Das Geheimnis der französischen Bouillabaisse ist die Vielzahl verschiedener Fische und Meeresfrüchte, die der Suppe reichlich Geschmack verleiht. Ganz wichtig: Niemals alle Fischsorten auf einmal zum Sud geben, sonst würden weichfleischigen Fische, wie beispielsweise die Rotbarbe, ungewollt durchgaren, während der Seeteufel noch Zeit braucht…

Unser Vorschlag: Geröstetes Knoblauchbrot passt fantastisch zur französischen Bouillabaisse. Die Zubereitung geht ganz schnell und ist recht einfach: Weißbrotscheiben auf beiden Seiten mit Olivenöl einreiben und in der Pfanne, einem Kontaktgrill oder dem Ofen rösten. Kurz auskühlen lassen und mit einer Zehe geschältem, frischem Knoblauch abreiben. Die Kruste der Brotscheiben wirkt wie eine natürliche Reibe für den frischen Knoblauch.

Wusstest du, dass es in Frankreich gar nicht unüblich ist, schon mittags ein kleines Glas Wein zu trinken? Auch zu der Bouillabaisse funktioniert Wein als Getränkebegleitung bestens. Gut passen würde ein aromatischer, trockener, nicht zu schwerer Weißwein oder Rosé mit feiner Säure. Wie wäre es mit einem Riesling aus dem Elsass?

Falls du Lust bekommen hast, dich durch die französische Küche zu kochen, haben wir noch ein paar Vorschläge für dich. Kennst du schon unser Rezept für Ratatouille? Da stecken jede Menge Vitamine drin. Als Dessert wäre eine Zitronentarte genau das Richtige. Guten Appetit!

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Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 60 min Gesamtzeit 1 hr Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

An die Bouillabaisse trauen sich nur wenige Hobbyköche. Mit diesem Rezept geht es aber erstaunlich leicht und schmeckt herrlich! Dazu servierst du geröstetes Brot und Weißwein – typisch französisch eben...

Zutaten

Zubereitung

  1. Suppengemüse und Gemüsezwiebel putzen und fein würfeln. Knoblauch schälen und pressen. Öl in einem großen Topf erhitzen. Gemüse- und Zwiebelwürfel mit Knoblauch darin anschwitzen. 

  2. Das angebratene Gemüse mit Weißwein und Pernot ablöschen, dann lauwarmes Wasser zum Auffüllen benutzen. 

  3. Koriandersamen, Lorbeerblatt und Thymian in einen Gewürzbeutel (oder ein feines Teesieb) füllen und zusammen mit dem Safran in den Suppenansatz geben.

  4. Die verschiedenen Fische abspülen, Gambas und Muscheln gut durchspülen. Den Fisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in Stücke schneiden. Alles mit Salz und dem Saft der Zitrone mischen. Die Fische und Meerestiere kommen in bestimmter Reihenfolge, mit drei Minuten Abstand, in den Sud: 1. Seeteufel, 2. Steinbutt, Wolfsbarsch und Gambas, 3. Rotbarbe, 4. Miesmuscheln.

  5. Rund 10 Minuten köcheln lassen, währenddessen die Tomaten waschen und würfeln und die Petersilie vom Stiel befreien. 

  6. Die Suppe vom Herd nehmen, Tomaten zugeben und ohne Hitze aber mit geschlossenem Deckel weitere fünf Minuten ziehen lassen. Auf tiefe Teller verteilen und die Petersilie darüber streuen, sofort servieren!