Klassiker aus Österreich – Frittatensuppe

Schmeckt allen und ist extrem leicht gemacht. Das Traditionsgericht aus der österreichischem Alpenküche: Frittatensuppe mit klarer Brühe.

Eine warme braune Schüssel auf einem Holztisch mit der Frittatensuppe.
Mit einer Frittatensuppe kann man eigentlich nie etwas falsch machen. © GettyImages/ ALLEKO

In Österreich heißt sie Frittatensuppe, in Deutschland (vor allem in der schwäbischen und badischen Küche) ist sie hingegen eher als Flädlesuppe bekannt geworden. Eine klare Gemüse- oder Fleischbrühe mit gerollten und dünn geschnittenen Pfannkuchen ist letztendlich das, worauf es in einer guten Frittatensuppe ankommt.

Abgesehen vom sprachlichen Ausdruck ist diese Suppe also ganz einfach. Denn ob es nun Pfannkuchen, Eierkuchen, Flädle oder Frittaten sind, die in der Suppe landen, hängt ganz von der Region ab, in der du dich befindest. In jüdischen Kochrezepten findet man beispielsweise eine ähnliche Version, die auf den Namen Fanzelsuppe hört. Hierbei wird der ausgebackene Pfannkuchen allerdings rautenförmig geschnitten.

Du kannst den Pfannkuchenteig für die Frittatensuppe mit Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl (Type 405) machen. Beides schmeckt köstlich. Falls du noch mal etwas genauer wissen möchtest, welches Mehl zu welchem Rezept passt, haben wir das hier für dich aufgeschlüsselt. Ich habe dasselbe Rezept sogar schon mal mit Kichererbsenmehl ausprobiert. Auch das hat wunderbar geschmeckt und war quasi ein bisschen die Low-Carb-Version einer Frittatensuppe. Letztendlich sind deiner Kreativität hier keine Grenzen gesetzt.

Du liebst Pfannkuchen dann doch eher in der süßen Form? Kein Problem, wir haben auch einige tolle Rezepte für den süßen Zahn parat. Probiere unbedingt einige davon aus.


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Klassiker aus Österreich – Frittatensuppe

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 35 min Gesamtzeit 35 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Winter

Beschreibung

Mit einer Frittatensuppe ist man immer auf der richtigen Seite.

Zutaten

Zubereitung

  1. Für die Fritatten den Pfannkuchenteig herstellen. Dafür Mehl, Milch, Eier, etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel kräftig verrühren, abdecken und 20 Minuten quellen lassen.

  2. In der Zwischenzeit Lauch halbieren, auswaschen und in Ringe schneiden. Karotte und Sellerie schälen und in feine Würfel schneiden. Etwas Pflanzenöl in einem Topf heiß werden lassen. Das Gemüse darin anschwitzen und die Brühe angießen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen.  

  3. Währenddessen in einer beschichteten Pfanne das restliche Öl erhitzen und den Teig zu Pfannkuchen ausbacken. Die fertigen Pfannkuchen rollen, in dünne Streifen schneiden und zur Suppe geben. Diese vom Herd ziehen. Schnittlauch und Petersilie abbrausen und trocken schütteln. Ersteren in feine Röllchen schneiden und die Petersilie zupfen und hacken.

  4. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und auf vier Teller verteilen.

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