Das ist der siebte Teil unserer Beitragsreihe „Seltene Zutaten, von denen du bestimmt noch nie gehört hast“. Wir stellen hier nämlich Lebensmittel vor, die sehr exotisch, selten, regional und/oder meist auch nicht günstig sind. Aus diesem Grund kennst du sie wahrscheinlich auch nicht. In der gehobenen Gastronomie oder in richtig feinen Restaurants besteht durchaus die Möglichkeit, auf sie zu stoßen. Zu jeder Zutat geben wir dir außerdem auch ein paar Zubereitungstipps oder versuchen, den jeweiligen Geschmack zu beurteilen.

Fangen wir also direkt mit der ersten Zutat an. Du wirst staunen, was es alles so gibt. Tauchen wir also ein in die Welt der unbekannten und seltenen Lebensmittel!


Diese Früchte hängen weit oben in den Palmen. ©Shutterstock/ marie martin

Diese Früchte hängen in der Regel so weit oben in den Bäumen in den Baumkronen, dass man sie eigentlich gar nicht ohne Hilfsmittel erreichen kann. Im Deutschen lässt sie sich nur als die Frucht der Schraubenbäume bezeichnen. Im englischen Screwpine, Hala Fruit oder Panadanus. Die äußeren Teile der Frucht sind essbar, der Kern in der Mitte nicht. Sie ist sehr süß und erinnert geschmacklich an Pandan.

Sieht aus wie eine Mischung aus Gurke und Melone. ©Shutterstock/ marekuliasz

Die Zitronengurke fällt nicht nur durch ihr exotisches Aussehen auf, sondern ist auch ein kulinarisches Erlebnis. Manchmal wird sie auch Lemon Apple genannt und aus botanischer Sicht zählt sie zu den Kürbisgewächsen. Sie hat einen exzellenten und feinen Gurkengeschmack und eignet sich perfekt für den Verzehr in Salaten oder als Alternative zur gewöhnlichen Gemüsegurke.

Was für ein kurioses Aussehen. ©Shutterstock/ Valentyn Volkov

Auf dem Bild ist eine halbierte Horngurke zu sehen. In Europa sind die Früchte auch unter dem Handelsnamen Kiwano bekannt. Botanisch ist die Horngurke, eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse. Geschmacklich erinnert die Frucht an eine Mischung aus Limone, Passionsfrucht und Banane. Du solltest sie also unbedingt probieren.

Auf diese Frucht wirst du in Deutschland nicht treffen. ©Shutterstock/ CPM PHOTO

Die Brotfrucht kommt ursprünglich aus Polynesien. Heute ist sie weiter verbreitet und wächst auf Jamaika, der Karibik und in Mittel- und Südamerika. Ihr Geschmack ist recht mild und die Konsistenz erinnert ein wenig an Kartoffeln. Sie findet sowohl in Süßspeisen, als frittierter Snack oder als Beilage Gebrauch.

Was sieht aus wie eine riesige Bohne mit weißen und weichen Kernen? ©Shutterstock/ Anasty

Diese Schoten werden als Guama-Frucht oder sogar Ice-Cream-Bean bezeichnet. Letzteres zeugt vom leicht vanillig-süßen Geschmack, den die großen weißen und weichen Samen haben. Von daher eignen sie sich auch hervorragend für Süßspeisen und Desserts. Auch etliche Kaffee- und Kakaovariationen bereichert die Guama-Frucht in Mexiko und Südamerika mit ihrem einzigartigen Geschmack.


Wenn dir dieser Beitrag viel Neues gezeigt hat und du die Zutaten noch nicht kanntest, dann solltest du mal in unserer Kochschule vorbeischauen. Hier erfährst du lauter Wissenswertes rund ums Kochen und Backen. Und wenn du weitere seltene und exotische Zutaten kennenlernen möchtest, die du wahrscheinlich noch nie gesehen hast, sieh dir doch auch die anderen Teile der Reihe an: