Zum international anerkannten Tag des Rühreis möchten wir vom EAT CLUB dem gerührten Glück huldigen. Nahezu überall auf der Welt macht man Rührei in irgendeiner Form. Entweder man rührt es in der Pfanne, in einem Topf mit Essigwasser und kalt und aufgeschlagen in einer Schüssel, um es danach zu backen, zu braten oder zu pochieren. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und die Zubereitungsmöglichkeiten so unterschiedlichen wie die Länderküchen selbst.

Ob in Deutschland, England, den USA, Südamerika, der Türkei oder in Japan, überall auf der Welt feiert man das Rührei. Völlig zu Recht, wie wir finden. Und damit irgendwann einmal die Entscheidungsträger verstehen, dass der Tag des Rühreis ein gesetzlicher Feiertag werden muss, und zwar überall auf der Welt, führen wir zum Beweis unsere Lieblingsrezepte mit gerührtem Ei aus aller Herren und Damen Länder an, um dir unseren Standpunkt klarzumachen. All Power to the Rührei!

Der Tag des Rühreis: So einfach und doch so anspruchsvoll

Das heimische Rührei braucht kein eigenes Rezept. Alles, was du benötigst, sind ein paar Eier, die du in einer Schüssel aufschlägst. Dazu einen winzigen Schluck Milch, etwas Pfeffer und Salz, und das ganze unter Rühren in einer heißen Pfanne mit etwas Öl oder Butter stocken lassen. Fertig. So einfach ist der geniale Frühstücksbegleiter, Sandwichtopper und… ach, vielleicht sollte es doch ein Rezept geben. Ok kein Problem:

Für vier Personen

  • 4 Eier
  • 2 EL Milch
  • Pfeffer
  • Salz

Die Eier mit der Milch verquirlen und würzen. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl oder Butter bei reduzierter Hitze unter Rühren stocken lassen. Noch ein Bild dazu? Gerne!

Leckeres Rührei mit Petersilie bestreut. Credit: Getty Images / robynmac

Du kannst problemlos etwas Speck und ein wenig Zwiebel vorher in der Pfanne anbraten und dein Rührei anschließend wir beschrieben zubereiten. Schnittlauch darüber streuen ist genauso klassisch wie die vorgeschlagene Petersilie.

Omelette: das Rührei der Grande Nation

Ahhhhhh Omelette. Wie der Klang des Namens bereits vermuten lässt, stammen Wort und Rezept aus Frankreich. Omelettes sind in der Mitte saftig und bisweilen leicht sämig, werden nicht in der Pfanne gerührt und können vielseitig gestaltet werden. Gerührt werden sie trotzdem, jedoch schon vor dem Braten oder Backen in einer Schüssel. Hier können die ersten Varianten entstehen, salzig bis süß. Gefüllt wird es auch ganz unterschiedlich. Entweder direkt in die Omelette-Masse einrühren oder auf das Omelette legen und dieses umklappen. Beides geht und schmeckt hervorragend. Unsere Redaktion hat einige Rezepte zusammengetragen und eine Auswahl zeigen wir dir:

Wie du siehst, werden sie gebacken, geklappt und gefaltet. In jedem Fall bekommst du ein geiles Gericht!

Menemen: die türkische Antwort!

Der Name und das Gericht leiten sich aus seiner Herkunft ab, der türkischen Stadt Menemen. Von hier ausgehend soll sich das Gericht als klassisches Frühstück in der ganzen Türkei verbreitet und einen Platz an den bisweilen üppigen Frühstückstischen des Landes verdient haben. Probiere es unbedingt aus zum Ruhme des Rühreis.

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 10 min Zubereitungszeit 10 min Gesamtzeit 20 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Türkische Menemen kann man auch als Rühreier mit einem besonderen Twist beschreiben. Für diesen sorgen frisches Gemüse wie Tomaten und Paprika sowie Gewürze und Kräuter. Schnell und einfach zubereitet kannst du die Eierspeise perfekt zu einem größeres Frühstück servieren. Hier erfährst du, wie es geht: 

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitungszeit 10 min Zubereitungszeit 10 min Gesamtzeit 20 Min. Portionen: 4 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Türkische Menemen kann man auch als Rühreier mit einem besonderen Twist beschreiben. Für diesen sorgen frisches Gemüse wie Tomaten und Paprika sowie Gewürze und Kräuter. Schnell und einfach zubereitet kannst du die Eierspeise perfekt zu einem größeres Frühstück servieren. Hier erfährst du, wie es geht: 

Zutaten

Zubereitung

  1. Erst wird alles klein geschnibbelt: Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel hacken. Die Paprika und die Tomaten waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles in getrennten Schüsseln zur Seite stellen.

Zutaten

Zubereitung

  1. Erst wird alles klein geschnibbelt: Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel hacken. Die Paprika und die Tomaten waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles in getrennten Schüsseln zur Seite stellen.

