Ich bin eine eiserne Verfechterin von selbst gemachtem Pesto. Als meine große Schwester meinem 12-jährigen Ich damals ihr selbst gemachtes Pesto servierte, war ich hin und weg. Die Supermarkt-Variante kommt einfach nicht dran – selbst gemacht ist der Hit. Ist halt einfach so. Pesto selber machen ist zwar echt einfach, aber auch etwas kostspielig. Denn meist reicht so ein Bäumchen nicht für eine Dose und bis die Blätter auch wieder nachwachsen, vergeht ordentlich Zeit.. Das heutige Thai-Basilikum-Pesto bietet hier eine herrlich erfrischende Abwechslung, die ich euch nur ans Herz legen kann.

Bei dieser Pesto-Abwandlung verwenden wir keinen regulären Basilikum, sondern Thai-Basilikum. Geschmacklich finde ich ihn deutlich pfeffriger, irgendwie auch lakritziger mit wesentlich mehr Sternanis. Keine Sorge, Lakritzgegner*innen: Ich bin eine von euch! Wer nun fürchtet, dass der Thai-Basilikum vom Geschmack her der schwarzen Süßigkeit gleicht, dem kann ich versichern, dass dem nicht so ist. Es ist einfach ein gänzlich anderes Geschmacksprofil, was das Pesto aber wiederum auch so spannend macht.

Das Thai-Basilikum-Pesto ist blitzschnell gemacht – aber zu was kann es denn nun serviert werden? So könntest du es zwar klassisch zu Nudeln servieren, allerdings finde ich, dass es viiiiel besser zu Fleisch und Fisch passt. Beispielsweise zu diesen Gerichten:

Und da Pesto in allen möglichen Varianten einfach immer schmeckt, haben wir eine prall gefüllte Rezeptsammlung mit dem grünen Multitalent. Vielleicht findest du ja dort deine nächste Lieblingssorte? Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

Thai-Basilikum-Pesto: Fusion-Pesto der besonderen Art

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 10 min Zubereitungszeit 5 min Gesamtzeit 15 Min. Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Für dieses Pesto kommen keine gewöhnlichen Basilikumblätter rein, sondern besonders aromatisches Thai-Basilikum.

Zutaten für 1 Glas (ca. 220 g)

Zubereitung

  1. Den Thai-Basilikum abbrausen, vom Stängel rupfen und abtropfen lassen. Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie Farbe bekommen haben. Danach abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Knoblauch abziehen, mit einer Reibe verarbeiten und ein bisschen Zeste von der Zitrone abreiben. Die Chili grob hacken.

  2. In einen Zerkleinerer die Walnüsse, Knoblauch, Chili, Salz, Zeste und Zitronensaft geben. Das Ganze mixen, bis eine grobe, krümelige Konsistenz entsteht. Die Mischung von den Seiten des Zerkleinerers runterschaben und weiter mixen, bis eine homogene Masse entsteht.

  3. Nun den Thai-Basilikum hinzufügen und weiter mixen. Schluck für Schluck Olivenöl hinzukippen, bis alles miteinander vermischt ist. Ggf. abschmecken – fertig!

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