Hinter den Keksen mit dem lustigen Namen Snickerdoodles verbergen sich Zimt-Zucker-Kekse, die sich in den USA besonders bei Kindern großer Beliebtheit erfreuen. Das liegt auch daran, dass sie kinderleicht zu machen sind und die Kleinen mit backen können. Zudem ist es für die Kinder immer wieder ein Riesenspaß zu sehen, wie aus kleinen zerfließenden Teigkugeln plötzlich Kekse im Ofen werden. Wegen der leichten Zimtnote werden sie vor allem im Winter gebacken und anschließend vorzugsweise mit Kakao zusammen verzehrt.

Ihr Name soll sich von den deutschen Schneckennudeln ableiten, das ist eine Art Zimtschnecke, wovon ich ehrlich gesagt nicht ganz überzeugt bin, da die Snickerdoodles zumindest optisch recht wenig mit den besagten Schnecken gemein haben. Wichtiger ist sowieso ihr Geschmack und auch wenn sie auf den ersten Blick eher unscheinbar aussehen, sie sind unheimlich köstlich. Wenn du nun aber Heißhunger auf süße Schnecken bekommen hast, solltest du dir dieses Rezept nicht entgehen lassen.

Was macht die Snickerdoodles so besonders?

Besonders markant an Snickerdoodles ist die typische Oberflächenstruktur aus Zimt und Zucker. Anders als traditionelle Sugar-Cookies werden sie nämlich vor dem Backen durch Zimt und Zucker gewälzt, was ihnen den besonderen Geschmack und die zarte Kruste verleiht. Je nach Wunsch kann man sie länger im Ofen lassen und knuspriger genießen oder eben kürzer und weicher. Ich bevorzuge die softe Variante definitiv mehr!

Für die Herstellung authentisch-amerikanischer Snickerdoodles benötigt es zudem eine Zutat, die es hierzulande kaum im Supermarktregal gibt: Cream of Tartar. Die darin enthaltene Säure reagiert nämlich mit dem Natron und sorgt so dafür, dass die Kekse schön aufgehen im Ofen. Während man die kleine Tütchen in den USA überall erwerben kann, bleibt einem hierzulande nur die Möglichkeit, dies über das Internet zu tun. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir keine Alternative für euch parat haben, mit der es gleich gut funktioniert. Als Cream of Tartar-Ersatz kann man einfach Weinstein-Backpulver verwenden und das gibt es auch hier in fast jedem Supermarkt. Dem Snickerdoodle-Backspaß steht also nichts im Wege. An die Öfen, fertig, los!

Snickerdoodles

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 15 min Zubereitungszeit 10 min Ruhezeit 60 min Gesamtzeit 1 hr 25 Min.

Beschreibung

Snickerdoodles sind sehr softe Kekse aus den USA, mit einer dünnen Zimt-Zucker-Kruste. Ein schnell gemachtes Rezept das Groß und Klein begeistert.

Zutaten für 15 Cookies

Zutaten für den Teig

Zutaten für die Kruste

Zubereitung

Für den Snickerdoodle-Teig

  1. Die weiche Butter mit dem braunen und weißen Zucker einige Minuten cremig aufschlagen und dann das Ei unterrühren.

  2. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit in unsere Teigmasse geben.

  3. Nun alle trockenen Zutaten in einer extra Schüssel vermengen und vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.

  4. Aus dem Teig etwa 15 Kügelchen formen und diese für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man nach dem Backen ein ganzes Snickerdoodle-Blech und keine einzelnen Kekse hat.

  5. Zucker und Zimt für die Kruste in einer kleinen Schale mischen und die ausgekühlten Kugeln komplett darin wälzen.

  6. Die Kugeln nun mit reichlich Abstand zueinander auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen und etwas andrücken. Bei 170 Grad im Ofen etwa 10-12 Minuten backen. Lass dich nicht von der hellen Farbe abschrecken, die Snickerdoodles werden nach dem Abkühlen fester und sollten nicht zu lange gebacken werden.

  7. Die Kekse abgekühlt vom Backblech nehmen und genießen!

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