Mit ihrem milden und leicht nussigen Aroma schmecken Kichererbsen in der Suppe, im Salat und im Eintopf. Die Königsdisziplin der niedlichen Hülsenfrucht ist allerdings der Hummus. Das vielseitige Püree aus Kichererbsen vereinigt die Völker der Welt. Aber muss ich Kichererbsen vor der Weiterverarbeitung einweichen? Wir klären auf.

Kichererbsen einweichen oder nicht – das ist hier die Frage

Im Gegensatz zu Linsen ist es gut, sie einzuweichen. So wird ihnen die durchs Trocknen entzogene Flüssigkeit wieder zugeführt. Denn die kalorienarmen Sattmacher sind sehr groß und rehydrieren nur langsam. Zur Erklärung: Die Dehydratation entzieht Lebensmitteln Wasser. Bei der Rehydration geht es in die andere Richtung.

Ein weiterer Vorteil: Die Garzeit verringert sich. Zum Ende der Garzeit lohnt es sich allerdings, die Kichererbsen im Blick zu behalten. Es wäre schade, wenn sie zerfallen. Vor allem in einem Salat sind Kichererbsen mit Biss ein gesunder Genuss.

Darf ich die kichernde Erbse roh essen?

Klare Antwort: Auf keinen Fall! Die Hülsenfrüchte enthalten eine giftige Eiweißverbindung, das sogenannte Phasin. Dies verklebt die roten Blutkörperchen, was zu Durchfall, Erbrechen sowie Magen- und Darmbeschwerden führen kann. Erst durch Erhitzen wird das Phasin zerstört. Das gilt auch für grüne Bohnen, die roh gegessen giftig sind.

Hast du jetzt Hunger bekommen? Dann lass dich von diesen Kichererbsen-Gerichten inspirieren:

Die runden Hülsenfrüchte sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Kichererbsen sind randvoll mit Eiweiß, Eisen und Kalzium – also ideal für eine vegetarische und vegane Ernährung. Und mit ihrem enormen Gehalt an Ballaststoffen machen sie auch lange satt.

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