Einen Grund zum Anstoßen gibt es doch eigentlich immer. Wie heißt es doch so schön: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Und auch die klitzekleinen Anlässe zelebrieren. Am besten mit einem Sektchen im Glas. Aber es kann hier und da mal vorkommen, dass man nicht die ganze Flasche leer bekommt – und ein Rest bis zur nächsten Gelegenheit zurück in den Kühlschrank wandert. Wer aus dieser Flasche dann ein Glas einschenkt, muss schnell ernüchtert feststellen, dass sich die Kohlensäure aus dem Staub gemacht hat. Wir verraten einen Trick, mit dem geöffneter Sekt nicht schal wird. Endlich die Rettung!

Bye bye schaler Sekt? Was man nicht alles versucht…

Sekt kommt für gewöhnlich in einer 750-ml-Pulle daher – und nicht immer bekommt man diese stolze Menge auch ausgetrunken. Dann landet der Rest im Kühlschrank – und die Kohlensäure entweicht durch den Flaschenhals. Wer sich da ein paar Tage später an die „Resteverwertung“ macht, nimmt meist hin, dass der Sekt nicht gerade mehr spritzig ist.

Manche wiederum versuchen, dem schalen Erlebnis entgegenzuwirken. Manch einer bringt etwa übermenschliche Kräfte beim Versuch auf, die Flasche irgendwie wieder zu verschließen. Mit dem Original-Korken hat man da allerdings leidlich schlechte Chancen.

Andere stecken den Stiel eines Silberlöffels in den Flaschenhals, wenn der Sekt in den Kühlschrank gestellt wird. Das soll verhindern, dass die Kohlensäure entweicht. Zugegeben, die Kohlensäure entweicht einen Ticken weniger schnell als ohne Silberlöffel. Auch wird auf diesem Wege mehr Kälte ins Innere der Flasche geleitet. Sonst passiert nicht viel. Was hilft denn nun wirklich?

Dieser Trick hilft wirklich!

Lange haben wir nach dem ultimativen Trick gegen schalen Sekt gesucht, bis wir dann im Internet fündig wurden. Wir haben es ausprobiert – und hatten unmittelbar Freudentränchen in den Augen, denn: Der Tipp hilft sogar dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist – beziehungsweise der Sekt schon schal ist.

Du brauchst eigentlich nichts anderes als ein paar Rosinen. Der in Rosinen enthaltene Zucker reagiert mit den Heferesten im Sekt – und schon entsteht nigelnagelneue Kohlensäure. Warum man nicht einfach puren Zucker nimmt und stattdessen Rosinen? Ganz einfach: So würde man Gefahr laufen, dass der Sekt zu süß wird. Rosinen wiederum verändern den Geschmack nicht. Wie praktisch!

So wird’s gemacht:

  1. Den schalen Sekt in ein Glas gießen und eine bis fünf Rosinen hinzufügen.
  2. Das Glas zurück in den Kühlschrank stellen. Drei Minuten warten.
  3. Glas rausnehmen und genießen! Klönkklönkklööönk!

Ha! Das war doch wirklich super easy, oder? Und wenn dir das mit dem schalen Sekt öfter mal passiert, dann kannst du dir alternativ auch einen speziellen Korken für bereits geöffnete Flaschen zulegen. Du kannst im Zweifelsfall aber auch einfach unsere Sekt-Muffins herstellen, da perlt dann sowieso nichts mehr. Aber manchmal tun es eben auch die kleinen Haushalts-Hacks. Davon haben wir natürlich noch mehr auf Lager! Gern verraten wir dir, mit welchen Tricks TK-Pommes im Ofen schön knusprig werden – oder aber, wie du billigen Wein aufwerten kannst. Noch mehr Küchentipps gewünscht? Bitte schön: