Duftende Pandan-Waffeln: Eine einzigartig aromatische Köstlichkeit

Pandan-Waffeln mit einem Stück Butter auf einem weißen Teller, der auf einem blau-weiß gestreiften Geschirrtuch liegt

Mein Foodie-Herz geht auf, sobald ich in eine frisch gebackene, dampfende Waffel beiße. Spätestens da wird mir immer wieder bewusst, wie simpel eigentlich pure Lebensfreude sein kann. Bei mir äußert sich das nun mal durch Essen. Halten wir also fest: Eine fluffig-lockere Waffel kann niemand abschlagen. Deshalb eignen sie sich wohl auch so gut zum Brunchen, weil man damit einfach nichts falsch machen kann. Aber so sehr wir auch die klassischen Waffeln lieben – gegen ein bisschen Tapetenwechsel hat auch niemand was einzuwenden. Für deinen nächsten Brunch sollten es also diese bezaubernden Pandan-Waffeln sein, die wirklich einzigartig sind. Nein, ich lobe dir nicht das Grüne (höhö) vom Himmel runter, es ist wirklich so. Pandan-Waffeln sind tatsächlich eine vietnamesische Spezialität und heißen dort Bánh Kẹp Lá Dứa. Der Teig unterscheidet sich etwas durch das Hinzufügen von Tapiokastärke und Reisstärke: Das Endresultat ist eine besonders weiche Waffel mit knusprigem Äußerem.

Der wahre Star dieser Waffelvariante ist jedoch Pandan. Pandanblätter sind in Asien wahnsinnig beliebt dank ihres einzigartigen Geschmacks. Du kannst sie dir ähnlich wie die Vanille vorstellen: süßlich, mild, etwas nussig. Mithilfe der Kokosmilch (kein Kokosdrink!) wird der bereits einzigartige Geschmack nochmal kräftig angehoben. Für unsere Waffeln stellen wir den Pandan-Extrakt selber her – frische Blätter findest du in gut sortierten Asia-Märkten. Solltest du keine Blätter finden, kannst du auch bereits fertigen Pandan-Extrakt verwenden, allerdings lohnt es sich allemal, ihn selber zu gewinnen.

Wie bereits erwähnt, lieben wir Waffeln in allen Formen und Farben. So wie diese hier:


In unserem Kochlexikon erklären wir allerlei Koch- und Backbegriffe von A-Z. Eines dieser Begriffe ist auch U wie Unterheben, was du auch für die Pandan-Waffeln anwenden solltest. Schau mal vorbei!

Zubereitungs-Methode
Küche
Gänge
Schwierigkeit Mittelschwer
Zeit
Vorbereitungszeit: 10 min Zubereitungszeit: 30 min Ruhezeit: 1 Stunde Gesamtzeit: 1 hr 40 Min.
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

Diese Pandan-Waffeln sind ein wahrer Genuss für deinen nächsten Brunch: innen fluffig und weich, außen schön knusprig und durchzogen von dem einzigartigen Pandan-Aroma.

Zutaten für ca. 8 Waffeln:
  • 35 Gramm Pandanblätter (ca. 8 Blätter, alternativ 2 Tropfen Pandanextrakt)
  • 120 Milliliter Wasser
  • 285 Gramm Tapiokastärke
  • 73 Gramm Reismehl
  • 75 Gramm Allzweckmehl
  • 200 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Backpulver
  • 1 Prisen Salz
  • 3 Eier
  • 400 Milliliter Kokosmilch
  • 1 Esslöffel Speiseöl
Zubereitung
  1. Die Pandanblätter gründlich waschen und in 7-8 cm breite Stücke schneiden. In einen Mixer mit Wasser hineingeben und solange mixen, bis keine großen Klumpen mehr zu sehen sind. Die Pandanmixtur aussieben und die Flüssigkeit auffangen. Aus den Stückchen die übrige Flüssigkeit ausdrücken.

  2. In einer Rührschüssel die trockenen Zutaten verquirlen. In einer seperaten Schüssel die Eier aufschlagen und danach die Kokosmilch, den Pandanextrakt und Öl miteinander mischen.

  3. Mithilfe eines Siebs die Mehlmischung zur den flüssigen Zutaten unterheben. Nicht zu viel vermischen! Es sollten lediglich keine groben Klumpen mehr zu sehen sein, kleinere sind in Ordnung. Den Teig für mindestens eine Stunde ruhen lassen.

  4. Das Waffeleisen erhitzen und etwas fetten. Vor jeder Waffel den Teig etwas umrühren. Mithilfe einer Kelle den Teig portionieren und die Waffeln ausbacken. Die Waffeln sollten eine goldene Farbe mit grünen Akzenten haben. Warm servieren und genießen.

    Du kannst die Waffeln wie auf dem Bild z. B. mit etwas Agavendicksaft und Butter krönen, allerdings schmecken sie auch pur bereits fantastisch.