Selbst gemachter Kimchi

Eingelegter koreanischer Rettich und Kohl, auch Kimchi genannt, auf Reis in einer schwarzen Tonschale, gelegt auf ein Bastnetz mit Reis, Chilli, Karotte und Paprikapulver im Hintergrund.
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Ob hier als Sauerkraut, im Libanon als Kabis Lifet, , im Balkan als Sarmakraut, oder in Korea als Kimchi: Eingelegter Kohl und Rettich ist in vielen Teilen der Welt ein beliebter Snack und wird zu vielen Gerichten gereicht. Gerade in Korea gehört Kimchi zu jeder Mahlzeit und bietet Frische durch seine Säure und Schärfe. Du kannst ihn ganz einfach zu Hause selbst machen!

Wir zeigen dir, wie du mit ein paar Handgriffen die südostasiatische Version des eingelegten Kohls herstellst. Gerade für den Winter ist er durch seine lange Haltbarkeit als Vitamin-C Speicher ideal geeignet. Kimchi enthält viele Ballast- und Mineralstoffe und hat wenige Kalorien. Für die Würze kannst du übrigens die Fischsauce auch ganz einfach vegan abwandeln und selbst machen.

Mit Fermentation zum perfektem Kimchi

Bis zum Verzehr musst du jedoch ein bisschen Geduld mitbringen. Denn Kimchi schmeckt am Besten, wenn du es ein paar Tage lang einweichen lässt. Diesen Prozess nennt man auch Fermentation. Wir haben für dich herausgefunden, was Fermentation ist und wie es funktioniert. Prinzipiell kann jedes beliebige Gemüse fermentiert werden. Wenn du Lust hast, dich daran auszuprobieren, können wir dir das Buch „Fermentation“ von Heiko Antoniewicz ans Herz legen.

Wir haben ein paar Gerichte zusammengestellt, zu denen dein selbst gemachter Kimchi gut passen könnte. Natürlich ist er aber auch ein idealer Snack für den Heißhunger zwischendurch.

Du hast Lust, weitere Rezepte und Gerichte herzustellen, statt auf Produkte aus dem Supermarkt zurückgreifen zu müssen? Wir haben für dich die tolle Rubrik CIY„Cook it yourself“ erstellt, in der du sicher fündig wirst!

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 20 min Zubereitungszeit 2 Stunde Ruhezeit 48 Stunde Gesamtzeit 50 hrs 20 Min. Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Zutaten

Zubereitung

  1. Den Chinakohl in vier Teile längs teilen, und die Blätter so auseinanderziehen, dass sie unten am Strunk noch zusammenhalten. Die Viertel in kaltem Wasser für fünf Minuten einweichen lassen und anschließend die einzelnen Blätter mit Salz einreiben. Zwei Stunden in einer großen Tupperdose oder Auflaufform abgedeckt ziehen lassen. 

  2. Für die Kimchipaste den Rettich schälen und samt den Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Mit Chili, Zucker und Fischpaste vermengen und leicht mörsern, sodass Würze austreten kann. 

  3. Nach der Ruhezeit die Kohlblätter waschen und einzeln von beiden Seiten mit der Würzmischung einreiben. Wenn du keine geeignetes Lagergefäß hast, zerschneide den Kohl in kleiner Teile. Mindestens zwei Tage im Kühlschrank fermentieren lassen. Je länger du das Kimchi ziehen lässt, desto würziger und saurer wird es.