Japanisches Karaage mit köstlicher Teriyaki Sauce

hähnchenkeulen frittiert auf gitter auf schwarzem tisch

Japanisches Karaage ist vor allem in der Hauptstadt Tokyo ein beliebter Streetfood-Snack. Dabei handelt es sich um knusprig frittierte und herzhaft marinierte Hähnchen-Teile. Genau das richtige Fingerfood also für deine nächste Party. Ganz klassisch isst man japanisches Karaage mit Teriyaki Sauce. Davon haben wir zwar bereits dieses Rezept in unserer Datenbank, aber wir veredeln unsere Teriyaki Sauce noch etwas, damit es mehr zu den frittierten Hähnchenteilen passt und geschmacklich perfekt harmoniert.

Frittierte Hähnchenteile klingen erst mal relativ einfach. Das sind sie auch, allerdings gibt es dann doch einiges zu beachten, damit dein Karaage auch wirklich so authentisch und köstlich wird, wie das Original aus Japan.

Welches Fleisch sollte ich nehmen?

Grundsätzlich gilt es hier Fleisch von hervorragender Qualität zu verwenden. Insbesondere bei Gerichten, die aus wenig Komponenten bestehen, empfiehlt es sich, auf Top-Qualität zu setzen. Für japanisches Karaage verwendest du Hähnchen-Keulenfleisch. Der Knochen wird entfernt, aber die Haut bleibt unbedingt dran. Das Keulenfleisch ist schön saftig und zart und eignet sich daher perfekt, um knusprig ausgebacken zu werden. Und das Gute ist: Auch die Knochen finden Verwendung für die Teriyaki Sauce und nichts vom Tier bleibt ungenutzt.

Wie wird das Japanische Karaage so knusprig?

Gute Frage... Hierbei sind zwei Dinge wesentlich, die du wissen solltest. Erstens wird Karaage gleich zweimal frittiert. Allerdings nicht direkt hintereinander, sondern mit einer kurzen Unterbrechung. Dadurch wird gewährleistet, dass sie außen unverschämt knusprig, aber im Inneren nicht trocken werden. Der zweite Trick ist die Verwendung von Kartoffelstärke, in Japan als Katakuriko bezeichnet. Diese wird beim Frittieren besonders knusprig. Solltest du das nirgendwo bekommen, greif lieber auf Maisstärke als auf Mehl zurück. In der Regel ist Kartoffelstärke aber überall erhältlich.

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Zubereitungs-Methode ,
Küche
Gänge ,
Schwierigkeit Mittelschwer
Zeit
Zubereitungszeit: 25 min Ruhezeit: 10 Stunde Gesamtzeit: 10 hrs 25 Min.
Portionen 4
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

Karaage: Knusprig frittierte Hähnchen-Stücke nach japanischer Art. Himmlisch knusprig und saftig zugleich. Wir zeigen dir worauf es bei der Zubereitung wirklich ankommt. Probiere es aus!

Zutaten für 4 Portionen Japanisches Karaage
  • 1 Kilogramm Hähnchen (Keulen)
  • 40 Gramm Zwiebel
  • 30 Gramm Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4o Milliliter Sake
  • 20 Milliliter Sojasauce
  • 60 Gramm Stärke (Kartoffel)
  • Zutaten für etwa 500 ml Teriyaki Sauce
  • 300 Gramm Hühnerfüße
  • 150 Milliliter Mirin
  • 150 Milliliter Sake
  • 150 Gramm Zucker (Muscovado)
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 50 Gramm Zwiebeln
  • 100 Gramm Karotten
  • 1 Knoblauchknolle
  • 300 Milliliter Sojasauce
Zubereitung
    Zubereitung des japanischen Karaages
  1. Das Keulenfleisch auslösen und in mundgerechte Häppchen schneiden. Die Knochen aufheben für unsere Teriyaki Sauce.

  2. Die Zwiebeln, Ingwer und Knoblauchzehen fein reiben und zu den Hähnchenstücken geben. Nun den Sake und die Sojasauce dazu und alles gut vermischt mindestens zehn Minuten marinieren lassen.

    Tipp: Ich mariniere das Hähnchen über Nacht und habe den Eindruck, dass es dadurch noch zarter und leckerer ist.

  3. Nun die marinierten Hähnchen-Teile in der Kartoffelstärke wälzen und für etwa drei Minuten das erste Mal frittieren. Die Karaage herausholen und kurz abkühlen lassen. Anschließend noch einmal für etwa zwei Minuten im heißen Fett frittieren. Sie sollten nun superknusprig und schön braun sein.

  4. Zubereitung der Teriyaki Sauce
  5. Die Hühnerfüße zusammen mit den Schenkel-Knochen in einen Topf geben und im Ofen bei etwa 200 Grad für 30 Minuten rösten. Anschließend den Topf herausnehmen und Mirin, Sake und Zucker hineingeben.

  6. Die Zwiebeln und Karotten in etwa mundgerechte Stücke schneiden. Den Knoblauch einmal quer halbieren. In einem separaten Topf  nun das Gemüse scharf anbraten. Dieses Gemüse kommt nun mit der Sojasauce in den Topf mit den Knochen und wird zusammen aufgekocht. Alles nun etwa 20 Minuten köcheln lassen.

  7. Den aufgekochten Topf einfach vom Herd nehmen und ungekühlt über Nacht durchziehen lassen. Am folgenden Tag die Teriyaki Sauce durch ein Sieb passieren und nochmals aufkochen. 

  8. In einer Pfanne das Karaage mit der Teriyaki Sauce glasieren, sprich die Hähnchenteile durch die Pfanne mit der Sauce schwenken und anschließend servieren.