  2. Erhitz nun das Olivenöl in einer großen Pfanne. Die Zwiebeln in dem heißen Öl anschwitzen, die Temperatur auf mittlere Hitze herunterstellen und die geschnittene Paprika hinzufügen. Unter kontinuierlichem Rühren das Gemüse weich garen lassen.

  3. Erhitz nun das Olivenöl in einer großen Pfanne. Die Zwiebeln in dem heißen Öl anschwitzen, die Temperatur auf mittlere Hitze herunterstellen und die geschnittene Paprika hinzufügen. Unter kontinuierlichem Rühren das Gemüse weich garen lassen.

  4. Rühre sowohl das Tomatenmark als auch das Salz unter das gegarte Gemüse, bis sich alles gut vermischt hat. Jetzt auch die geschnittenen frischen Tomaten in die Pfanne geben und alles mit Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Die Tomaten-Paprika-Basis etwa 5 Minuten bei gelegentlichem Rühren köcheln lassen, sodass die Tomaten ebenfalls weich werden.

  5. Rühre sowohl das Tomatenmark als auch das Salz unter das gegarte Gemüse, bis sich alles gut vermischt hat. Jetzt auch die geschnittenen frischen Tomaten in die Pfanne geben und alles mit Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Die Tomaten-Paprika-Basis etwa 5 Minuten bei gelegentlichem Rühren köcheln lassen, sodass die Tomaten ebenfalls weich werden.

  6. Während das Gemüse vor sich hin köchelt, kannst du die vier Eier in eine kleine Schüssel schlagen und mit einer Gabel verquirlen.

  7. Während das Gemüse vor sich hin köchelt, kannst du die vier Eier in eine kleine Schüssel schlagen und mit einer Gabel verquirlen.

  8. Reduziere nun weiter die Temperatur des Herdes und schiebe die gegarte Tomaten-Paprika-Basis auf die Seite, sodass sie eine Hälfte der Pfanne beschlagnahmt. Gieße die verquirlten Eier auf die andere Hälfte und lasse sie kurz anbraten, bis sie anfangen zu stocken. In diesem Moment die beiden Pfannenhälften miteinander vermischen, bis die Paprika- und Tomatenstücke sich gleichmäßig in dem Rührei verteilt haben.

  9. Reduziere nun weiter die Temperatur des Herdes und schiebe die gegarte Tomaten-Paprika-Basis auf die Seite, sodass sie eine Hälfte der Pfanne beschlagnahmt. Gieße die verquirlten Eier auf die andere Hälfte und lasse sie kurz anbraten, bis sie anfangen zu stocken. In diesem Moment die beiden Pfannenhälften miteinander vermischen, bis die Paprika- und Tomatenstücke sich gleichmäßig in dem Rührei verteilt haben.

  10. Als letzter Schritt nur noch die Petersilie klein hacken und über die warme Eierspeise streuen. Jetzt kannst du die türkische Menemen am besten zusammen mit einem Brot deiner Wahl servieren.

  11. Als letzter Schritt nur noch die Petersilie klein hacken und über die warme Eierspeise streuen. Jetzt kannst du die türkische Menemen am besten zusammen mit einem Brot deiner Wahl servieren.

Tortilla: Das Rührei mit dem spanischen Flair

Auch die Spanier haben eine Variante des Rühreis, die es zu einiger internationaler Berühmtheit gebracht hat. Tortilla, nicht zu verwechseln mit dem Maismehl-Brot aus Mexiko oder gar den verwandten knusprigen Tortilla-Chips, wird aus verquirltem (gerührtem) Ei, Kartoffeln und Zwiebeln hergestellt, zumindest traditionell. Rezepte mit Chorizo und Paprika, Spinat und vielen weiteren Zutaten sind verbürgt und erprobt.

Für eine klassische spanische Tortilla brauchst du:

  • 500 g Kartoffeln
  • 180 g Zwiebeln
  • 4 Eier
  • 250 ml Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Die Kartoffeln in feine Würfel schneiden und kurz kochen, bis sie fast durch sind. Dann abgießen. Zwiebeln hacken und in Olivenöl mit den Kartoffeln anbraten. Die Eier rühren und salzen. Anschließend bei starker Hitze in die Pfanne gießen und etwa 3 Minuten bräunen lassen. Die Hitze reduzieren und die Tortilla mithilfe eines Teller stürzen und zurück in die Pfanne gleiten lassen. Von der Unterseite langsam durchbacken, auf einen Teller geben und servieren.

Diese traditionelle spanische Tortilla ist die hohe Kunst des Rühreis. Credit: Getty Images / thesomegirl

Wie du siehst, ist diese Eierspeise ein internationales Phänomen, dem Ehre und Respekt gebührt. Dank des Tag des Rühreis wird der Welt bewusst, welch wichtiges und wesentliches Gericht sich durch die Jahrhundert und Kulturen hinweg entwickelt hat. Trage auch du zum nächsten internationale Fest- und Feiertag bei und iss mehr Rührei, am besten zum Frühstück mit unseren Rezepten. Rührei für alle! Rührei for the Win!

Peace!