Persischer Reispudding

eine Schale mit persischem Reispudding, die auf einem verzierten Blechtablett steht, in der Draufsicht.
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Persischer Reispudding wird in der Landessprache Shole Zard genannt, was so viel wie „gelbe Flamme“ bedeutete. Kein Wunder, denn der verarbeitete Safran verleiht dem Dessert eine leuchtende Farbe und verwandelt es damit nicht nur geschmacklich in ein Highlight. Hübsch verziert mit Kernen oder Mandelstiften, Zimt oder Pistazien begeistert der orientalische Nachtisch schon beim ersten Anblick. Die Kombination mit Rosenwasser sorgt dann auch nach dem ersten Bissen für verzückte Ausrufe.

Anders als der bei uns bekannte Milchreis wird persischer Reispudding kalt und sehr süß serviert. Wir haben die Zuckermenge bereits etwas reduziert, aber du kannst natürlich auch noch weniger des Süßstoffs nehmen. Oder mehr, je nach Geschmack. Und noch ein Tipp: Da sich der Pudding ein paar Tage im Kühlschrank hält, kannst du ihn wunderbar vorbereiten, etwa wenn er als Dessert bei einem Abend mit Familie oder Freunden gereicht werden soll. So ersparst du dir am Tag des Events schon mal ein paar Arbeitsschritte. Nimm den Nachtisch einfach eine Viertelstunde, bevor du ihn servierst, aus dem Kühlschrank, sodass sich die Aromen optimal entfalten können.

Na, hat der persische Reispudding Lust gemacht auf mehr Desserts? Dann bist du hier genau richtig! Diese drei süßen Ideen lassen Naschkatzen-Herzen höher schlagen:

Aber wir haben auch noch ein paar weitere orientalische Rezepte, solltest du deine Dinnerparty thematisch danach ausrichten: Als Vorspeise empfehlen wir Paprika-Hummus und Baba Ghanoush mit Brot, und zum Hauptgang begeistert du Gäste mit gebackenem Blumenkohl und arabischen Gewürzreis.

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 60 min Gesamtzeit 1 hr Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Persischer Reispudding wird traditionell mit Safran und Rosenwasser zubereitet und erhält dadurch einen ganz besonderen Geschmack.

Zutaten

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt 2 l Wasser in einem Topf zu Kochen bringen. Den Reis abspülen, in den Topf geben und Hitze reduzieren. Immer wieder umrühren und 15 Minuten köcheln lassen.

  2. Währenddessen das Mark der Vanilleschote auskratzen. Das Mark zusammen mit Safran und Zucker zum köchelnden Reis geben und umrühren, damit sich die Gewürze auflösen.

  3. Nun die Butter einrühren und nach 5 Minuten auch das Rosenwasser und die gehackten Mandeln. Deckel auf den Topf setzen und den Reis so lange köcheln lassen, bis er zerfällt. Das dauert etwa 45 Minuten. Dabei immer wieder umrühren. Für die letzten 15 Minuten den Deckel abnehmen.

  4. Anschließend den Reispudding in Dessertgläser oder Schälchen füllen und komplett abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kerne hacken und vor dem Servieren den Pudding damit verzieren.