Aromatische Rinderrouladen sind ein Klassiker der deutschen Küche. Kein Wunder: Schön durchwachsenes Fleisch aus der Rinderbacke, raffiniert gefüllt und butterweich auf den Punkt gegart, ist an kalten  Tagen etwas Wunderbares. Stell dir vor: Es ist Wochenende, du warst lange mit dem Hund – ja, du hast jetzt einen – auf Wiesen und Feldern unterwegs und kommst nach Hause. Glücklich, erledigt und vor allem hungrig! Und es gibt klassische Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree.

Ganz wichtig: Du weißt es bereits, bevor du sie siehst. Denn die typischen Röstaromen betören dich bereits, bevor du den Schlüssel im Schloss umgedreht hast. Das ist Glück sogleich. Es gibt eben Momente, in denen keine Pizza, keine Pommes und auch keine Currywurst gegen ein ehrliches, bodenständiges Schmorgericht ankommen. Und Rinderrouladen gehören definitiv zu den besten Schmorgerichten der deutschen Küche. Vor allem, wenn es noch Rotkohl und Kartoffelpüree dazu gibt. Rouladen schmecken auch mit Gemüse wunderbar. Wie heißt es immer so schön in den TV-Kochshows: Wir haben da mal was vorbereitet:

Egal ob klassische Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree oder Putenrouladen in Paprika-Sahne-Sauce: Rouladen müssen fixiert werden. Diesen Vorgang bezeichnen Kochprofis als Bridieren. Dazu kannst du Zahnstocher, Rouladen-Ringe oder Spieße verwenden. Wichtig: Vor dem Verzehr sollten vor allem Zahnstocher und Spieße sorgfältig entfernt werden.

Rinderrouladen werden mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Um den Überblick zu behalten, bereitest du am besten vor dem Wickeln und Füllen der Rinderroulade die Zutaten vor. Dies nennen Köche liebevoll Mise en Place. Und Rinderrouladen lassen sich ganz entspannt zubereiten, wenn das Mise en Place erledigt ist.

Ob großer Braten oder kleine Roulade, Schmoren bringt Aroma: Hier verraten wir, wie der perfekte Braten zubereitet wird. Du hast noch Fragen? In unserer Kochschule machen wir dich mit weiteren Nahrungsmitteln und deren Zubereitung vertraut.

Noch ein Gericht aus der Hausmannskost gefällig? Klar, können wir liefern:

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Klassische Rinderrouladen

Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 2 Stunde Gesamtzeit 2 hrs Portionen: 4 Beste Saison: Winter

Beschreibung

Ein Klassiker, der sich auch gerne ganzjährig zubereiten lässt: Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree. 

Zutaten

Rotkohl und Kartoffelpüree

Zubereitung

Rouladen

  1. Das Fleisch waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und flach klopfen. Danach mit Salz und Pfeffer würzen.

  2. Die Zwiebeln abziehen. Die Gewürzgurken abtropfen lassen. Eine Zwiebel mit den Gewürzgurken in Streifen schneiden. Das Fleisch auf der inneren Seite mit Senf bestreichen. Mit den Gewürzgurken, dem Speck und den Zwiebelstreifen belegen. Dann aufrollen und mit Zwirn oder Rouladen-Nadeln feststecken.

  3. Das Schmalz erhitzen. Die Rouladen darin rundherum anbraten. Eine weitere Zwiebel hacken, zugeben und mitbraten lassen. Tomatenmark unterrühren. Mit Brühe ablöschen und zugedeckt 60 Minuten sanft garen.

Rotkohl und Kartoffelpüree

  1. Während die Rinderrouladen schmoren, den Rotkohl putzen, halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden. Äpfel waschen, putzen und würfeln, restliche Zwiebeln fein hacken.

  2. Erneut Schmalz erhitzen. Restliche Zwiebeln darin anbraten. Rotkohl und Äpfel zugeben und andünsten. Rotwein, Essig und Wasser zugießen. Zimt, Nelken und Lorbeer zufügen. Zugedeckt circa 30 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

  3. Rouladen herausnehmen, warm stellen. Kartoffeln schälen, waschen, in Salzwasser gar kochen. Milch und Butter zu den Kartoffeln hinzufügen und zerstampfen. Den Bratenfond aufkochen, mit der angerührten Stärke binden. Rouladen mit Soße, Rotkohl und Kartoffelpüree anrichten. Petersilie waschen, hacken, darüberstreuen.

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