Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die wundervolle Vielfalt an verschiedenen Kürbissen. Oft werden kleine Kürbisse auch als Dekoration für Haus oder Garten genutzt. Oft sind einige davon auch Zierkürbisse und wir verraten dir heute, warum du diese auf keine Fall essen solltest.


Egal, ob roh oder gekocht – du solltest Zierkürbisse auf gar keinen Fall essen. Wenn du Zierkürbisse isst, riskierst du eine Lebensmittelvergiftung, die in seltenen, tragischen Fällen sogar bis zum Tod führen kann. Grund dafür ist der in den Zierkürbissen enthaltene Bitterstoff Cucurbitacin. Dieser löst starke Übelkeit, Durchfall und Erbrechen aus. In den Speisekürbissen aus dem Supermarkt ist das Cucurbitacin bereits herausgezüchtet. Bei Wildkürbissen oder selbst angebauten ist auch schon Vorsicht geboten, da es hier zu Rückkreuzungen kommen kann, wenn der Kürbis beispielsweise in der Nähe von Zierkürbissen angebaut wird.

Wie kann man Zierkürbisse von Speisekürbissen unterscheiden?

Optisch sind Zierkürbisse nicht immer eindeutig unterscheidbar. Zierkürbisse sind aber in der Regel etwas kleiner und weisen ungewöhnliche Farben und Formen auf, da sie zu rein dekorativen Zwecken gezüchtet werden. Zudem findet sich im Inneren des Zierkürbisses in der Regel nur sehr wenig Fruchtfleisch. Allerdings gibt es auch essbare Minikürbisse, weswegen es eben kein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal ist. Grundsätzlich gilt: Wenn man ein kleines Stück Kürbis in den Mund nimmt und es schmeckt bitter, sollte der Kürbis nicht verzehrt werden. Schlucke das Stück Kürbis dann nicht herunter, sondern spucke es direkt wieder aus. Keine Angst: Ein kleines Stück davon ist für den Körper noch nicht schädlich.


Ob man Kürbis roh essen kann, erfährst du übrigens hier. Es gibt ja glücklicherweise genug Speisekürbisse für alle, weswegen du keine Zierkürbisse essen musst! Fehlt nur noch das passende Rezept für deine nächste Kürbis-Session. Wie wäre es hiermit?