Chinesisches Dessert: Sago-Suppe mit Taro und Banane

Tauche mit der süßen Sago-Suppe mit Taro und Bananen in die kantonesische Dessert-Kultur ein! Die cremige Suppe hat einen nussig, fruchtig und süßen Geschmack, der von innen wohltut. 

Eine Holzschüssel mit einer Portion der Sago-Suppe mit Taro und Bananen auf einem karierten Tischtuch neben einem Löffel, vor einem dunklen Holzhintergrund von oben.
Die Sago-Suppe mit Taro und Bananen ist ein cremig-süßes Dessert aus China. © Shutterstock/ richardernestyap

Die verschiedenen Küchen dieser Welt haben Dank den unterschiedlichen Bedingungen, was verfügbare Lebensmittel und Essens-Traditionen angeht, ein unerschütterliches Angebot an Rezepten. In diesem kann man immer wieder was Neues entdecken. So können wir ganz einfach unseren Dessert-Horizont erweitern, wenn wir einen Blick in die chinesische Küche werfen. Hier finden wir auch die süße Sago-Suppe mit Taro und Bananen, die ein Beispiel der kantonesischen Tong sui-Desserts ist. „Tong-sui“ lässt sich mit „Zucker-Wasser“ übersetzen und bezeichnet warme Puddings oder süße Suppen, die man in der kantonesischen Küche traditioneller Weise zum Abschluss eines Menüs serviert.

Charakteristisch für die Sai mai lou, wie die Sago-Suppe in ihrer Heimat heißt, sind die kleinen, durchsichtigen Tapioka-Perlen, was das namensgebende Sago ist. Gemeinsam mit Kokosmilch kocht man die Perlen dann zu einer cremigen Suppe. Weitere Zutaten kann man nach Belieben hinzufügen. Wir haben uns hier für die nussig-fruchtige Variante mit Taro und Bananen entschieden. Taro ist eigentlich eine Wurzel, zeichnet sich aber durch seinen nussigen Geschmack aus. Falls du Probleme hast, sie zu besorgen, kannst du sie auch gegen Süßkartoffeln austauschen. Schau dir doch mal unseren Taro-Latte an. Dort findest du nicht nur raus, wie du das lila Getränk selbst zubereiten kannst, sondern erfährst auch noch mehr über die Wurzel!

Genieße die Sago-Suppe mit Taro und Banane und lerne so mehr über die chinesische Küche. Zusammen mit dem warmen Dessert lässt sich ein Essen perfekt mit einer Tasse Tee abschließen. Die chinesische Teetradition hat einiges zu bieten und ist ein wichtiger Teil der kulinarischen Kultur des Landes. Probiere wieder etwas Neues und schenke dir diese drei klassischen chinesischen Teesorten zu deinem Dessert ein:

Chinesisches Dessert: Sago-Suppe mit Taro und Banane

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 15 min Zubereitungszeit 1 Stunde Gesamtzeit 1 hr 15 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Tauche mit der süßen Sago-Suppe mit Taro und Bananen in die kantonesische Dessert-Kultur ein! Die cremige Suppe hat einen nussig, fruchtig und süßen Geschmack, der von innen wohltut. 

Zutaten

Zubereitung

  1. Zur Zubereitung der Tapioka-Perlen 600 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Perlen unter Rühren hinzugeben. 10 Minuten lang weiterrühren, sodass die Perlen nicht aneinander oder am Boden des Topfes festkleben oder anbrennen. Nach der Zeit den Herd ausstellen, den Topf abdecken und die Tapioka-Perlen 20 Minuten lang ziehen lassen. Die Perlen sind fertig gegart, wenn sie ganz durchsichtig geworden und zum Boden des Topfes gesunken sind.

  2. Die fertig gegarten Tapioka-Perlen in ein großes Sieb gießen, sodass das warme Wasser abfließt. Die Perlen im Sieb anschließend mit kaltem Wasser abbrausen und leicht mit einer Gabel auflockern. In einer großen Schüssel den Liter Wasser zusammen mit dem Eis füllen und die Tapioka-Perlen darin abschrecken. Wenn das Eis geschmolzen ist, das Wasser abgießen und die Perlen in einer Schüssel für den späteren Gebrauch zur Seite stellen.

  3. Nun zur Zubereitung des Taros: Die Wurzel schälen und das weiße Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Den Boden eines großen Topfes mit etwa 2 cm Wasser bedecken und aufkochen. Die Taro-Stücke hinzugeben, den Topf abdecken und die Taro-Stücke bei mittlerer Temperatur etwa 15 Minuten lang dämpfen, sodass die Stücke gegart aber noch nicht zu weich sind.

  4. Den Topf vom Herd nehmen, den Deckel abnehmen und die Kokosmilch unter den warmen Taro rühren. Mit einem Pürierstab die Mischung zu einer cremigen Paste verarbeiten, dabei einige Taro-Stücke für den Biss übriglassen. Die stückige Paste bei niedriger Temperatur warm halten.

  5. Die 500 ml Wasser in einem weiteren Topf zum Kochen bringen und den Kandiszucker darin auflösen. Das Zuckerwasser 5 bis 10 Minuten zu einem Sirup reduzieren, diesen dann zusammen mit dem Salz unter die Taro-Kokos-Mischung rühren.

  6. Die Bananen schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit den Tapioka-Perlen in den Topf mit der gesüßten Taro-Kokos-Paste geben und alles gut miteinander verrühren. Das Dessert auf vier Portionen aufteilen, servieren und genießen!

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