Catalana, Crème Brûlée und Panna Cotta (als Winterspezial besonders smart… und wir sind smart!). Nee, mach das nicht. Lieber alle an anderen Tagen. Gracias amigos y amigas. Feliz navidad a todos!

Peace!

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 20 min Ruhezeit 120 min Gesamtzeit 2 hrs 20 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Crema Catalana reiht sich ein in die Reihe auf Ei basierender Desserts wie Panna Cotta oder Crème Brûlée. Die spanische Version passt perfekt in jeden spanischen Abend, ist aber auch einfach so ein unfassbar leckeres Dessert.

Zutaten

Zubereitung

  1. Etwas Milch und Speisestärke in einer kleinen Schale verrühren. Den Rest der Milch mit der Zimtstange aufkochen.

  2. Die Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen und in einen zweiten Topf geben. Die Zimtstange aus der Milch nehmen. Nun die Speisestärke und die Milch unter ständigem Rühren unter das aufgeschlagen Ei geben und währenddessen erwärmen, jedoch nicht kochen.  

  3. Die entstandene Masse in ofenfeste Förmchen verteilen und circa 120 Minuten abkühlen lassen. Im Winter geht das draußen am schnellsten.

  4. Ein paar Minuten vor dem Dessertgang den Ofen auf 250 Grad Oberhitze vorheizen. Pro Form einen Esslöffel Zucker gleichmäßig auf der Creme verteilen und 2-3 Minuten karamellisieren lassen. Kurz abkühlen lassen. Der Zucker wird seeeeehr heiß. Zum Schluss ein paar Beeren als Deko darauf verteilen. 

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