Streetfood-Frühstück aus Uganda: Vegane Rolex

Wir sind völlig von der Rolle und höchst erfreut über diese Streetfood-Idee aus Uganda. So geht herzhaftes Frühstück!

Zwei vegane Rolex, gerollte Teigfladen gefüllt mit Gemüse und Omelette, in einem bunten Korb.
Dank dieser veganen Rolex wissen wir: Es lohnt sich, mal einen Blick über den Tellerrand zu riskieren. © Shutterstock/ stockcreations

Der Name Rolex ist eine Abkürzung für „roll of eggs“, also eine Rolle aus Eiern. Im Prinzip erklärt das auch schon, worum es sich bei Rolex handelt: ein gerollter, herzhaft gefüllter Omelette-Wrap. Zunächst bereitet man ein Omelette in der Pfanne zu, dieses nimmt dann auf einem Chapati-Fladenbrot Platz, wird belegt und aufgerollt. Bei uns gibt’s aber eine kleine Änderung, weil wir das Ganze vegan servieren. Macht aber nichts, schmeckt nämlich genauso gut. Ready? Sehr gut, die veganen Rolex warten schon.

Wer möchte, kann die Chipati-Fladen noch mit einer Sauce oder einem Dip bestreichen. Dafür eignen sich etwa eine Avocado-Creme, Salsa oder (veganer) Joghurt mit Kräutern. Und wenn du morgens gern länger schläfst und nicht ganz so viel Zeit in der Küche verbringen möchtest, eignen sich statt selbst gemachter Fladen auch gekaufte Tortilla-Wraps. Das Omelette kannst du natürlich noch mit Kräutern oder Tomaten verfeinern.

Du stehst auf ausgefallene Frühstücksideen wie vegane Rolex? Perfekt, denn der EAT CLUB ist voll davon! Schreib unbedingt auch israelisches Sabich auf den Menüplan, genauso wie irische Boxty-Pancakes. Wir empfehlen sowieso viel öfter den Blick über den eigenen Tellerrand. Ansonsten würde dir entgehen, wie vielfältig die Menschen anderswo speisen. Lernt man die Küche eines Landes kennen, so erfährt man auch mehr über dessen Einwohner*innen. Für uns sind Kochen, Backen und Essen ganz klar eine Art, sich (fremden) Kulturen zu nähern. Und das ist heute wichtiger denn je! Deshalb feiern wir die Länder dieser Welt mit den schönsten internationalen Frühstücksrezepten:


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Streetfood-Frühstück aus Uganda: Vegane Rolex

Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 60 min Gesamtzeit 1 hr Portionen: 6 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Wir sind völlig von der Rolle und höchst erfreut über diese Streetfood-Idee aus Uganda. So geht herzhaftes Frühstück!

Zutaten

Für die Füllung

Für die Chapati-Fladen

Für die Omelettes

Zubereitung

  1. Zunächst die Füllung vorbereiten: Spinat waschen und trocknen. Tomaten waschen, das Grün entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln. Den Rotkohl in dünne Streifen schneiden. Die Möhren schälen und raspeln.

  2. Für die Fladen das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte ein Lock formen. Das Wasser und das Öl hinein gießen und alles zu einem Teig vermengen.

  3. Den Teig in sechs Portionen teilen und mit den Händen kleine Fladen formen. Eine Arbeitsfläche mit Mehl ausstäuben und die Fladen darauf vergrößern, sodass sie einen Durchmesser von etwa 25 cm haben.

  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Fladen von einer Seite darin braten, bis sie Blasen bilden, dann wenden und von der anderen Seite braten. Anschließend auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.

  5. Nun noch die veganen Omelettes zubereiten. Den Tofu dafür zunächst pressen. Währenddessen die Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken.

  6. Tofu, Kichererbsenmehl und pflanzliche Milch zusammen pürieren. Dann mit den übrigen Zutaten verrühren.

  7. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und sechs Omelettes darin beidseitig backen.

  8. Nun können die Rolex gerollt werden: Ein veganes Omelette auf einem Fladen platzieren und 1/6 der Füllung darauf verteilen. Etwas Zitronensaft darüber spritzen, salzen und pfeffern und den Fladen aufrollen. Auf die gleiche Weise 5 weitere Rolex "bauen".