Fatayer – Spinatteigtaschen aus dem Libanon

Die Spinatteigtaschen auf einem silbernen Teller mit Außengravur auf einem dunkelblauen Marmortisch. Alles direkt von oben fotografiert.

Schon beim Anblick dieser Spinatteigtaschen, die auf den Namen Fatayer hören, möchte man doch am liebsten direkt reinbeißen. Und wir versprechen nicht zu viel, wenn wir sagen, dass die Füllung aus feinem Blattspinat, Sumach und Co. definitiv zu überzeugen weiß.

Für den Teig bereiten wir einen relativ klassischen Hefeteig mit Olivenöl zu. Sollte dir schon bei dem Wort Hefe Angst und Bange werden, haben wir hier Tipps für dich, was du tun kannst, wenn dein Hefeteig nicht richtig aufgehen sollte. Das Wichtigste ist aus meiner Erfahrung aber, das man von Anfang an Zucker als Nährstoff für die Hefekulturen mit in das Wasser gibt und das die Temperatur des Wassers etwa lauwarm oder eher ein klein wenig kühler ist. Dann gelingen dir die Spinatteigtaschen garantiert.

Neben Fatayer gibt es auf der ganzen Welt unendlich viele Teigtaschen. In Japan erfreut man sich an Gyoza, in Korea an Mandu, in der Türkei an Manti, in Italien gibt es Ravioli und in Deutschland Maultaschen. Und diese Liste könnte man nun ewig so fortführen. Möchtest du mehr über die ganze Vielfalt von Teigtaschen verschiedenster Länder erfahren, dann wirf doch mal einen Blick in diese Buchvorstellung: Mit Teigtaschen um die Welt.

Wie schon erwähnt gibt es neben Fatayer noch viele weitere Teigtaschen-Rezepte auf unserer Seite. Hier also noch ein paar Vorschläge, was neben den Spinatteigtaschen bald alles auf dem Essenstisch landen könnte.


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Zubereitungs-Methode
Küche
Gänge
Schwierigkeit Fortgeschritten
Zeit
Vorbereitungszeit: 30 min Zubereitungszeit: 25 min Ruhezeit: 75 min Gesamtzeit: 2 hrs 10 Min.
Beste Saison Ganzjährig geeignet
Beschreibung

Diese Spinatteigtaschen hören auf den Namen Fatayer und du musst sie unbedingt mal probieren.

Zutaten für etwa 16 Stück
    Für den Teig
  • 0.5 Teelöffel Zucker
  • 130 Milliliter Wasser (lauwarm)
  • 20 Gramm frische Hefe
  • 500 Gramm Weizenmehl (Type 550)
  • 150 Milliliter Wasser (lauwarm)
  • 75 Milliliter Olivenöl
  • 1 Teelöffel Salz
  • Für die Füllung
  • 600 Gramm Blattspinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schuss Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1.5 Teelöffel Sumach
  • 0.5 Teelöffel Zimt
  • 1 Zitrone (saft plus Abrieb)
  • 1 Prisen Chiliflocken
  • 1 Esslöffel Milch
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
Zubereitung
  1. Zunächst einen Vorteig anrühren. Dafür Zucker mit lauwarmen Wasser (130 ml) verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun die frische Hefe hinzugeben und ebenfalls verrühren.

  2. Dann das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Das Wasser hineingeben und nur grob etwas Mehl vom Rand in den Teig einarbeiten. Dann abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

  3. Anschließend weitere 150 ml lauwarmes Wasser sowie das Olivenöl und Salz zum Vorteig geben und alles etwa 5 Minuten lang kräftig kneten. Zu einer Kugel formen und eine Stunde abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

  4. Für die Füllung den Spinat ausdrücken, grob hacken und in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein gehackt mit in die Schüssel geben.

  5. Alles mit Salz, Sumach, Zimt, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

  6. Den Teig noch mal kurz durchkneten und zu einem Strang formen. Diesen dann in 16 Portionen unterteilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu runden Fladen ausrollen. Dann mit der Spinatmasse belegen und den Teig von drei Seiten zur Mitte hin einschlagen.

  7. Die Teignähte fest zusammendrücken, damit sich die Teigtaschen beim Backen nicht öffnen. Abschließend nur noch mit einem Gemisch aus Eigelb und Milch bestreichen und auf einem Backblech mit Backpapier etwa 25 Minuten im Ofen backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und warm genießen. Viel Vergnügen.