Japanisch kochen: Tamagoyaki mit Frühlingslauch und Pilzen

Dieses Omelett sieht spektakulär aus und schmeckt auch so: Japanisches Tamagoyaki mit Frühlingslauch und Pilzen. Probiere es aus!

Tamagoyaki mit Pilzen und Lauch in 6 Stücke geschnitten auf einer schwarzen Schieferplatte. Im Hintergrund ein schwarzes Schälchen mit Sojasauce und Essstäbchen.
Neues aus der japanischen Küche: Tamagoyaki mit Lauch und Pilzen. © Shutterstock/ Natalya Yudina

Das japanische Wort Tamago (卵 – たまご) bedeutet übersetzt “Ei”. Viele japanische Gerichte würden gar nicht ohne Ei auskommen. Klassischerweise wird Tamagoyaki in einer speziellen eckigen Pfanne gegart und erhält dadurch seine typische Form. Hierzulande ist es auch als vegetarische Sushi-Variante sehr beliebt als Tamago Nigiri oder Tamago Maki. Da uns ein normales Tamagoyaki ein wenig zu einfach wäre, haben wir noch Frühlingslauch und eine leckere Pilzmasse integriert, um dem japanischen Omelette das gewisse Etwas zu geben.

Vom Frühstück bis zum Abendbrot kann man in der japanischen Küche Eier verzehren. Ob als Tamagoyaki, Onsen-Ei oder gebraten mit dem Frühstücksreis serviert. Wachsweich gekocht in einer Ramen-Bowl zum Mittag. Oder zum Abendbrot in Form eines leckeren herzhaften Pfannkuchens namens Okonomiyaki. Du siehst Eier sind in der japanischen Küche quasi omnipräsent.

Damit du dem japanischen Tamagoyaki auch die richtige Geschmacksnote verleihen kannst, brauchst du natürlich auch die richtigen Zutaten zum Würzen. Wir haben dir hier mal eine japanische Einkaufsliste für den Asia-Markt zusammengestellt. Hier wirst du alles finden, was du für ein Tamagoyaki brauchst. Unbedingt ausprobieren und du wirst mit Sicherheit auf der Liste auch Neuheiten entdecken, die du ab diesem Zeitpunkt zu deinem Standard-Gewürz-Repertoire erkoren wirst. Was du auf jeden Fall für das Tamagoyaki brauchen wirst, ist Dashi in Pulverform. Dieses ist konzentrierter und schmeckt einfach intensiver als reduzierter Dashi-Sud.

Und was stellst du mit den neuen Gewürzen in deinem Schrank an? Richtig, japanische Gerichte kochen und sich durch die Kulinarik des Fernen Ostens schlemmen. Hier ein paar Vorschläge, um dich zu inspirieren:

Übrigens: Unsere Rezepte gibt’s auch in der App – einfach downloaden!

Japanisch kochen: Tamagoyaki mit Frühlingslauch und Pilzen

Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 25 min Gesamtzeit 25 Min.
Portionen: 1
Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Neues aus dem Fernen Osten: Japanisches Tamagoyaki mit Frühlingslauch und Pilzen.

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Eier aufschlagen und verquirlen, bis sie eine einheitliche Konsistenz haben. Mirin, Dashi, Pfeffer und Sojasauce hinzufügen und nochmals verquirlen.

  2. Den Frühlingslauch und die Pilze waschen und fein hacken. Beides in einer eckigen Pfanne mit etwas Öl kurz anschwitzen und anschließend in eine kleine Schale geben. Jetzt ist die Pfanne bereits eingewärmt und die Eimasse klebt später nicht in der Pfanne. Einmal kurz durchwischen und erneut mit etwas Öl aufstellen.

  3. Fülle jetzt eine dünne Schicht Eimasse in die Pfanne und gebe verteile gleichmäßig die Pilz-Lauch-Masse. Die Eischicht in der Pfanne sollte nicht zu dick sein. Lasse es bei mittlerer Hitze kurz anziehen, aber nicht komplett durchziehen. Wir wollen kein gebratenes Ei in diesem Sinne, denn Tamagoyaki bleibt in seiner traditionellen Form teilweise roh. Dies hilft der Rolle am Ende gut miteinander zu verkleben und nicht auseinanderzufallen. 

  4. Das Ei kannst du bereits in der Pfanne mithilfe eines Gummischabers oder einer breiten Palette aufrollen und am oberen Rand der Pfanne verweilen lassen, während du erneut eine Schicht Ei einlässt und wieder die Masse darauf verteilst. Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Am Ende schneidest du dein Tamagoyaki quer, wie Sushi in kleine Rollen. Viel Vergnügen!