Der Geschmack einer Soße hängt grundsätzlich von der Qualität der Grundzutaten ab. Warum? In der Regel besteht eine Soße, wie auch die Weißweinsoße, nur aus wenigen Zutaten. Deshalb sind Frische und Qualität nicht verhandelbar. Zumindest nicht mit mir. Vor allem, wenn die Soße Fisch oder Meeresfrüchte begleitet. Der Klassiker zu Seafood ist eine Weißweinsoße.

Als Wein empfehle ich einen frischen Sauvignon blanc, als Wermut den Noilly Prat und natürlich einen frischen Fischfond aus dem Glas. Bitte auf das Etikett schauen. Der Fond für die Weißweinsoße sollte keine Geschmacksverstärker enthalten. Ich habe sogar schon Fischfond auf Basis von Rinderbrühe gesehen. Kein Kommentar, sonst platze ich gleich.

Die Weißweinsoße würde ich zum Beispiel zu diesen drei Gerichten servieren:

Hier erfährst du, wie man frischen Fisch auf einen Blick erkennt. Auch gut zu wissen: Unterscheiden sich eigentlich Shrimps, Garnelen, Gambas und Crevetten? Und wenn ja, worin? Die ideale Basis für alle Soßen, und nicht nur für unsere Weißweinsoße, sind selbst gemachte Brühen und Fonds. Aber was sind eigentlich Fonds, Brühen und Bouillons?

Du hast noch Fragen? In unserer Kochschule machen wir dich mit weiteren Nahrungsmitteln und deren Zubereitung vertraut, wie zum Beispiel mit einer Hühnerbrühe. Jetzt wünschen wir dir viel Vergnügen beim Zubereiten der Weißweinsoße.

Weißweinsoße für Seafood

Schwierigkeit: Anfänger Zubereitungszeit 20 min Gesamtzeit 20 Min. Portionen: 5 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Passt immer zu Seafood: Eine klassische Weißweinsoße hat einen feinen Geschmack und sieht so schön schlicht aus.

Zutaten

Zubereitung

  1. Schalotten und Petersilienwurzeln in Butter glasig anschwitzen. Noilly Prat dazugeben und einkochen lassen. 

  2. Mit Weißwein und Fischfond auffüllen und die Flüssigkeit um die Hälfte reduzieren. Sahne unterrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen. 2-3 Mal umrühren. Zum Schluss die Weißweinsoße durch ein Sieb in ein vorgewärmtes Gefäß passieren – zum Beispiel in eine Sauciere.