Pilzsuppen gehen ja irgendwie immer – und meist kennt man sie in einer cremigen, üppigen Variante, püriert mit Sahne, Schmand oder Crème fraîche. Es geht aber auch anders. Schon mal eine klare Pilzsuppe mit Pasta serviert? Himmlisch aromatisch und liegt nicht schwer im Magen.

So wird dieses Süppchen zur idealen Vorspeise für ein festliches Menü. Wenn du also noch überlegst, welche Vorspeise du zum anstehenden Weihnachtsfest servieren möchtest, bist du mit diesem Gericht bestens beraten. Weitere solcher Ideen gefällig?

Diese klare Pilzsuppe stammt direkt aus unserem Familien-Kochbuch. Die Suppe wird von meiner zauberhaften Mama aufgetischt, seitdem ich denken kann – und zwar immer zur Vorspeise an Heiligabend. Da gab es in meinem gesamten Leben keine Ausnahme, denn die Suppe gehört für mich fast schon mehr zu Weihnachten, als ein Weihnachtsbaum. Das heißt natürlich auch: Wenn ich mal zu den Feiertagen nicht zur Familie fahren kann, dann koche ich die Suppe eben selbst. Glücklicherweise hat Mutti mir verraten, wie es geht. Und mal ehrlich? Es schmeckt einfach so unglaublich gut, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten wollte.

EAT CLUB Redaktionsleiterin Olivia versteht bei der Vorspeise für Heiligabend keinen Spaß. Nein, wirklich gar nicht.

Kleiner Tipp außerdem noch: Die Suppe eignet sich perfekt, um bereits am Vormittag zubereitet zu werden. So können die Zutaten schön durchziehen und man spart sich am Abend eine Menge Stress.

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 20 min Ruhezeit 60 min Gesamtzeit 1 hr 20 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Winter

Beschreibung

Eine leckere Pilzsuppe muss nicht immer cremig und üppig daherkommen. Wir haben eine klare Variante für dich, die sich unglaublich gut als Vorspeise macht.

Zutaten

Zubereitung

  1. Etwa einen halben Liter Wasser aufsetzen und die zuvor gereinigten, getrockneten Pilze hineingeben. Kurz aufkochen lassen, dann Hitze reduzieren. Topf mit einem Deckel verschließen und die Pilze eine halbe Stunde vor sich hin köcheln lassen, bis ein dunkler, brauner Sud entstanden ist. 

  2. In der Zwischenzeit kann das Gemüse vorbereitet werden. Dafür Möhren und Sellerie schälen und in kleine Stücke schneiden. Porree abwaschen, Enden entfernen und den Rest zu Ringen verarbeiten. Zwiebel und Knoblauch abziehen und hacken. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. 

  3. Einen großen Suppentopf aufsetzen und ausreichend Öl darin erhitzen. Erst die Champignons hineingeben und anbraten, dann auch das restliche Gemüse außer dem Knoblauch. Diesen erst nach zehn Minuten unterrühren und nur kurz mitdünsten, da er schnell einen bitteren Geschmack annimmt. 

  4. Das Ganze mit etwa 1200 ml Wasser ablöschen. Suppe bei mittlerer Hitze eine halbe Stunde köcheln lassen. 

  5. Nach dieser Zeit gerne eine kleine Postprobe des Pilzsuds vornehmen. Ist der Geschmack aromatisch genug, können die Pilze durch ein Sieb in eine Schüssel oder direkt in den anderen Topf abgegossen werden. Wenn da in Sachen Geschmack noch etwas mehr geht (nicht alle getrockneten Pilze sind gleichermaßen aromatisch), so kannst du noch ein paar mehr getrocknete Pilze dazugeben und auskochen lassen. 

  6. Kurz vor dem Servieren einen Topf voll Salzwasser aufsetzen und die Pasta al dente kochen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, Sahne unterrühren und alles erhitzen. Pasta auf die Teller verteilen, mit Suppe begießen und nach Belieben mit frischen Kräutern bestreuen. Das war es auch schon!

Anmerkung

Du ernährst dich vegan? Dann kannst du das Rezept mit wenigen Handgriffen auf rein vegan abwandeln. Ersetze die Sahne einfach durch eine pflanzliche Alternative, etwa aus Hafer – und achte darauf, dass du Pasta aus reinem Hartweizengrieß wählst. Ganz einfach. 

Und noch ein Tipp: Die ausgekochten Pilze müssen nicht in den Abfalleimer wandern. Du kannst sie zum Beispiel kleinschneiden und unter ein Krautgericht rühren – zum Beispiel unter leckeres Bigos. 

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