Das perfekte Rezept für Chop Suey

Ein weißer Teller mit dem Chop Suey auf einem schwarzen Untergrund und zwei Essstäbchen am unteren Tellerrand.

Es ist das wahrscheinlich weit verbreitetste Wok-Gericht aus der chinesischen Aromenwelt. Doch wirklich bekannt ist Chop Suey in China selbst nicht. Daher wird die Erfindung des Gerichts eher den USA zugeschrieben. Die Berühmtheit des Gerichts liegt mit Sicherheit auch am Namen, der auch einfach irgendwie niedlich klingt. Dabei gibt es bei diesem Gericht unendlich viel Variation und wenig, was nicht austauschbar wäre. Ob also beim Gemüse oder der Beilagenfrage nach Reis oder Nudeln sind dir eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Über die Geschichte des Chop Sueys ranken sich viele Mythen. Die Einen sagen, der Koch eines chinesischen Diplomaten hätte einen Auftrag für ein spezielles Diät-Essen erhalten. Andere sagen, Chop Suey stamme aus San Francisco, wo ein Koch, aus der Not heraus, mehrere Gemüsereste im Wok zusammen gegart haben soll. Und wieder Andere meinen, das Gericht sei ursprünglich aus der chinesischen Provinz Guangdong und über Einwanderer in die USA gelangt.

Wie dem auch sei, wir hätten euch gerne ein authentisches Originalrezept geliefert. Aber wie schon erwähnt, ist das bei Chop Suey eben gar nicht so klar definiert. Es gibt bestimmte Gemüsesorten, die sich immer wieder finden lassen, wie Mungobohnen, Pilze und Zwiebeln, aber klar definiert ist hier gar nichts. Der Vorteil daran: Du kannst ganz nach deinem Gusto entscheiden, worauf du am meisten Lust hast und dich richtig austoben mit unserem Grundrezept.

Lust auf weitere chinesische Köstlichkeiten wie bei diesem Fest für die Sinne? Probiere es mal hiermit:


Zubereitungs-Methode
Gänge
Schwierigkeit Anfänger
Zeit
Vorbereitungszeit: 40 min Zubereitungszeit: 10 min Ruhezeit: 45 min Gesamtzeit: 1 hr 35 Min.
Portionen 4
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

Wir haben heute ein tolles Chop Suey Rezept mit Hähnchen für euch parat.

Zutaten
  • 400 Gramm Hühnerfilet
  • 3 Esslöffel Sojasauce
  • 2 Esslöffel Reiswein
  • 1 Teelöffel Austernsauce
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 0.5 Teelöffel Salz
  • 0.5 Teelöffel Pfeffer
  • 10 Shiitake-Pilze (getrocknet)
  • 1 Stück Ingwer (circa 2 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • 1 Paprika (rot)
  • 1 Päckchen Mini-Mais
  • 250 Gramm Mungosprossen
  • 250 Gramm Bambussprossen
  • 1 Zwiebel
  • 4 Esslöffel Erdnussöl
  • 200 Milliliter Hühnerbrühe
  • 1 Esslöffel Sesam
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • 3 Esslöffel Wasser
Zubereitung
  1. Das Fleisch in feine Streifen schneiden. Sojasauce, Reiswein, Austernsauce, Zucker, Salz und Pfeffer verquirlen. Das Fleisch darin mindestens 45 Minuten marinieren.

  2. Die getrockneten Shiitake mit Wasser übergießen und 20 Minuten einweichen. Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauch abziehen und fein hacken. Karotten schälen und in Streifen schneiden. Paprika vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Mini-Mais längs halbieren. Mungo- und Bambussprossen abbrausen und bereitstellen. Die Zwiebel abziehen und in feine Streifen schneiden. Die eingeweichten Pilze abtropfen lassen.

  3. Erst den Wok erhitzen, dann die Hälfte des Öls hineingeben. Das Fleisch abtropfen lassen (Marinade aufheben), hineingeben und scharf anbraten, zur Not besser portionsweise. Wenn das ganze Fleisch angebraten ist, Knoblauch und Ingwer in den Wok geben und mit der Marinade aufkochen und nach etwa 2 Minuten alles herausnehmen. 

  4. Jetzt mit der anderen Hälfte des Öls das Gemüse erhitzen. Zuerst Karotten und Pilze. Dann Paprika und Mais. Und zum Schluss die Zwiebeln und Sprossen in den Wok geben. Das Fleisch mit der Sauce wieder zugeben und alles mit der Brühe angießen und aufkochen lassen. Mit Sesam bestreuen und wenn gewünscht mit der angerührten Speisestärke abbinden.