Polnisches Karnevalsgebäck: Faworki

Süßes Schmalzgebäck ist beliebt – nicht nur während der närrischen Tage. Unser Tipp: Probiere doch mal Faworki aus Polen!

Leckeres Gebäck mit Suchtpotenzial: Faworki. © Shutterstock / Aneta_Gu

Während des Karnevals drehen viele Menschen durch: Es wird gefeiert, getanzt, gesungen, geschunkelt und gesoffen. Vielerorts gilt dann die 5-G-Regel. Wer einen Karneval in Köln überlebt hat, weiß, wovon ich schreibe. Auch unsere polnischen Nachbarn feiern die 5. Jahreszeit ausgiebig – vor allem mit Faworki. Das polnische Schmalzgebäck ist saulecker, herrlich süß und wunderschön. Deshalb wird es mittlerweile das ganze Jahr über fleißig zubereitet. Wie auch dieses Fingerfood, das unser Durchhaltevermögen beim Feiern verbessert:

So, jetzt geht’s ab in die Küche und Faworki backen. Rosenmontag ist am 28. Februar, du hast also noch ausreichend Zeit, die Produktion des süßen Schmalzgebäcks zu starten. Noch mehr Fingerfood findest du, wenn du dich durch unsere Rezeptsammlung klickst. Helau, Allaf und Humba Täterä.

Polnisches Karnevalsgebäck: Faworki

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 45 min Ruhezeit 45 min Gesamtzeit 1 hr 30 Min.
Portionen: 60
Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Das polnische Schmalzgebäck Faworki hat Suchtpotenzial. Und die süße Leckerei ist superschnell gemacht.

Zutaten

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Prise Salz sowie das Backpulver unterheben.
  2. Eine weitere Schüssel bereitstellen und darin das Ei, die Eigelbe und den Puderzucker schaumig aufschlagen. Mehlmischung nach und nach dazugeben und unterrühren. Dann auch den Schmand und Essig dazugeben. Rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und bei Raumtemperatur 45 Minuten ruhen lassen.

  3. Nach der Ruhezeit Teig durchkneten – sechs bis sieben Minuten sollten es mindestens sein. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Teig in 3 cm breite und 10 cm lange Streifen schneiden. In jeden Streifen längs einen Schlitz schneiden und einen losen Knoten formen (siehe Bild),

  4. Schmalz oder Öl in einem Topf sehr heiß werden lassen. Dann Teig-Stücke nach und nach frittieren. Perfekt ist das Gebäck, wenn es eine gelb-goldene Färbung angenommen hat.

  5. Faworki mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Abschließend Gebäck mit Puderzucker bestreuen und genießen!

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