Fruchtig und süß: Rhabarberschnitten mit Schokolade

Schokoladige Rhabarberschnitten mit weißer creme auf einem rosa Teller mit einer Gabel auf einem rosa Tisch neben einer Servierplatte mit weiteren Stücken Kuchen.
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Schokolade und eine fruchtig-saure Note sind einfach die perfekte Kombination. Kommt dazu noch eine verführerische Creme, entstehen unsere Rhabarberschnitten mit Schokolade, die einen Kuchengenuss der Extraklasse garantieren. Wahrscheinlich erinnert dich dieses Rezept an eine Donauwelle, der Aufbau ist auch sehr ähnlich. Das Aufregende an unserer Version ist aber der frische Rhabarber, der dem Kuchen eine ganz besondere Säure verleiht. So werden die Schnitten zu einem sommerlich-frischen Genuss, der trotz Schokolade nicht zu schwer im Magen liegt.

Übrigens: Hast du etwas Kompott übrig oder bereitest eine größere Menge zu, kannst du dir dieses auch wunderbar auf eine Scheibe Brot streichen und genießen. Magst du es gern sauer, reduziere einfach den Zuckergehalt.

Durch die Gelatine sind unsere schokoladigen Rhabarberschnitten leider nicht für eine vegetarische Ernährung geeignet. Das kannst du aber ganz einfach ändern. Nutze anstatt der Gelatine dafür zum Beispiel das pflanzliche Geliermittel Agar Agar. Ein Teelöffel entspricht hier etwa 6 Blatt Gelatine, Agar Agar muss aber in der Regel länger erhitzt werden. Beachte deshalb auf jeden Fall die Zubereitungsangaben auf der Verpackung. So bereitest du problemlos eine vegetarische Variante unserer Rhabarberschnitten mit Schokolade zu, die dich geschmacklich ebenso vom Hocker hauen werden.

Hast du für das Rezept frischen Rhabarber besorgt und weißt nichts mit den Blättern anzufangen, verraten wir die hier übrigens, wofür du Rhabarberblätter wunderbar verwenden kannst. So hast du weniger Müll und deine Heimpflanzen freuen sich!


Von unseren schokoladigen Rhabarberschnitten bekommst du nicht genug? Dann solltest du auch unsere Rezepte für Rhabarberkuchen mit Mandelbaiser und Gitterkuchen mit Erdbeeren und Rhabarber ausprobieren!

Fruchtig und süß: Rhabarberschnitten mit Schokolade

Schwierigkeit: Mittelschwer Vorbereitungszeit 40 min Zubereitungszeit 25 min Ruhezeit 90 min Gesamtzeit 2 hrs 35 Min. Portionen: 18 Beste Saison: Frühling

Beschreibung

Optisch mögen diese Schnittchen ein wenig an eine Donauwelle erinnern, diese Version hat durch den Rhabarber aber eine ganz besonders fruchtig-saure Note und ist noch schokoladiger!

Zutaten

Für den Teig:

Für das Kompott:

Für die Creme:

Für den Guss:

Zubereitung

Den Teig vorbereiten:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Die Orange gründlich waschen, trocknen und etwa 1 EL der Schale abreiben. Den Saft auspressen und die 250 g Kuvertüre reiben. Eier sorgfältig trennen und Eigelbe mit Orangensaft, Orangenschale und 150 g Zucker cremig aufschlagen. Eiweiß zu Eischnee schlagen und währenddessen 50 g Zucker einrieseln lassen. Der Eischnee ist fertig, wenn du zwischen den Fingern keine Zuckerkristalle mehr spürst. 

  2. Geriebene Mandeln zusammen mit Kuvertüre, Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und unter die Eigelbmasse rühren. Erst jetzt den Eischnee unterheben. Ein Backblech (etwa 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen und Teig gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen für etwa 25 Minuten backen. 

Das Kompott zubereiten:

  1. Alle sechs Gelatineblätter einweichen. Den Rhabarber erst waschen und putzen, dann in mundgerechte Stücke schneiden. 

  2. 5 EL Saft zusammen mit der Speisestärke verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Restlichen Saft zusammen mit 100 g Zucker zum Kochen bringen und Rhabarberstücke vier Minuten darin köcheln und garen. 

  3. Die angerührte Speisestärke unter ständigem Rühren hinzugeben, nochmal kurz aufkochen und für eine weitere Minute köcheln lassen. Kurz abkühlen lassen, sechs Blatt der Gelatine gut ausdrücken und im Kompott auflösen.

  4. Fertig gebackenen Boden in einen Kuchenring legen, gleichmäßig mit dem Kompott bestreichen und abkühlen lassen.  

Die Creme zubereiten:

  1. Die Milch zusammen mit 100 g Zucker und dem Puddingpulver zum Kochen bringen. Danach unter ständigem Rühren langsam unter die Eigelbe rühren, damit diese nicht stocken. Nochmals in den Topf geben und so lang köcheln, bis die Masse beginnt, dicker zu werden. 

  2. Die Masse ein wenig abkühlen lassen,  eingeweichte Gelatineblätter ausdrücken und darin schmelzen lassen. Creme in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt zu gelieren. Dann sofort 300 g Sahne steif schlagen und unter die gelierende Masse heben. Fertige Creme auf dem Tortenboden mit Kompott verstreichen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. 

Den Guss zubereiten:

  1. Die restliche Kuvertüre ebenfalls hacken und zusammen mit 100 g Sahne in eine Schüssel geben und über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen. Guss gleichmäßig auf der Creme verstreichen und den Kuchen nochmals erkalten lassen. Servieren, sobald der Guss fest geworden ist.