Wir geben zu: Eine Rinderrippe bereiten wir auch nicht täglich zu. Dabei ist das Fleisch nach dem Braten oder Schmoren so super zart. Die Rinderrippe wird auch Querrippe oder Spannrippe genannt und liegt beim Rind als Teilstück unterhalb des Halses und der Hochrippe. Erst durch langsames Garen verwandelt sich die Struktur des Fleisches durch die Hitze und Wasser in einen saftigen Genuss. In dieser Variante geht es nicht nur saftig, sondern auch noch fruchtig zu, denn hier kommt unsere: Rinderrippe mit Kirschen.

Die Kirschen werden dabei mit Rotwein und Fond Seite an Seite der Rippe im Ofen geschmort. Am Ende entsteht daraus eine köstliche Soße. Das ist aber noch längst nicht alles. Denn als Beilage reichen wir ein Rosenkohl-Kartoffel-Püree. Die perfekte cremig-würzige Ergänzung zu unserer Rinderrippe mit Kirschen. Diese Kombination solltest du dir nicht entgehen lassen.

Gut Ding will Weile haben. Drum nimmt sich die Rinderrippe etwas länger Zeit, um ihren Geschmack zu entfalten. Wenn es dagegen mal schneller gehen soll, hätten wir hier einige Alternativen mit Rind für dich:

Ein weiterer Klassiker aus Rindfleisch sind Rouladen. Doch du kannst die deftige Hausmannskost gerne auch mal in einem anderen Gewand ausprobieren. Wie wäre es zum Beispiel mit fern(k)östlichen Asia-Rouladen? Auch bei den Cordon-bleu-Rouladen mit Pommes sagen wir definitiv nicht nein. Und wenn du mal Rouladen wie ein richtiger Musikstar machen willst, dann empfehlen wir dir das Rezept Rouladen à la Sido.

Rinderrippe mit Kirschen

Schwierigkeit: Mittelschwer Zubereitungszeit 5 Stunde Gesamtzeit 5 hrs Portionen: 6 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Nicht ganz alltäglich, dafür butterzart und zünftig: Mit unserer Rinderrippe mit Kirschen als Sonntagsbraten überraschst du garantiert jeden.

Zutaten

Zubereitung

  1. Zunächst Knoblauch und Schalotten schälen, alles halbieren. Fenchel und Koriander mörsern. Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Räuchersalz, Pfeffer, Gewürzen und Rosmarin einreiben. Fleisch in einem großen Bräter in heißem Öl rundherum anbraten. Knoblauch, Zwiebeln und Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten. 300 ml Rotwein angießen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 240 Grad, Umluft: 220 Grad, Gas: Stufe 5) offen circa 1 Stunde braten. Dabei einmal wenden.

  2. Restliche 200 ml Wein, Fond und Hälfte Kirschen zugeben. Ofentemperatur reduzieren (E-Herd: 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas: Stufe 1) . Bräter schließen und Fleisch weitere circa 3,5 Stunden schmoren.

  3. Rosenkohl waschen, putzen und grob hacken. In Salzwasser circa 5 Minuten kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und in Salzwasser circa 20 Minuten garen. Abgießen und im Topf sehr gut ausdampfen lassen.

  4. Milch und Butter erwärmen. Kohl zu den Kartoffeln geben. Beides zu einem Püree zerstampfen, dabei nach und nach die Milchmischung zugeben und unterarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

  5. Braten aus dem Schmorfond nehmen und in Alufolie gewickelt warm halten. Fond durch ein Sieb passieren und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Nach Belieben mit Soßenbinder andicken. Restliche 150 g Kirschen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rinderbraten, Soße und Rosenkohl-Kartoffelstampf anrichten. Nach Belieben mit Kräutern garnieren. Guten Appetit!

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