Sabich, ein israelisches Sandwich, wird dort am liebsten schon morgens gegessen. Auf dem Weg zur Arbeit oder in die Uni ist es der ideale Wegbegleiter auf die Hand. Für uns klingt das gefüllte Pitabrot vielleicht eher nach einem perfekten Lunch oder Abendessen, aber wir wären nicht EAT CLUB, wenn wir nicht über den Tellerrand hinausblicken würden, um kulinarische Traditionen anderer Kulturen zu entdecken.

Ein Tipp von uns: Zwar haben wir dir hier ein Rezept für Sabich vorgeschlagen, aber du kannst das israelische Sandwich füllen, wie du magst. So schmeckt auch in Streifen geschnittener Salat wunderbar darin, ebenso wie Falafel. Oft kommt sogar ein Ei mit rein, aber wir haben uns heute für eine vegane Variante entschieden. Stattdessen würzen wir die Sauce mit einer Prise Kala Namak, das verleiht dem Ganzen den für Ei typischen Geschmack.

Wenn du magst, bereite alle Zutaten vor, drapiere sie auf einem großen Brett und stelle es in die Mitte des Tisches. Dann kann sich jede:r selbst ganz nach Belieben das eigene Sabich zusammenstellen. Eine tolle Möglichkeit, verschiedene Geschmäcker unter einen Hut zu bringen.

Nicht nur Sabich zeigt, dass es sich durchaus lohnt, die Küche anderer Länder zu erkunden. Israel hat beispielsweise noch viele andere Gerichte zu bieten, die du probieren solltest. Shakshuka isst man dort ebenfalls zum Frühstück, es geht morgens also schon richtig herzhaft zu. Aber sie können auch süß, das beweist Knafeh, ein Dessert aus Käse. Zu den Klassikern zählen außerdem Hummus und Falafel:

Weil wir ungewöhnliche Ideen lieben und große Fans von Sandwiches aller Art sind, möchten wir dir gern noch ein anderes Rezept vorstellen. Meet Sloppy Jessica:

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Israelisches Sabich

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 20 min Gesamtzeit 20 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Streetfood zum Frühstück? Zumindest in Israel wird's so gemacht. Wir verraten, was ins morgendliche Sandwich, Sabich, gehört.

Zutaten

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen und in Ringe schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und hacken. 

  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben beidseitig anbraten. Salzen und pfeffern, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  3. Etwas Zitronensaft mit dem gehackten Koriander sowie Salz und Pfeffer vermengen und das übrige Gemüse darin marinieren. 

  4. Währenddessen Knoblauch abziehen und hacken und mit Tahini und Pflanzenjoghurt sowie Kala Namak vermischen. Die Soße dann mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

  5. Wer möchte, toastet die Pitabrote. Dann diese öffnen, mit Soße bestreichen und mit dem Gemüse sowie je 1 EL Kichererbsen befüllen. Die Füllung mit etwas mehr Tahini-Soße und Zhug (optional) beträufeln, dann servieren. Alternativ kannst du die Pitabrote auch mit den Zutaten belegen und dann zusammenklappen.