Hobak Kimchi – koreanisches Kürbis-Kimchi

Im Vordergrund das Kürbis-Kimchi auf eine rkleinen weißen Schale. Im Hintergrund zwei Kimchi-Gläser mit Chinakohl.

Was haben wir euch nicht schon alles über Kimchi erzählt... Ja, es ist supergesund und ja, es ist zudem auch noch extrem lange haltbar und nochmals ja, es ist auch noch unfassbar lecker, wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist. In meiner letzten Küche, in der ich als Koch gearbeitet habe, gab es immer Kimchi, da es ein koreanisch angehauchtes Restaurant war. Und während ich anfangs noch nicht so begeistert war, hat es mir dann letztendlich unfassbar gut geschmeckt und ich habe es als kleines Side-Dish zu nahezu jedem Gericht gegessen. Heute geben wir dir ein Rezept an die Hand, mit dem du nun auch dein eigenes Kürbis-Kimchi ausprobieren kannst. So kannst du auch dafür sorgen, dass du mit dem langsamen Ende der Kürbiszeit noch ein paar leckere Stücke deines Lieblingskürbisses verwenden kannst.

Benutze für dein Kürbis-Kimchi am besten Butternutkürbis oder Muskatkürbis. Aber auch Hokkaido eignet sich zum Fermentieren. Achte darauf, dass das feste Kürbisfleisch Salz vollkommen anders aufnimmt, als beispielsweise Gurken oder Karotten. Du kannst deinen Kürbis also ruhig etwas kräftiger abschmecken.

Fermentation ist gesund. Aber warum eigentlich? Wir sind der Frage anhand konkreter Produkte auf den Grund gegangen und erklären dir, was es genau mit der Milchsäure-Fermentation von Kimchi auf sich hat und weshalb das so gesund für den menschlichen Körper ist. Und für alle, die noch tiefer in die Materie einsteigen möchten, haben wir diese Buchempfehlung.

Lust auf mehr koreanische Gerichte wie das Kürbis-Kimchi? Dann schau mal hier:

Gänge
Schwierigkeit Mittelschwer
Zeit
Vorbereitungszeit: 20 min Zubereitungszeit: 10 min Ruhezeit: 34 Stunde Gesamtzeit: 34 hrs 30 Min.
Beste Saison Winter
Beschreibung

In Südkorea nennt man dieses Kürbis-Kimchi auch Hobak-Kimchi.

Zutaten für 1 großes Glas (5 l)
  • 1.5 Kilogramm Kürbis
  • 400 Gramm Meersalz
  • 1 Chinakohl (nur grüne Spitzen)
  • 2 Esslöffel Gochugaru (Chilipulver)
  • 200 Gramm Lauch (fein gehackt)
  • 1 Birne (fein gewürfelt)
  • 150 Gramm Knoblauch (frisch gepresst)
  • 100 Gramm Ingwer (fein gerieben)
  • 75 Milliliter Fischsauce
  • 2 Esslöffel Salz
Zubereitung
  1. Zunächst den Kürbis schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit dem Salz vermengen und mindestens 10 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

  2. Anschließend mindestens zweimal mit kaltem Wasser abspülen und vorsichtig mit etwas Küchenkrepp trocken tupfen. Den Chinakohl in Streifen schneiden. Chilipulver mit fein gehacktem Lauch, gewürfelter Birne, gepresstem Knoblauch und geriebenem Ingwer vermischen. Auch die Fischsauce und Salz hinzufügen und verrühren.

  3. Kürbis, Chinakohlspitzen und Kimchi-Paste gut vermischen und in ein Gefäß mit dicht schließendem Deckel geben. 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Das Kimchi ist nach etwa einer Woche fertig und ist nun mindestens 3 Wochen haltbar.